5 Mrd. Euro auf steirischen Girokonten: Wie Bankkund:innen gerade jetzt mehr Finanzerfolg erzielen können

Rainer Stelzer und Gunter Deuber vor einer Werbewand von Raiffeisen mit der Aufschrift Wir macht's möglich.

Graz, 27.10.2025 - Rund 3,1 Milliarden Euro liegen aktuell auf den Girokonten der Privatkund:innen von Raiffeisen Steiermark – steiermarkweit sind es sogar mehr als fünf Milliarden Euro. Diese Gelder gehen oft weit über den sogenannten Notgroschen hinaus und bieten großes Potenzial für höher verzinste Spar- und Veranlagungsformen. „Gerade in Zeiten hoher Inflation und steigender Lebenshaltungskosten ist es wichtig, das eigene Geld optimal zu nutzen“, betont Rainer Stelzer, Vorstand der Raiffeisen-Landesbank Steiermark. Deshalb startete Raiffeisen im Herbst erneut eine Beratungsoffensive im Rahmen der Oktobergespräche für alle Steirer:innen.

Das von Raiffeisen Steiermark gemanagte Kundenvermögen beläuft sich aktuell auf rund 29,5 Milliarden Euro. Dazu zählen Guthaben auf Girokonten, Sparbüchern, Wertpapier-Depots, Bausparverträgen und Versicherungen. Die aktuellen Prognosen von Raiffeisen Steiermark zeigen: Das Depotvolumen wächst bis Jahresende voraussichtlich um 9,9 % auf 6,8 Mrd. Euro. Ebenso legt das Online-Sparen um 13 % auf 4,1 Mrd. Euro zu. Die Guthaben auf Girokonten sinken leicht ebenso jene der Sparbücher (2,7 % auf 7,8 Mrd. Euro), dennoch bleibt ein Puffer bestehen.
 

3,1 Mrd. Euro auf Zahlungsverkehrskonten – Potenzial für höher verzinste Produkte

3,1 Mrd. Euro liegen aktuell auf den Girokonten der Privatkund:innen von Raiffeisen Steiermark. Die Bankengruppe hat im Bundesland einen Marktanteil von etwa 50 %. Legt man die Guthaben infolgedessen auf die Zahlungsverkehrskonten aller steirischer Privatkund:innen um, wächst die Summe auf jedenfalls mehr als fünf Milliarden Euro an. Stelzer: „Das Kundenvermögen ist auch wegen der zurückhaltenden Investitionslaune angewachsen. Positiv betrachtet ist das Potenzial für die Zukunft vorhanden“. Die steirischen Anleger sind in den letzten Jahren besonnen geblieben, die fundierte Beratung bei Raiffeisen in Richtung langfristige Veranlagung zeigt Wirkung: Generell zeigt sich ein Trend in Richtung Wertpapiere. „Wir bieten verschiedene Lösungen sowie entsprechende Laufzeiten für jede Lebens- und Finanzlage, die auch auf den jeweiligen Veranlagungshorizont abgestimmt sind. So sind höhere Verzinsungen bereits ab einer kürzeren Bindungszeiten zu haben“, erklärt Stelzer.
 

Aktuelle Anleihen im Angebot

Raiffeisen Steiermark hat Veranlagungsprodukte im Wertpapier-Bereich auf den Markt gebracht. So hat man einen ökologisch-nachhaltigen Green Bond mit einer Verzinsung von 2,55 Prozent auf sechs Jahre, Fixzins-Anleihen entweder mit einem Zinssatz von 2,15 Prozent auf drei oder 2,3 Prozent auf vier Jahre, ein mit dem Umweltzeichen ausgezeichnetes Online-Sparen Fix für zwölf Monate sowie für die jüngste Zielgruppe ein Sumsi-Konto. Stark nachgefragt ist das Sumsikonto mit  je nach Raiffeisenbank attraktiven individuellen Verzinsungen; bei der RLB Steiermark ist dieses aktuell mit 4% für die ersten 4000 Euro verzinst. 
 

Gunter Deuber: Veranlagungslösungen gewinnen an Attraktivität

Gunter Deuber, Head of Raiffeisen Research: „Die Sparquote in Österreich wird im laufenden Jahr voraussichtlich wieder über zehn Prozent liegen und damit über dem langfristigen Durchschnitt. Viele Haushalte verfügen zudem weiterhin über finanzielle Polster aus der COVID-19-Krisenzeit. Dieses erhöhte Vorsichtssparen ist in einer Phase wirtschaftlicher Unsicherheit zwar nachvollziehbar, dennoch sollte die Veranlagung am Kapitalmarkt keinesfalls vernachlässigt werden. Nach mehreren Jahren deutlicher Umschichtungen in Spareinlagen verliert diese Form der Geldanlage im Zuge der jüngsten Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank an relativer Attraktivität. Gleichzeitig sind die Zinsen am Kapitalmarkt zurückgekehrt. Gerade im Anleihenbereich lassen sich nach Jahren der Marktverzerrung wieder reale Werterhalte erzielen, insbesondere bei Unternehmensanleihen. Mit ausgewogenen Veranlagungslösungen können Anlegerinnen und Anleger heute Kaufkrafterhalt und solide Erträge erneut gut miteinander verbinden. Erfreulich ist, dass die Aktien- und Anleihenquoten im veranlagten Haushaltsvermögen in Österreich seit 2020 bzw. 2022 wieder steigen. Im europäischen Vergleich bleiben heimische Haushalte jedoch weiterhin sehr konservativ positioniert. Hier liegt Potenzial, um langfristig stärker von Kapitalmarktrenditen zu profitieren.“
 

Mehr als eine Milliarde Euro: Steirische Bankkund:innen führend bei Zertifikaten

“Sicherheit und Kaufkrafterhalt werden aus unserer Sicht weiterhin die zentralen Themen bei Anlegerinnen und Anlegern bleiben. Verfügbares Geld in Wertpapiere anzulegen ist daher ein Gebot der Stunde“, so Stelzer. Dem folgen die steirischen Bankkunden offensichtlich besonders stark. Aktuell sind steirische Raiffeisenkund:innen etwa mit einer Milliarde Euro in Raiffeisen Zertifikate - Finanzprodukte, mit denen man indirekt in bestimmte Basiswerte investieren kann - investiert, womit die Steiermark die führende Position einnimmt. Stelzer: „Wir freuen uns über diesen Erfolg. Er belegt, dass die eingehende Beratung durch die bestens ausgebildeten Veranlagungs-Spezialist:innen am Markt sehr honoriert wird.“
 

Finanzbildung als Schlüssel zum Erfolg

Raiffeisen Steiermark setzt gezielt auf Finanzbildung, um Kund:innen zu befähigen, bessere Anlageentscheidungen zu treffen. Denn laut Stelzer gebe es noch viel Nachholbedarf im Finanzwissen. Das zeigt sich etwa am Beispiel Sparbuch: Die Sparform bleibt eine beliebte Anlageform, bietet aber langfristig nur geringe Erträge aufgrund des Kaufkraftverlustes. „Dieses Ausmaß ist vielen Kund:innen nicht bewusst. Daher setzen wir verstärkt auf Finanzbildung in allen Altersgruppen“, so Stelzer. Initiativen wie „bank2school“ (bereits 3.600 steirische Schüler:innen erreicht), der Finanzsimulator „fit2invest“ (entwickelt mit der Uni Graz) und spezielle Programme für Frauen sollen das Finanzwissen nachhaltig stärken.

 

5 Spar-Tipps für Kund:innen:

  1. Nicht unnötig Geld auf dem Girokonto liegen lassen. Nutzen Sie höher verzinste Sparformen.
  2. Online sparen ermöglicht rund um die Uhr und von überall Zugriff auf Ersparte
  3. Überlegen Sie, welchen Sparbetrag Sie länger binden können. Je länger die Bindung, desto höher in der Regel die Verzinsung.
  4. Denken Sie auch an Wertpapiere. - Veranlagungen in Wertpapiere können mit Risken verbunden sein.
  5. Mehr Geld am Ende des Monats bleibt Ihnen, wenn Sie laufende Kosten senken – etwa durch energiesparende Maßnahmen beim Eigenheim. Nutzen Sie großzügige Förderungen. 

Fotocredit: RLB Steiermark/Riedler

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27.10.2025 - Jahr 2025