Nachhaltigkeit
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Nachhaltigkeit bei Raiffeisen

Die Raiffeisen Unternehmen verstehen sich über ihre unternehmerischen Tätigkeiten hinaus als gestalterische Kraft in der Gesellschaft. Sie fühlen sich den auch heute noch gültigen Ideen von F. W. Raiffeisen verpflichtet und engagieren sich daher für die Lösung der aktuellen Probleme unserer Zeit.

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Raiffeisen ist nachhaltig

Die tiefe Verbundenheit von Raiffeisen mit den Menschen gewinnt angesichts der Globalisierung eine neue Dimension: Nicht Anonymität, sondern Persönlichkeit, nicht das Bestreben alles zu vereinheitlichen, sondern das Eingehen auf die Menschen mit ihren spezifischen und vielfach auch regionsbedingten Bedürfnissen prägen das nachhaltige Denken von Raiffeisen.

Nachhaltigkeit bei der Geldanlage bedeutet, in Unternehmen zu investieren, die besonders verantwortungsvoll mit den ökologischen und ökonomischen Ressourcen, aber auch mit ihren MitarbeiterInnen umgehen. Nur dadurch lassen sich die heutigen Bedürfnisse befriedigen, ohne die Bedürfnisse der zukünftigen Generationen einzuschränken. Das Engagement in diesen Fragen liegt in der genossenschaftlichen Geschichte der Raiffeisen Bankengruppe begründet.

Die Raiffeisenbanken zeichnen sich durch viele soziale und wirtschaftliche Aktivitäten in der Region aus. Diese gehen oft weit über das Bankwesen hinaus. Die Raiffeisenbanken sind in den unterschiedlichsten Bereichen tätig: Es sind dies der Sport, die Kultur, viele Sozialeinrichtungen oder die Schulen und Universitäten, um nur einige Beispiele zu nennen. Von diesem nicht nur finanziellen, sondern auch persönlichen Engagement durch ehrenamtliche Tätigkeiten von Raiffeisenmitarbeitern vor Ort profitiert die gesamte Bevölkerung.

Soziale Verantwortung tragen die Raiffeisenbanken aber auch als attraktiver und vor allem sicherer Arbeitgeber für 24.700 MitarbeiterInnen in Österreich. Getreu dem Motto: Nur eine Bank ist meine Bank.

Nachhaltige Geldanlage

Die „Weiterbildung Nachhaltige Geldanlagen“ entstand im Rahmen des Programms „Lebenslanges Lernen“ Innovationstransfer, welches von der Europäischen Kommission unterstützt wird. In einem europaweiten Konsortium wurde auf Basis bestehender Kurse für FinanzberaterInnen zum Thema Nachhaltige Geldanlagen (z.B. ÖGUT, UK Sustainable Investment and Finance Association) diese Weiterbildung entwickelt.

HINTERGRUND ÖGUT

Die ÖGUT …wir entwickeln, vermitteln, vernetzen Wissen

Die ÖGUT ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation, die sich für eine nachhaltige Ausrichtung von Wirtschaft und Gesellschaft einsetzt. Als Plattform für nachhaltige Entwicklung vernetzt die ÖGUT rund 90 Organisationen und Institutionen aus Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Um-welt und verfügt so über beste Voraussetzungen, innovative Lösungen für die Herausforderungen der Gegenwart zu entwickeln und zu initiieren. Im Themenfeld Grünes Investment arbeitet die ÖGUT an der Stärkung bzw. Gestaltung eines „nachhaltigen Finanzmarktes“. Zentrales Anliegen der ÖGUT ist es, Bewusstsein für nachhaltiges Investieren und notwendige strukturelle Änderungen zu schaffen und damit die Quantität und Qualität dieser Anlageformen weiter zu erhöhen. Sie leistet Informations- und Öffentlichkeitsarbeit (www.gruenesgeld.at), erstellt anwendungsorientierte Studien, bietet Schulungen an und tritt für fördernde institutionelle Rahmenbedingungen ein. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt liegt in der Vergabe von Zertifikaten bzw. Gütesiegeln.

Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Wolfgang Niederegger, Markus Trager, Simone Obkircher, Kleinlercher Manfred und Christian Kröll haben die Schulungen besucht und haben nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat für Nachhaltige Geldanlage von der Bundesrepublik Österreich erhalten.

Ögut Zertifikat
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Simone Obkircher
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Simone Obkircher
Wolfgang Niederegger
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Prok. Wolfgang Niederegger
Markus Trager
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Prok. Markus Trager
Manfred Kleinlercher
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Manfred Kleinlercher
Christian Kröll
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Prok. Ing. Christian Kröll
Was ist die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative?
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Was ist die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative?

Im Jahr 2007 initiierte der damalige Generalanwalt Dr. Christian Konrad die Raiffeisen Klimaschutz-Initiative (RKI). Seither hat sich die Plattform kontinuierlich zu einer Nachhaltigkeits-Initiative weiterentwickelt. Anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums erfolgte 2017 die Umbenennung in Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative (RNI). Diese rückt, zusätzlich zu Umwelt- und Klimaschutzthemen, die Handlungsfelder Wirtschaft/Kerngeschäft und soziale Verantwortung samt ihren Wechselwirkungen in den Fokus.

Die RNI versteht sich als Plattform, Service- und Vertretungseinrichtung für sämtliche Aktivitäten ihrer Mitglieder auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit. Sie unterstützt ihre Mitglieder bei der Konzeption, Umsetzung und Kommunikation von Maßnahmen zu diesem Thema. Nachhaltigkeit zu forcieren und die entsprechende Bewusstseinsbildung zählen zu den Schwerpunkten.

Die Mitgliedsorganisationen verstehen sich über ihre unternehmerischen Tätigkeiten hinaus als gestalterische Kraft in der Gesellschaft. Sie fühlen sich den auch heute noch gültigen Ideen von F. W. Raiffeisen verpflichtet und engagieren sich daher für die Lösung der aktuellen Probleme unserer Zeit.

Das Eintreten für nachhaltige Wirtschafts- und Sozialsysteme und das Übernehmen einer gemeinsamen sozialen Verantwortung sowie der richtige Umgang mit den Folgen des Klimawandels sind nur durch großes Engagement der gesamten Gesellschaft zu lösen. Raiffeisen will dazu einen adäquaten Beitrag leisten. Als Leitbild sollen dabei eine nachhaltige ökosoziale Marktwirtschaft – wie sie im Lissabonvertrag als Ziel der Europäischen Union beschrieben ist – und die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen dienen.

Die Ziele der Raiffeisen Nachhatligkeits-Initiative

Durch geeignete Maßnahmen einen substanziellen Beitrag zu leisten, damit die Mitglieder der RNI die Themen der Nachhaltigkeit optimal in ihren Unternehmen umsetzen können. Voraussetzungen zu schaffen, damit die Mitglieder der RNI die Synergien im Bereich der Nachhaltigkeit bestmöglich nutzen können. Aktivitäten zu forcieren, die zu einer nachhaltigen Entwicklung in der Gesellschaft beitragen.