"Caritas und Wir im Stubaital“

Sozialfonds wurde gegründet

Der Sozialfonds „Caritas und Wir im Stubaital“ ist ein gemeinsames Projekt der Raiffeisenbanken im Stubaital, der Gemeinden des Stubaitals und der Caritas Tirol.
 

Das Hauptanliegen des Fonds ist es, Menschen, die sich in einer finanziellen Notlage befinden, nachhaltig zu helfen. Zielgruppe sind Menschen mit Hauptwohnsitz im Stubaital. Die Themen, bei denen beraten und finanziell geholfen wird reichen von Verschuldung, drohender Delogierung über Krankheit, Tod eines nahen Verwandten, Behinderung bis Überlastung bei Mindestpension, finanzielle Überlastung von Alleinerziehenden, Arbeitslosigkeit und vieles mehr. Nach dem Fonds “Caritas und Wir im Wipptal”, der sich seit dreizehn Jahren bestens bewährt, gibt es jetzt auch im Stubaital diesen Sozialfonds.

 

Hilfe zur Selbsthilfe

Mit der Gründung des Fonds möchten die Raiffeisenbanken den Förderauftrag der Genossenschaften erfüllen. Die Prinzipien der Idee von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen werden durch finanzielle Unterstützung im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe umgesetzt. Aufsichtsratsvorsitzender Peter Weichinger von der Raiffeisenbank Neustift-Mieders-Schönberg: „Wir sind regional, handeln regional und sind somit ein verlässlicher Partner unserer Kund*innen und Mitglieder. Aus diesem Grund unterstützen wir neben Sport und Kultur auch soziale Belange. Mit dem Sozialfonds ist es möglich, Bedürftigen unserer Region rasch zu helfen.“

Robert Pircher, Aufsichtsratsvorsitzender-Stellvertreter der Raiffeisenbank Wipptal - Stubaital Mitte erklärt, wie der Sozialfonds funktioniert: „Die zwei Raiffeisenbanken starten mit einer Dotation von 100.000 Euro. Alle eingehenden Spenden werden von den Raiffeisenbanken in Zukunft verdoppelt“. Er betont, dass die Spenden steuerlich absetzbar sind und die Caritas jedes Anliegen sorgfältig prüft: „Die Partnerschaft Raiffeisen und Caritas funktioniert seit vielen Jahren. Der Fonds zahlt nach sozial gerechtfertigten Kriterien und unter Berücksichtigung aller gesetzlichen Unterstützungsmaßnahmen an Menschen im Stubaital aus.“

 

Anonyme und unbürokratische Hilfe

Die Caritas prüft mit ihren Sozialberater*innen die einzelnen Fälle. Dabei geht es zum Beispiel um eine Stromkostennachzahlung, eine drohende Delogierung oder eine kaputte Waschmaschine.

Caritas-Direktorin Elisabeth Rathgeb betont: „Die Hilfe ist völlig anonym. Wir helfen schnell und unbürokratisch. Die Raiffeisenbanken leisten gemeinsam mit den Gemeinden einen großen Beitrag dafür, dass Armut, Not und Schicksalsschläge im Stubaital abgefedert werden können.“

 

Starker Zusammenhalt im Tal

Der Sozialfonds speist sich auch aus Spendengeldern. Diese Spenden werden dann von den Raiffeisenbanken verdoppelt. Weiters beteiligen sich die Gemeinden Neustift, Fulpmes, Telfes, Mieders und Schönberg.
Der Planungsverbandsobmann-Stellvertreter und Bürgermeister von Schönberg, Hermann Steixner, freut sich, dass der Stubaital Sozialfonds analog zum Wipptal ins Leben gerufen wurde: „Durch die wertvolle Kooperation von Gemeinden, den Profis der Caritas und Raiffeisenbanken wird er Menschen im Stubaital helfen eine akute Notlage leichter zu bewältigen. Ein wichtiges Signal für Zusammenarbeit und Zusammenhalt im Tal.“

v.l. Robert Pircher, Elisabeth Rathgeb, Peter Weichinger, Hermann Steixner
© Caritas Tirol / Karin Bachmann
v.l. Robert Pircher, Elisabeth Rathgeb, Peter Weichinger, Hermann Steixner
Sozialfonds
© Caritas Tirol / Karin Bachmann