25 Jahre Salzburger Bauernherbst: Heuer klein, aber fein

Die heurige Bauernherbst-Saison dauert noch bis 1. November an. An den bewährten Eckpfeilern Brauchtum, Handwerk und bäuerliche Kulinarik hat sich nichts geändert. In den 73 Bauernherbst-Orten sind insgesamt mehr als 1.000 Veranstaltungen geplant. Coronabedingt wurde aber das landesweite Eröffnungsfest in Tamsweg auf 2021 verschoben, auch andere Großveranstaltungen wie Umzüge oder Frühschoppen sind dem Coronavirus zum Opfer gefallen. 

Die Organisatoren bieten stattdessen geführte Wanderungen, Workshops und Hofführungen an. Eine Absage des Bauernherbstes stand nie zur Diskussion. Die Durchführung ist auch ein Signal für die vielen Betriebe in den BauernherbstOrten. Der Bauernherbst wurde als wirtschaftlicher Motor für Salzburg gegründet, und das ist er bis heute geblieben.

V. l.: SLT-Geschäftsführer Leo Bauernberger, Lagerhaus-Chefin Dir. Dr. Anna Doblhofer-Bachleitner und Generaldirektor Dr. Heinz Konrad.
Als Partner des Bauernherbstes wird Raiffeisen Salzburg Bäume bei den örtlichen Raiffeisenbanken pflanzen. Dieser Apfelbaum vom Lagerhaus Salzburg findet seinen Platz im Botanischen Garten der NAWI Salzburg, der eine Partnerschaft mit den Raiffeisen Warenbetrieben pflegt. V. l.: SLT-Geschäftsführer Leo Bauernberger, Lagerhaus-Chefin Dir. Dr. Anna Doblhofer-Bachleitner und Generaldirektor Dr. Heinz Konrad.

Positive Vorzeichen 

Die Sommersaison läuft angesichts der Rahmenbedingungen besser als erwartet: Im Juli lagen die Buchungen in den Ferienregionen am See und in den Bergen auf dem Niveau des Vorjahres oder sogar darüber. Die Strategie, auf die Kernmärkte Österreich und Deutschland zu setzen, hat sich als richtig erwiesen. Auch für den Herbst gibt es positive Vorzeichen. Die Vorbuchungen sind gut, weil viele ihren geplanten Frühlingsurlaub verschoben haben. Der erste Bauernherbst ging 1996 mit 300 Veranstaltungen und 150.000 Besuchern über die Bühne. Seither ist die Veranstaltungsreihe stetig gewachsen, zuletzt wurde mehr als eine halbe Milion Besucher gezählt. Hier kann man also mit Fug und Recht von einem Meilenstein im österreichischen Tourismus sprechen. Um ein Zeichen für den Bauernherbst zu setzen, werden heuer in allen Salzburger Bauernherbst-Orten Bäumchen gepflanzt. Damit soll ein Zeichen für die regionale Verbundenheit und den Zusammenhalt aller Beteiligten gesetzt werden. Die Anpflanzung soll auch für die erfolgreiche Weiterführung und das Aufblühen des Bauernherbstes auch in schwierigen Zeiten stehen.

 

Partner Raiffeisen 

Leo Bauernberger, Geschäftsführer SalzburgerLand Tourismus: "Der Salzburger Bauernherbst verkörpert seit 25 Jahren die wichtigen Werte Regionalität, Nachhaltigkeit und Zusammenhalt im SalzburgerLand. In der aktuellen Situation bekommen diese Werte noch mehr Bedeutung als bisher. Deshalb haben wir uns entschlossen, anstatt einer großen Jubiläumsfeier zum Auftakt in jedem Bauernherbst-Ort einen Apfelbaum zu pflanzen. Die Bäume stehen nicht nur für das Marken-Logo, sondern symbolisieren vor allem die tiefe Verwurzelung des Bauernherbstes in der Salzburger Bevölkerung, und das Aufblühen der Regionen in den Herbstmonaten. Als Landestourismusorganisation ist es uns ein großes Anliegen, enge Allianzen mit den wichtigsten Akteuren aus Wirtschaft, Landwirtschaft und Handel im SalzburgerLand zu schließen. Raiffeisen ist wie kaum eine andere Organisation verankert in unserer Region, teilt unsere Werte und ist damit der perfekte Partner im Salzburger Bauernherbst. Es freut mich sehr, dass auch Raiffeisen mit dem Pflanzen eines Apfelbaumes ein Zeichen setzt in diesem so herausfordernden, aber ebenso besonderen Jubiläumsjahr."