Raiffeisen Private Banking und Raiffeisen KAG

Wien, 9. Februar 2016

Die Bankberatung ist nach wie vor im Umbruch. Neue Regularien sowie die anhaltende Niedrigzinsphase prägen derzeit das Umfeld im Private Banking und in der Vermögensverwaltung. Dennoch blickt Raiffeisen Private Banking in Wien auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurück. „Die strukturelle Neuausrichtung, die im letzten Jahr eingeleitet wurde, greift“, freut sich Stadtdirektor Gaston Giefing, Leiter von Raiffeisen Private Banking in Wien, am Dienstag vor Journalisten.

Das Service von Raiffeisen Private Banking in Wien ist seit rund einem Jahr im Looshaus am Michaelerplatz gebündelt. „Wir konnten die Zahl und die Qualität unserer Betreuungsgespräche deutlich erhöhen“, so Giefing. Raiffeisen Private Banking in Wien betreut derzeit rd. 6.800 vermögende Private und Freiberufler mit einem MUM passiv von rd. 1,1 Mrd. Euro, einem verwalteten Vermögen aller Kunden von rd. 850 Mio. Euro sowie einem Kreditvolumen von rd. 550 Mio. Euro. Raiffeisen Private Banking in Wien setzt auch auf maßgeschneiderte Produkte, die auf einzelne Zielgruppen fokussieren. Die Raiffeisen Ärzte Million ist eine günstige, nicht öffentlich geförderte Investitionsfinanzierung, die speziell für Ärztinnen und Ärzte entwickelt wurde. „Investitionsfreudige Mediziner können damit von Ordinationsgründungen bis zu baulichen Sanierungs- und Energiesparmaßnahmen finanzieren“, betont Giefing.

„In unserer Beratung setzen wir auf Qualität auf höchstem Niveau und auf starke Partner, wie eben die Raiffeisen KAG. Gemeinsam haben wir für unsere Kunden ein differenziertes Angebot, das auch in Niedrigzinsphasen Ertrag bringt. Gleichzeitig achten wir natürlich auch auf die individuelle Risikobereitschaft sowie auf den Anspruch nach Sicherheit und die Einhaltung der regulatorischen Qualitätsvorgaben“, erklärt Giefing. Rainer Schnabl, Sprecher der Geschäftsführung der Raiffeisen KAG ergänzt: „Die Kunden erwarten neben der Qualität der Produkte vermehrt Gesamtlösungen. Das Interesse an einzelnen Anlagestrategien tritt in den Hintergrund. Die Qualität des Anbieters muss stimmen, die Kundenbeziehung mit vielfältigem Service steht absolut im Vordergrund“.


Schwieriges Marktumfeld

Trotz des schwierigen Marktumfelds war 2015 ein gutes Jahr für die Vermögensverwaltung. Gründe dafür waren, laut Schnabl, zum einen die höheren Servicierungs- und Qualitätsansprüche der Investoren rund um ihr Investment, zum anderen würden immer mehr vermögende Anleger aufgrund zunehmender Regulierungsmaßnahmen einen professionellen Partner mit an Bord holen. „Das Volumen der Raiffeisen Vermögensverwaltung ist 2015 gesamt um 50 Mio. Euro netto gestiegen und beträgt per Ende 2015 1,03 Mrd. Euro (+ 11% im Vorjahresvergleich).“

Den neuen Regularien – wie etwa MiFID II – sehen sowohl Giefing als auch Schnabl gelassen entgegen. Bei Raiffeisen Private Banking in Wien hat man mit der Umstellung der Veranlagungsberatung im vergangenen Jahr schon frühzeitig auf MiFID II reagiert. „Der Berater empfiehlt nicht mehr seine eigene Veranlagungsstrategie, sondern berät im Rahmen der Bankstrategie auf Basis der Hausmeinung. Unsere vermögenden Privatkunden können aus einer von der Raiffeisen KAG erstellten Liste mit bis zu 40 Fremdfonds wählen und werden bei der Produktauswahl sowohl inhaltlich als auch mit laufendem Review der jeweiligen Produkte unterstützt“, so Giefing. Die beiden Experten sehen in den umfassenden Regulierungsvorgaben „auch eine Chance, das Kundenvertrauen durch noch höhere Transparenz zu stärken und die Beratungsqualität weiter zu optimieren“.


Trends im Private Banking 2016


„Die persönliche Kundenbeziehung erlebt eine Renaissance – das bestätigt auch unsere aktuelle Kundenzufriedenheitsanalyse“, berichtet Giefing. Demnach sei der persönliche Kundenkontakt nicht nur gefragt sondern werde auch aktiv eingefordert. „Der Berater wird dabei immer mehr zum Sparring-Partner des Kunden. Es geht vor allem darum, ganzheitliche Lösungen für die einzelnen Lebensphasen zu finden“, so Giefing.

Digitalisierung ist nach wie vor eines der stärksten Themen in der Bankenwelt. Informationen und Transaktionen werden online nachgefragt. „Der schnelle Zugang zum Portfolio wird immer wichtiger. Unser Wertpapier Onlineservice, das im Rahmen von Electronic Banking für alle Mobilgeräte als APP verfügbar ist, ist bei den gehobenen Privatkunden sehr beliebt“, erklärt Giefing. „Was unserer Erfahrung nach im Private Banking bis dato nur marginal angenommen wird, ist die Videoberatung. Diese kann auf keinen Fall den persönlichen Kontakt ersetzen.“

In der Vermögensveranlagung haben die niedrigen Zinsen und die damit verbundene Mangel an Alternativen, die Risikofreude der Investoren wieder verstärkt. „Gefragt sind auch bei diversifizierten Portfolios Anleihenfonds mit kurzer Duration oder ein Direktinvestment in kurz- bis mittelfristig laufende Anleihen. Hier haben wir aktuell unsere Winter-Anleihe sowie die Servus-Anleihe im Angebot,“ so Giefing. „Wir beurteilen Aktien weiterhin positiv“, ergänzt Schnabl. „Natürlich sind die Bewertungen mittlerweile teurer als noch in den vergangenen Jahren.“ Nach acht Jahren des Kursaufschwungs sei es laut Schnabl naturgemäß, dass auch Korrekturen möglich seien. Dennoch gäbe es zu den Aktien so gut wie keine Alternativen. Kunden, die das Risiko streuen wollen haben großes Interesse an Mischfonds, also Multi-Asset-Produkte mit einem aktiven Management. Diese weisen nach Schnabl die höchsten Zuflüsse auf. „Die ganz klaren Bestseller waren 2015 die Raiffeisen-Kernfonds, die Urgesteine unter den Publikumsfonds des Unternehmens. Unter ihnen ist der Raiffeisenfonds-Sicherheit mit zirka 295 Mio. Euro Absatz einmal mehr der beliebteste Fonds. Die drei beliebtesten Publikumsfonds der Raiffeisen KAG sind gemischte Fondsprodukte – der Trend ist ganz deutlich erkennbar“, führt Schnabl weiter aus. Auch der Wunsch nach nachhaltigen Investments hat mittlerweile eine breite Basis an Privatanlegern erreicht. Als Grund dafür ortet Schnabl das gesteigerte Bewusstsein für ökologische und ethische Investments. „Die Performance ist wichtig, aber es wird auch großen Wert auf Verantwortung und Nachhaltigkeit gelegt.“


Kapitalmarktausblick: Ohne Risiko auch künftig wenig Rendite

„Nicht nur bei Aktien, sondern auch bei Anleihen werden ohne zusätzliche Risiken vermutlich keine nennenswerten Renditen zu erzielen sein“, liefert Schnabl einen Ausblick auf das Jahr 2016. Rohstoffinvestitionen könnten im Jahresverlauf wieder in den Investmentfokus rücken. Das „Um und Auf“ für 2016 bleibe eine breite Streuung über alle Anlageklassen, Regionen und Branchen. „Auch Absicherungsmechanismen sollten berücksichtigt werden und Einzelentscheidungen gut überlegt sein. Bei Aktieninvestments könnte sich auch ein Blick auf etwaige Dividendenzahlungen lohnen.“


Leichter Leben Service – das Rund-Um-Service von Raiffeisen Private Banking in Wien

Vermögensberatung und  Finanzierungskonzepte, aktives Konto- und Zahlungsverkehrsmanagement, verbunden mit einem persönlichen, umfassend ausgebildeten Finanzberater – mit diesem Angebot punktet Raiffeisen Private Banking in Wien. Erklärtes Ziel von Raiffeisen Private Banking in Wien sei es, „unsere Kunden noch erfolgreicher zu machen, indem wir ihnen das Leben erleichtern“, betont Stadtdirektor Gaston Giefing abschließend. Das neue „Leichter Leben Service“ von Raiffeisen Private Banking in Wien ist ein Leistungsversprechen auf hohem Niveau. Es reicht von der schnellen Entscheidungsfindung bei Finanzierungen über maßgeschneiderte Betreuung vor Ort und ausgezeichnete Partner bis hin zu interkultureller Kompetenz. „Mit diesem Programm bieten wir unseren Kunden ein einmaliges Rund-um-Service, das uns – und davon sind wir überzeugt – deutlich von anderen Anbietern unterscheidet!“ Details zum „Leichter Leben Service“ gibt es unter: www.privatebanking-raiffeisen.at

 Weitere Infos unter: www.privatebanking-raiffeisen.at und www.rcm.at



Veranlagungen in Fonds sind dem Risiko von Kursschwankungen bzw. Kapitalverlusten ausgesetzt.

Im Rahmen der Anlagestrategie des Raiffeisenfonds-Sicherheit kann in wesentlichem Umfang (bezogen auf das damit verbundene Risiko) in Derivate investiert werden. Die Fondsbestimmungen des Raiffeisenfonds-Sicherheit wurden durch die FMA bewilligt. Der Raiffeisenfonds-Sicherheit kann mehr als 35 % des Fondsvermögens in Wertpapiere/Geldmarktinstrumente folgender Emittenten investieren: Deutschland, Frankreich, Italien, Schweiz, Vereinigte Staaten von Amerika, Kanada, Australien, Japan, Österreich, Belgien, Finnland, Niederlande, Schweden, Spanien, Großbritannien.

Es ist die Anlagestrategie des Raiffeisenfonds-Sicherheit überwiegend in andere Investmentfonds anzulegen.

Die zur Verfügung gestellten Angaben dienen, trotz sorgfältiger Recherchen, lediglich der unverbindlichen Information, basieren auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Zeitpunkt der Ausarbeitung und können jederzeit von RLB NÖ-Wien und Raiffeisen KAG ohne weitere Benachrichtigung geändert werden. Jegliche Haftung von RLB NÖ-Wien und Raiffeisen KAG für das Eintreten von Prognosen sowie für von Dritten erstellte Unterlagen ist ausgeschlossen. Die Informationen stellen weder ein Angebot, eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung noch eine Anlageanalyse dar. Sie dienen insbesondere nicht dazu, eine individuelle Anlage- oder sonstige Beratung zu ersetzen. Sollten Sie Interesse an einem konkreten Produkt haben, stehen wir Ihnen gerne neben Ihrem Bankbetreuer zur Verfügung.


Stand: Februar 2016

 

Rückfragehinweis:

Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
Katharina Tschrepitsch, Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 1 21136-2404, katharina.tschrepitsch@rh.raiffeisen.at

Raiffeisen Bank International - Group Communications
Monika Riedel, Head of PR Austria | Spokesperson
Tel.: +43 1 71707-8787, monika.riedel@rbinternational.com

 

Stadtdirektor Gaston Giefing, MBA, Raiffeisen Private Banking und Mag. Rainer Schnabl, Sprecher der Geschäftsführung der Raiffeisen KAG

(c) RLB NÖ-Wien/Rudolph