Raiffeisen Philosophie
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MEHR ALS EINE MARKE

Erfahren Sie hier mehr über die Marke, die Geschichte und die Philosophie von Raiffeisen.

Unsere Philosophie

Seit mehr als 130 Jahren gibt es Raiffeisen auch in Österreich. Dabei hat sich die ursprüngliche Organisationsform bis in die Gegenwart erhalten. Der Name Raiffeisen und das jahrhundertealte Schutzsymbol des Giebelkreuzes stehen für Sicherheit und verlässliche Partnerschaft – damals wie heute.

PHILOSOPHIE – Die Genossenschaftsidee
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Die Genossenschaftsidee

Die Idee von Raiffeisen ist zeitlos. Seit der Gründung 1898 hat sich die Raiffeisenbank Oberland-Reutte den geänderten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen erfolgreich angepasst, ohne aber ihre bewährten Grundsätze aufzugeben.

F.W. Raiffeisen 1818 - 1888

Die wesentlichen Faktoren der Genossenschaftsidee

  1. Selbsthilfe: Bereitschaft zur gegenseitigen Hilfe
  2. Selbstverwaltung: Im Rahmen der demokratischen Grundsätze entscheiden die Mitglieder selbst über ihre Genossenschaft.
  3. Solidarische Wirtschaftsgesinnung: mit einem gemeinsamen wirtschaftlichen Ziel auf der Basis des 'Füreinandereinstehens' (= Haftung)
  4. Nachhaltigkeit genossenschaftlichen Erfolgs: Das gemeinsame Ziel ist eine dauerhafte wirtschaftliche Verbesserung. Tageserfolge dienen diesem Ziel nicht immer.
  5. Subsidiarität: Die Kraft der Genossenschaft wird nur dort eingesetzt, wo die Kraft des Einzelnen nicht ausreicht und er daher Hilfe benötigt.
  6. Identitätsprinzip: Mitglieder (Mitunternehmer) und Kunden sind bei der Genossenschaft ident.

Raiffeisen - eine Lebensphilosophie

Unsere Philosophie
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Die Raiffeisenbank Oberland-Reutte ist sich bewusst, dass Wert und Mehrwert der Region ausschließlich über die Menschen und die dort tätigen Vereine und Institutionen geschaffen und aufrechterhalten werden. Verantwortung zu übernehmen bedeutet, diese praktisch wahrzunehmen und zu leben. Daher gestaltet die Raiffeisenbank Oberland-Reutte aktiv einen Beitrag zur Lebensqualität in der Region.

 

Folgende Grundsätze beinhaltet das solide Wertefundament:

Regionalität - nahe am Kunden
- Subsidiarität - Verantwortung vor Ort
Solidarität - zueinander stehen
Förderung - Hilfe zur Selbsthilfe
- Mitbestimmung - Kopfstimmrechte durch Mitglieder

Eine große Anzahl an Klein- und Mittelbetrieben – welche die größte Stütze unserer heimischen Wirtschaft bilden – sind Kunden der Raiffeisenbank Oberland-Reutte. Als Partner werden diese Kunden berücksichtigt, wenn die Raiffeisenbank Oberland-Reutte selbst Aufträge vergibt (z. B. bei Neu- und Umbauten). Dadurch wird die regionale Wirtschaft gestärkt. Es werden Arbeitsplätze aufrechterhalten oder geschaffen.

Förderungen in der Region

Wir fühlen uns der heimischen Bevölkerung verpflichtet und haben es uns als genossenschaftliches Unternehmen zur Aufgabe gemacht, nicht nur die eigenen Mitglieder zu fördern, sondern auch die unterschiedlichen Belange der gesamten Region - und das weit über das rein Wirtschaftliche hinaus!

So hat die Raiffeisenbank Oberland-Reutte 1995 erstmals den Umwelt- und Sozialfonds dotiert. 1998 wurde der Fonds um den Bereich Kultur erweitert. Jährlich schüttet die Raiffeisenbank Oberland-Reutte 15,00 Euro pro Mitglied für Förderungen im Rahmen dieses Fonds aus. Den Delegierten als Vertreter der Mitglieder des jeweiligen Sprengels obliegt die Entscheidung über die Vergabe der Mittel.

Ansuchen an den Umwelt-, Sozial- und Kulturfonds der Raiffeisenbank Oberland-Reutte senden Sie an:

Raiffeisenbank Oberland-Reutte
Marketing
Untermarkt 3
6600 Reutte

oder per E-Mail an: marketing@rbor.at

Plansee
GESCHICHTE - Eine Idee wird zum Erfolg

GESCHICHTE – Eine Idee wird zum Erfolg

Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818-1888) war Bürgermeister in einer von Hungersnöten und Armut geprägten Gemeinde im Westerwald. Er stellte sich die Aufgabe, die große wirtschaftliche Not der Bevölkerung zu lindern. 1862 schuf Raiffeisen einen Darlehenskassen-Verein in Anhausen (Deutschland) und legte den Grundstein für die heute weltumspannende Organisation der Raiffeisengenossenschaften.

 

Raiffeisenbanken in Österreich

Die ersten Raiffeisenkassen auf dem Gebiet des damaligen Österreich wurden in Mühldorf bei Spitz an der Donau (Niederösterreich) und Rosswein (heute Razvanje, Slowenien) gegründet. Ihr gehörten Landwirte, Handwerker, Arbeiter und Gewerbebetriebe an. Zehn Jahre später gab es bereits 600 Spar- und Darlehenskassen nach dem System Raiffeisen.

Dem Beispiel Raiffeisen folgend, gründeten die Einzelgenossenschaften ab 1894 regional tätige Landeszentralen. Auf Bundesebene wurde im Jahre 1898 in Wien ein gemeinsamer Verband geschaffen, der heute den Namen "Österreichischer Raiffeisenverband" trägt und den Grundstein für die Raiffeisen Bankengruppe bildet.