Sinn und Nutzen für die Region
Raiffeisen stärkt Salzburg
914 Mio. Euro Wertschöpfung, 354 Mio. Euro Steuern und Abgaben sowie knapp 6.000 gesicherte Arbeitsplätze: Der erste Wertschöpfungsbericht der Raiffeisen-Gruppe Salzburg zeigt, wie stark Raiffeisen zur wirtschaftlichen und sozialen Stabilität des Bundeslandes beiträgt.
RVS-Generaldirektor Heinz Konrad: „Damit steht Raiffeisen nicht nur für eine starke wirtschaftliche Kraft, sondern auch für Verlässlichkeit, Solidarität und Nähe. Jeder 39. Euro, der in Salzburg erwirtschaftet wird, ist direkt oder indirekt auf die Tätigkeit von Raiffeisen zurückzuführen. Jeder 58. Arbeitsplatz steht in Verbindung mit Raiffeisen. Der gesamte Beschäftigungseffekt, inklusive der vor- und nachgelagerten Bereiche, liegt bei knapp 6.000 Beschäftigten. Jeder Euro, der durch die Raiffeisen-Gruppe Salzburg erwirtschaftet wird, löst weitere 0,43 Euro an Wertschöpfung für die heimische Wirtschaft aus.“
Ein gelungener Auftakt für neue Funktionär:innen
Mit dem Abschluss der Generalversammlungen beginnt für viele neu gewählte Funktionär:innen und Delegierte ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei Raiffeisen Salzburg. Doch wie gelingt der Einstieg in diese verantwortungsvolle Rolle? Der erste Netzwerkabend im Wissenspark Urstein bot dafür den idealen Rahmen!
„Genossenschaft heißt, Verantwortung gemeinsam zu tragen“
Wenn ein langjähriger Weg zu Ende geht und ein neuer beginnt, zeigt sich, was Raiffeisen Salzburg im Innersten ausmacht: Vertrauen, Zusammenhalt und Verantwortung. Im Interview erzählen der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende des Raiffeisenverbandes Salzburg Peter Burgschwaiger und seine Nachfolgerin Dagmar Herzog von Abschied und Aufbruch.
140 Jahre Raiffeisen – eine Idee, die aus der Not entstand und Zukunft schafft
Vor 140 Jahren wurde in Mühldorf bei Spitz an der Donau in Niederösterreich die erste Raiffeisenkasse in Österreich gegründet – als Antwort auf wirtschaftliche Not und soziale Unsicherheit. Was als Hilfe zur Selbsthilfe begann, entwickelte sich zu einer tragenden Säule der österreichischen Volkswirtschaft – auch im Bundesland Salzburg.
Ab 1890 entstand mit der ersten Raiffeisenkasse im Pinzgauer Ort Taxenbach zahlreiche weitere Raiffeisenbanken im Bundesland – als Instrument gegen Armut, Abhängigkeit und wirtschaftliche Unsicherheit.
DIY – Wie entstehen Genossenschaften?
Von den rund 150 Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften im Bundesland Salzburg betreut der Raiffeisen Revisionsverband Salzburg 145.
Hannes Hettegger, Direktor des Raiffeisen Revisionsverbands Salzburg, erklärt, wie Genossenschaften gegründet werden, welche Rolle der Revisionsverband dabei spielt und warum das genossenschaftliche DIY-Prinzip wieder im Aufwind ist.
Genossenschaften – Solidarität als Wirtschaftsfaktor
Nicht Gewinnmaximierung steht im Mittelpunkt, sondern der Nutzen für die Miteigentümer und die nachhaltige Entwicklung der Region.
Gerade in einem Bundesland wie Salzburg, mit viel Landwirtschaft, Tourismus und regionalem Gewerbe spielen Genossenschaften eine zentrale Rolle. Sie sichern Arbeitsplätze, stärken regionale Wertschöpfungsketten und sorgen dafür, dass Entscheidungen dort getroffen werden, wo ihre Auswirkungen spürbar sind – vor Ort. Ob Molkereien, Waren- oder Einkaufsgenossenschaften, Vermarktungs- oder Verwertungsgenossenschaften, die Raiffeisen Salzburg Start-Up eGen oder die Salzburger Raiffeisenbanken: Genossenschaften verbinden wirtschaftliche Stabilität mit Verantwortung für Land und Leute.
Funktionärinnen-Branchentreff
Funktionärinnen aus verschiedenen Genossenschaften trafen sich am 2. Februar 2026 im Techno-Z Urstein und machten dabei die wirtschaftliche Relevanz des Genossenschaftswesens für das Bundesland Salzburg deutlich.
Den Grundstein für das Treffen von Funktionärinnen legten Anna Doblhofer-Bachleitner, Geschäftsleiterin des Raiffeisenverbandes Salzburg, sowie die Funktionärinnen Margareta Weiglmeier-Frauenschuh und Caroline Vogl mit ihrer Idee zum ersten Vernetzungstreffen im Land Salzburg. „Bislang fehlte uns in Salzburg eine Veranstaltung, bei der wir uns branchenübergreifend austauschen können“, sagte Doblhofer-Bachleitner. Neben Frauen aus 13 Bankgenossenschaften nahmen auch Vertreterinnen von sieben Genossenschaften außerhalb des Bankenbereichs teil, darunter Funktionärinnen von der Salzburger Alpenmilchgenossenschaft, dem Wirtschafsverein Tamsweg oder der Lagerhausgenossenschaft Pinzgau.