Raiffeisen Salzburg Start-Up eGen steigt bei Repentium ein

  • 7-stellige Finanzierung für Industrie-3D-Druck Start-Up „Repentium“
 

Salzburg, 22.4.2026.   Industrieller 3D-Druck steht oft vor einer Barriere: Entweder wird präzise gedruckt, was viel Zeit kostet, oder schnell, was die Oberflächenqualität mindert. Repentium löst diesen Zielkonflikt erstmals auf. Das Start-Up konzentriert sich dabei auf anspruchsvolle Anwendungen mit Hochleistungs- und technischen Kunststoffen, die gängige Standard-Drucker nicht verarbeiten können. Möglich wird dies u.a. durch den Einstieg der Raiffeisen Salzburg Start-Up Genossenschaft. 

Das Salzburger Deep-Tech-Start-Up Repentium löst das Problem zwischen Präzision (Qualität) und Geschwindigkeit (time-to-market) im industriellen 3D-Druck. Mit einer siebenstelligen Finanzierung durch die Raiffeisen Bankengruppe Salzburg, dem Business Angel Wolfgang Faist und der aws (Austria Wirtschaftsservice) beschleunigt das Unternehmen die Markteinführung seiner patentierten Technologie.

Die Innovation: Dynamische Prozessoptimierung

Kern der Technologie ist eine patentierte Druckkopfeinheit in Verbindung mit einem proprietären, also herstellergebundenen Algorithmus. Das System analysiert das Bauteil vorab und teilt es in Funktionsbereiche auf. Nur jene Geometrien, die höchste Auflösung erfordern, werden mit maximaler Genauigkeit gefertigt. Das restliche Volumen des Bauteils wird mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit produziert. Diese Kombination ist im industriellen FFF-Druck (Fused Filament Fabrication) bislang einzigartig. Der Algorithmus optimiert den Druckprozess dynamisch, wodurch Bauteile entstehen, die trotz massiv verkürzter Produktionszeit höchsten technischen Anforderungen entsprechen.

Fokus auf Hard- und Software für die Serie

Die Investitionssumme fließt primär in die Finalisierung des Seriendruckers. Ziel ist eine robuste Produktionslösung für Fertigungsbetriebe, die technische Bauteile direkt vor Ort effizient produzieren wollen.

Die Finanzierung erfolgt durch die Raiffeisen Bankengruppe Salzburg mit derer Start-Up Investmentgesellschaft (Raiffeisen Salzburg Start-Up eGen) sowie den Business Angel Wolfgang Faist (wf Investment GmbH). Flankiert werden die Mittel durch die Förderprogramme Green.IP und Seedfinancing – Deep Tech des BMAW bzw. des BMK, abgewickelt durch die aws.

Mit dem 3D-Druckkopf und einer speziellen Software lassen sich wichtige Teile hochpräzise drucken, der Rest deutlich schneller. Das spart Zeit und Kosten.
© Repentium
Mit dem 3D-Druckkopf und einer speziellen Software lassen sich wichtige Teile hochpräzise drucken, der Rest deutlich schneller. Das spart Zeit und Kosten.

Stimmen zum Investment:

Lukas Rupsch, Gründer & Geschäftsführer Repentium: Wer bisher zwischen Präzision und Geschwindigkeit wählen musste, bekommt nun bei uns beides zugleich – das verkürzt Druckzeiten spürbar und senkt die Kosten pro Bauteil nachhaltig.“

Florian Rohrmoser, Gründer & Geschäftsführer Repentium: „Viele Fertigungsbetriebe stehen unter wachsendem wirtschaftlichem Druck – unsere Antwort darauf ist eine tiefgreifende Innovation in Hardware und Software, die den Druckprozess neu gestaltet und um ein Vielfaches effizienter macht.“

Wolfgang Faist, wf Investment GmbH: „Wir investieren gezielt in regionale Tech-Unternehmen mit internationalem Anspruch. Mich überzeugt bei Repentium, wie klar ein zentrales Industrieproblem gelöst wird und dem Kunden echte Vorteile in Form von schnelleren Druckzeiten bei gleichzeitig sinkenden Kosten geboten werden.“

Bernhard Wimmer, Bernhard Tomasi und Alexander Leitner (alle Raiffeisen): „Repentium zeigt eindrucksvoll, dass technologische Innovation direkt aus Salzburg kommen kann. Die Kombination aus Ingenieurskunst, Technologie, Regionalität und einem hochkompetenten und engagierten Gründerteam passt perfekt zu Raiffeisen. Wir freuen uns, das Team bei der Skalierung dieser Innovation zu begleiten.“

Über Raiffeisen Salzburg Start-Up eGen

Die Raiffeisen Bankengruppe Salzburg (RBGS) – bestehend aus dem RVS sowie den 33 selbstständigen Raiffeisenbanken im Bundesland – engagiert sich seit 2023 bei Start-Ups. Anlaufstelle und One-Stop-Shop für (angehende) Start-Ups ist das Raiffeisen Start-Up Center im Techno-Z in Puch-Urstein. Andreas Derndorfer, in der RVS-Geschäftsleitung u.a. für dieses Thema zuständig: „Unser USP ist, dass es keine fixen Pakete oder Bankprodukte gibt. Wir setzen vielmehr auf individuelle Lösungen, je nach Bedarf und Möglichkeiten. So kooperieren wir mal in Form von klassischer Beteiligung, mal durch Aufnahme in unser Netzwerk, oder durch die Zurverfügungstellung von Infrastruktur in unseren Räumlichkeiten im Techno-Z Urstein. Alle diese Kooperationsmöglichkeiten eint, dass keine die andere ausschließt bzw. mit der Zeit sich die Modelle verändern können, agil und flexibel – so wie es das Start-Up braucht.“

Start-Ups, mit den Raiffeisen Salzburg aktuell kooperiert, sind u.a.: Sproof, Augmenterra, VR-Coach, Dauntles/Shoptimizer, Pink.Technologies, Don‘t call it Deo, FERRAGEN, RevoWood, Repentium.

Pressebilder

Mit dem 3D-Druckkopf und einer speziellen Software lassen sich wichtige Teile hochpräzise drucken, der Rest deutlich schneller. Das spart Zeit und Kosten.
© Repentium
Mit dem 3D-Druckkopf und einer speziellen Software lassen sich wichtige Teile hochpräzise drucken, der Rest deutlich schneller. Das spart Zeit und Kosten.
Die beiden Gründer und Geschäftsführer von Repentium: Lukas Rupsch (li.) und Florian Rohrmoser.
© Repentium
Die beiden Gründer und Geschäftsführer von Repentium: Lukas Rupsch (li.) und Florian Rohrmoser.
Bernhard Wimmer (li.) und Bernhard Tomasi treiben das Thema Start-Up bei Raiffeisen Salzburg.
© RVS
Bernhard Wimmer (li.) und Bernhard Tomasi treiben das Thema Start-Up bei Raiffeisen Salzburg.
Wolfgang Faist, wf Investment GmbH.
© wf GmbH
Wolfgang Faist, wf Investment GmbH.