Raiffeisen Salzburg Start-Up eGen steigt bei FERAGEN ein

Raiffeisen Salzburg und das Diagnostiklabor FERAGEN gehen gemeinsame Wege: V.l.n.r.: Bernhard Wimmer (Raiffeisen Salzburg), Thomas Heinzmann, Michael und Anja Geretschläger (alle FERAGEN), Bernhard Tomasi (Raiffeisen Salzburg).
Raiffeisen Salzburg und das Diagnostiklabor FERAGEN gehen gemeinsame Wege: V.l.n.r.: Bernhard Wimmer (Raiffeisen Salzburg), Thomas Heinzmann, Michael und Anja Geretschläger (alle FERAGEN), Bernhard Tomasi (Raiffeisen Salzburg).
  • Salzburger Genetik-Labor baut damit internationale Präsenz aus

Salzburg, 27.8.2026. Mit einer Eigenkapitalbeteiligung im sechsstelligen Bereich beteiligt sich die Raiffeisen Salzburg Start-Up eGen an FERAGEN. Das Salzburger Genetik-Labor will damit die Weiterentwicklung seiner digitalen Plattform sowie die internationale Expansion beschleunigen. Genetische Diagnostik spielt für die nachhaltige Entwicklung moderner Zuchtprogramme in Bezug auf die Tiergesundheit eine tragende Rolle.

FERAGEN geht auf die Forschung der Molekularbiologin Anja Geretschläger an der Universität Salzburg zurück, die damit bereits 2012 begann. 2017 wurde daraus ein Unternehmen. Heute führen Anja Geretschläger und Michael Geretschläger gemeinsam die Geschäfte. Während Anja Geretschläger die Bereiche Forschung und Entwicklung verantwortet, liegt der Fokus von Michael Geretschläger auf Vertrieb und Marketing. Aus dem universitären Spin-off ist ein international tätiges Diagnostiklabor mit Kundinnen und Kunden in zahlreichen europäischen Ländern geworden.

Von der Gründung zum Unternehmen

Die Raiffeisen Salzburg Start-Up-Experten Bernhard Wimmer, Bernhard Tomasi und Herbert Stelzinger dazu: „FERAGEN zeigt, wie aus universitärer Forschung ein international erfolgreiches Unternehmen entstehen kann. Besonders beeindruckt haben uns die wissenschaftliche Tiefe, die klare Wachstumsstrategie und die konsequente Verbindung von Diagnostik und Digitalisierung. Das Unternehmen adressiert einen wachsenden Markt mit hoher gesellschaftlicher Relevanz und passt damit hervorragend zu unserer Beteiligungsstrategie. Wir freuen uns darauf, das Team auf dem weiteren Wachstumskurs zu begleiten.“

 

Digitalisierung genetischer Diagnostik

Ein zentraler Baustein der Wachstumsstrategie ist die digitale Plattform myFERAGEN. Durch sie verwalten Züchter, Zuchtverbände und Tierärzte genetische Daten und Analyseergebnisse. Aktuell nutzen rund 10.500 Anwender: innen die Plattform, auf der bereits 38.000 Hunde erfasst sind. Mit dem integrierten Werkzeug DogMatching lässt sich bereits vor einer geplanten Paarung prüfen, wie gut zwei Tiere genetisch zusammenpassen. Dadurch können Risiken minimiert und die langfristige genetische Gesundheit von Populationen verbessert werden.

 

Genetische Diagnostik mit gesellschaftlichem Mehrwert

Der Nutzen genetischer Diagnostik reicht weit über das einzelne Tier hinaus. Mit einer einzigen Analyse können hunderte erblich bedingte Erkrankungen erkannt werden, bevor sie an die nächste Generation weitergegeben werden. Für Zuchtverbände und Züchter bildet dies eine wichtige Grundlage, um genetische Vielfalt zu erhalten, Erbleid zu vermeiden und langfristig gesündere Populationen aufzubauen. Mit der Beteiligung der Raiffeisen Salzburg Start-Up eGen werden diese digitalen Angebote weiter ausgebaut und zusätzliche internationale Märkte erschlossen werden.

 

Stimmen zum Investment

Anja Geretschläger, CEO, FERAGEN: „Ein Investor, der versteht, dass hinter unseren Analysen Forschung steht und kein schnelles Produkt, ist selten. Mit Raiffeisen haben wir genau diesen Partner gefunden – und das direkt vor unserer eigenen Haustür. Das Vertrauen, das uns hier entgegengebracht wird, ist Rückenwind und Verpflichtung zugleich. Wir gehen diesen Weg mit derselben wissenschaftlichen Konsequenz weiter, mit der wir ihn begonnen haben."

Michael Geretschläger, CEO, FERAGEN: „Uns hat nicht nur das Kapital überzeugt, sondern die Haltung dahinter: Die Raiffeisen Salzburg Start-Up eGen denkt regional und investiert langfristig – das passt exakt zu uns. Mit diesem Rückhalt können wir die nächsten Schritte deutlich schneller gehen: internationale Expansion und eine Plattform, die mitwächst. Dass aus Österreich ein Weltmarktführer im Pet-Bereich kommen kann, ist bewiesen. Wir haben vor zu zeigen, dass das auch aus Salzburg geht."

Über Raiffeisen Salzburg Start-Up eGen

Die Raiffeisen Bankengruppe Salzburg (RBGS) – bestehend aus dem RVS sowie den 33 selbstständigen Raiffeisenbanken im Bundesland – engagiert sich seit 2023 im wachsenden Bereich der Start-Ups. Anlaufstelle und One-Stop-Shop für (angehende) Start-Ups ist das Raiffeisen Start-Up Center im Techno-Z in Puch-Urstein. Andreas Derndorfer, in der RVS-Geschäftsleitung u.a. für das Thema Start-Up zuständig: „Unser USP ist, dass es keine fixen Pakete oder Bankprodukte gibt. Wir setzen vielmehr auf individuelle Lösungen, je nach Bedarf und Möglichkeiten. So kooperieren wir auf unterschiedlichsten Ebenen – mal in Form von klassischer Beteiligung, mal durch Aufnahme in unser Netzwerk, oder durch die Zurverfügungstellung von Infrastruktur in unseren Räumlichkeiten im Techno-Z Urstein. Alle diese Kooperationsmöglichkeiten eint, dass keine die andere ausschließt bzw. mit der Zeit sich die Modelle verändern können, agil und flexibel – so wie es das Start-Up braucht.“

Start-Ups, mit den Raiffeisen Salzburg aktuell kooperiert, sind u.a.: Sproof, Augmenterra, VR-Coach, Dauntles/Shoptimizer, Pink.Technologies, Don‘t call it Deo, FERAGEN oder RevoWood.

Mehr auf Support für regionale Start-Ups

Pressebilder

Raiffeisen Salzburg und das Diagnostiklabor FERAGEN gehen gemeinsame Wege: V.l.n.r.: Bernhard Wimmer (Raiffeisen Salzburg), Thomas Heinzmann, Michael und Anja Geretschläger (alle FERAGEN), Bernhard Tomasi (Raiffeisen Salzburg).
Raiffeisen Salzburg und das Diagnostiklabor FERAGEN gehen gemeinsame Wege: V.l.n.r.: Bernhard Wimmer (Raiffeisen Salzburg), Thomas Heinzmann, Michael und Anja Geretschläger (alle FERAGEN), Bernhard Tomasi (Raiffeisen Salzburg).