Fusion abgeschlossen

Raiffeisen Wels startet in den gemeinsamen Bankbetrieb

Zusammenführung der Systeme der Raiffeisenbank Wels mit der Raiffeisenbank Gunskirchen erfolgreich umgesetzt | Größere Finanzierungskraft für die regionale Wirtschaft | Genossenschaft und Nachhaltigkeit als Schwerpunkte der weiteren Entwicklung

 

Wels – Mit der technischen Zusammenführung der Systeme am vergangenen Wochenende ist die Fusion der Raiffeisenbank Wels und der Raiffeisenbank Gunskirchen nun auch operativ vollzogen. Ab Montag arbeiten rund 190 Mitarbeiter:innen an 16 Standorten in der gemeinsamen Raiffeisenbank Wels. Sie betreut mehr als 53.000 Kund:innen und verfügt über eine Bilanzsumme von rund 2,6 Milliarden Euro.

Nach Monaten der Vorbereitung richtet sich der Blick damit auf die gemeinsame Weiterentwicklung der Bank. Ein Schwerpunkt liegt auf der Begleitung der regionalen Wirtschaft. Die gestärkte Finanzierungskraft und gebündelte Fachkompetenz ermöglichen es, auch umfangreichere Investitionen und komplexere Projekte vor Ort zu begleiten.

„Mit der technischen Fusion beginnt für uns die gemeinsame Arbeit. Unser Ziel ist es, die Möglichkeiten der neuen Bank konsequent für unsere Kundinnen und Kunden und die Entwicklung der Region einzusetzen. Wenn wir von Nummer 1 sprechen, verstehen wir darunter nicht nur Größe, sondern den Anspruch, in Beratung, Kompetenz und Verlässlichkeit die erste Adresse für die Menschen und Unternehmen in unserer Region zu sein“, erklärt MMag. Roland Hechenberger, MBA, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Wels.

 

Genossenschaft als Zukunftsmodell

Mit rund 11.500 Miteigentümer:innen entsteht zugleich eine deutlich größere genossenschaftliche Gemeinschaft. Die Raiffeisenbank Wels will die Möglichkeiten der Miteigentümerschaft künftig stärker in den Mittelpunkt rücken und neue Formen der Beteiligung und Mitgestaltung entwickeln. Mitbestimmung, regionale Eigentümerschaft und Entscheidungen vor Ort sollen damit auch in einer größeren Bank wesentliche Merkmale des Geschäftsmodells bleiben.

„Unsere beiden Banken haben sich über viele Jahrzehnte gemeinsam mit ihren Regionen entwickelt. Sie haben wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen begleitet, sind gewachsen und haben sich immer wieder neuen Anforderungen gestellt. Diese gemeinsame Geschichte ist für uns ein tragfähiges Fundament für die Zukunft. Mitbestimmung, regionale Verantwortung und die Möglichkeit, Entwicklungen vor Ort mitzugestalten, wollen wir deshalb künftig wieder stärker in den Mittelpunkt stellen“, betont Mag. Michael Hag, Vorstand der Raiffeisenbank Wels.

Green Finance Alliance und Umweltcenter

Neben dem Fokus auf die eigene Region und die regionalen Betriebe wird auch die nachhaltige Ausrichtung in der gemeinsamen Bank weitergeführt. Die Raiffeisenbank Wels hat die Mitgliedschaft in der Green Finance Alliance bereits unterzeichnet und verpflichtet sich damit zu definierten Klimazielen im Bankgeschäft. Das österreichweit tätige Umweltcenter bleibt als eigenständiger Geschäftsbereich bestehen. „Wir richten uns mit dem Umweltcenter an Menschen, Unternehmen und Institutionen, die nachhaltig veranlagen und investieren möchten. Die Umweltgarantie als besonderes Merkmal dafür, dass das so investierte Geld auch in nachhaltige Finanzierungen fließt, bleibt bestehen und stellt einen echten Mehrwert des Umweltcenters dar.“ führt Hechenberger aus.

Mit der größeren Bank sollen künftig auch umfangreichere nachhaltige Projekte begleitet und die über Jahre aufgebaute Green-Banking-Kompetenz stärker in die Gesamtbank eingebracht werden.

Gruppenfoto

Bildhinweis: Raiffeisenbank Wels eGen | WK Photo  (Abdruck bei Nennung honorarfrei)

Rückfragehinweis:
Raiffeisenbank Wels eGen | Bettina Jaksch-Fasthuber, MSc
Kaiser-Josef-Platz 58 | 4600 Wels
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