Das Cafe Rosa und Rot von innen. Auf einem Tisch stehen kulinarische Leckereien.
© KARIN_NUSSBAUMER

Vorbilder in Rosa & Rot

WIR auf Stippvisite in Hohenems: moderne Unternehmerinnen in historischem Umfeld

Portrait Eva Motter und Elvira Flora
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Den Mutigen gehört die Welt, heißt es. Das haben auch Elvira Flora und Eva Motter bewiesen. Als Quereinsteigerinnen haben sie Anfang Februar das Café ROSA & ROT in der Villa Rosenthal in Hohenems eröffnet. Und erfüllten sich damit einen Traum. „Seit zwanzig Jahren reden wir davon, irgendwann ein Schwestern-Café aufzumachen“, sagt Elvira Flora. Familiengründung und Hausbau hatten Vorrang, die Idee blieb jedoch immer im Hinterkopf – bis die beiden beschlossen haben: „Irgendwann ist jetzt!“, lacht Elvira Flora. 

Liebe auf den ersten Blick

So entwickelten die Schwestern ein Gastronomie-Konzept – aus dem zunächst nichts geworden ist. Nach ein paar Wochen rief Markus Schadenbauer an: Der mehrfach ausgezeichnete Quartierentwickler kannte das Konzept und zeigte den beiden Frauen ein interessantes Objekt: die der Villa Rosenthal angeschlossene historische Kegelbahn von 1890 mit japanischen Wandmalereien und aufwändig geschnitzter Holzdecke. Es war Liebe auf den ersten Blick. 

Vor allem Chefinnen

Mit Mut, Begeisterung und der richtigen Idee wurden sie unter etlichen Bewerber:innen ausgewählt. Und befinden sich nun in bester – vielfach weiblicher – Nachbarschaft: Mit dem Café Frida, Karin Glatthaar beauty & cosmetic, Goldschmiedin Anna Weibel, Kosmetikexpertin Sonia mit i und anderen sind es vor allem Chefinnen, die sich in der schmucken Innenstadt niedergelassen haben. Mit ROSA & ROT sind nun zwei dazugekommen. „Der Name ist einerseits von der Villa Rosenthal abgeleitet, andererseits ist Rosa meine Lieblingsfarbe und meine Schwester hat rote Haare. Logo, Einrichtung, Speisen und Getränke sind komplett darauf abgestimmt“, erklärt die Neo-Gastwirtin. Neben dem Haus-Chili gibt es Kaffee und Kuchen sowie das beliebte Frühstück: süß auf rosa, pikant auf roten Tellern. 

Erfolg fußt auf Vertrauen

Wer es genießen möchte, sollte rechtzeitig reservieren. Oder schaut auf gut Glück vorbei. Wie kürzlich ihre Bankberater von der Raiffeisenbank in Bregenz. „Sie hatten immer ein Auge darauf, dass wir ein überzeugendes Konzept abliefern, und haben uns auch mit Förderungen unterstützt. Die jahrelange Vertrauensbasis war wichtig für uns und hat uns in unserem Vorhaben bestärkt“, betont Eva Motter. Michelle Fuchsbichler, Kundenbetreuerin bei der Raiffeisenbank in Bregenz, lobt die beiden Gründerinnen in den höchsten Tönen: „Sie stehen beispielhaft für Unternehmertum, sind hervorragend organisiert, haben einen einzigartigen Stil und eine außergewöhnliche Location.“