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Hier findest du nützliches Wissen rund ums Geld. Also alles, was du schon immer über das Geld- und Bankwesen wissen wolltest.

Es setzt die EU-Zahlungsdiensterichtlinie (PSD = Payment Service Directive) um, die die rechtliche Grundlage für die Schaffung eines EU-weiten Binnenmarktes für den Zahlungsverkehr bildet. Sämtliche Zahlungsdienste, unabhängig davon, ob sie innerhalb Österreichs oder innerhalb der EU grenzüberschreitend erbracht werden, erhalten somit einen einheitlichen Rechtsrahmen.

Geld und geldgleiche Werte, deren sich der Zahlungsverkehr bedient, wie Banknoten, Münzen, Devisen, Valuten, Schecks, Wechsel und Kartensysteme.

Möglichkeit der Entschuldung natürlicher Personen im Rahmen des Privatkonkursverfahrens. Anders als im Abschöpfungsverfahren setzt der Zahlungsplan keine Mindestquote voraus, bedarf aber der Zustimmung der Mehrheit der Gläubiger.

Recht zur Disposition über Werte auf einem Konto sowie zur Auskunft über das Konto. Der Zeichnungsberechtigte ist ein vom Kontoinhaber (siehe Verfügungsberechtigung) Bevollmächtigter. Die Zeichnungsberechtigung kann als Einzel- oder Kollektivzeichnungsberechtigung erteilt werden.

Zentrale Bank eines Staates (z.B. Oesterreichische Nationalbank,) oder Wirtschaftsraumes (EZB), der jeweils besondere volkswirtschaftliche sowie geldund währungspolitische Aufgaben zugeordnet sind.

Kredit- und Finanzinstitute sowie Unternehmen der Vertragsversicherung haben der Oesterreichischen Nationalbank Daten über Großkredite ab EUR 350.000,– an einen Kreditnehmer, sowie dessen allfällige Zugehörigkeit zu einer Gruppe verbundener Kunden zu melden („Zentralkreditregister“). Die Oesterreichische Nationalbank gibt den meldepflichtigen Instituten Auskunft über gemeldete Kreditnehmer.

Übertragung einer Forderung an eine andere Person. Der abtretende Gläubiger wird Zedent, der neue Gläubiger Zessionar und der Schuldner Zessus genannt.

Es definiert die Gefahr, dass Finanzprodukte auf Grund von negativen Zinsentwicklungen an Wert verlieren und damit ein Verlust entsteht. Es zählt zu den Marktpreisrisken.

Der Käufer sichert sich gegen steigende Zinsen ab. Dafür erhält der Verkäufer eine Prämie.

Preis für die Nutzung von Kapital bzw. Entschädigung an den Kapitalbesitzer für die Aufgabe der Liquidität. Im Bankwesen unterscheidet man zwischen Soll- (Aktiv)zinsen und Haben-(Passiv)zinsen. Sollzinsen sind die Zinsen, die die Bank für eine Kreditgewährung vom Kunden erhält, Habenzinsen die Zinsen, die die Bank für eine Einlage an den Kunden vergütet.

Zinsen, die auf nicht ausgezahlte Zinsen berechnet werden. Sie werden dem Kapital hinzugefügt (Kapitalisierung) und mit diesem neuerlich verzinst.

Der Käufer sichert sich gegen sinkende Zinsen ab. Der Verkäufer erhält dafür eine Prämie.

Ist die Kopplung eines Nominalzinssatzes an einen Referenzzinssatz, um Kreditgeber vor einem Zinsänderungsrisiko oder Kapitalanleger vor inflationsbedingten Verlusten zu schützen.

Spiegelt für unterschiedliche Fristen die jeweils zutreffenden Zinssätze wider. Normalerweise sind die kurzfristigen Zinsen geringer als die langfristigen. Wenn die langfristigen Zinssätze unter den kurzfristigen liegen, spricht man von einer inversen Zinskurve.

Höhe der Zinsen, ausgedrückt in Prozent des Kapitals für eine bestimmte Periode.

Differenz zwischen dem Zinsertrag und dem Zinsaufwand eines Kreditinstitutes.

Ein von den Banken und Versicherungen angebotenes prämienbegünstigtes Vorsorgeprodukt, welches als Ergänzung zur staatlichen und betrieblichen Pension geschaffen wurde. Anleger erhalten auf ihre jährlichen Beiträge eine staatliche Prämie

In die Verzinsung eines Wertpapiers eingerechneter Ertrag, der sich aus der Differenz zwischen Anschaffungs- und Tilgungskurs ergibt, der auf die Laufzeit eines Wertpapiers umgerechnet wird und als zusätzliche Verzinsung zum Ausdruck kommt.

Mittel der Exekution, nämlich von Gläubigern beantragte Versteigerung von beweglichen und unbeweglichen Vermögenswerten eines Schuldners zur Befriedigung der Gläubiger aus dem Versteigerungserlös.

Mittel der Exekution, welches dem Verpflichteten über Antrag des betreibenden Gläubigers die Verwaltung und Nutzung sowie die Einkünfte insbesondere von Liegenschaften, aber auch bestimmter Rechte (z.B. Gewerbeberechtigungen, Jagd- und Fischereirechte) zum Zweck der Tilgung vollstreckbarer Forderungen entzieht. Die Verwaltung erfolgt dann durch einen vom Exekutionsgericht zu bestellenden Zwangsverwalter.

Im Genossenschaftsrecht jene Geschäfte, die den Hauptgegenstand des Unternehmens bilden und der Erfüllung des genossenschaftlichen Förderungsauftrages dienen (z.B. Kreditgewährung bei Kreditgenossenschaften). Nach dem Genossenschaftsgesetz haben sich Genossenschaften im Zweckgeschäft im Wesentlichen auf ihre Mitglieder zu beschränken, während Gegengeschäfte (Geschäfte, die zur Durchführung der Zweckgeschäfte notwendig sind, z.B. Entgegennahme von Einlagen) und Hilfs- oder Nebengeschäfte (z.B. Anund Verkauf von Inventar) mit jedermann abgeschlossen werden können.

Einlagen von Banken bei anderen Banken.

Kurzfristiger Kredit bis zur Verfügbarkeit eines bereits zugesagten langfristigen Kredites, z.B. um die Wartezeit bis zur Zuteilung eines Bauspardarlehens zu überbrücken.

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