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Die Europäische Bankaufsichtsbehörde (EBA) ist eine unabhängige EUBehörde, deren Zielsetzung eine effiziente und zusammenhängende Regulierung und Aufsicht über den europäischen Bankensektor ist. Sitz der Behörde ist London.

Der Rat für Wirtschaft und Finanzen – auch Ecofin-Rat genannt - ist eine Formation des EU-Rats und setzt sich aus den Wirtschafts- und Finanzministern der EUMitgliedsstaaten zusammen.

Internationales Datenträgerformat für den Austausch von Zahlungsverkehrs-Datenträgern zwischen Bank und Firmenkunden.

Qualifizierte Form der Veröffentlichung bestimmter Gerichtsbeschlüsse, z.B. Versteigerungsedikt, Edikt über die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, eines Ausgleiches, Aufgebotsedikt bei Kraftloserklärungen, Edikt zur Einberufung unbekannter Erben.

Vertretbare (fungible) Wertpapiere, die zur Kapitalanlage geeignet sind, und die somit einen Börsen- oder Marktpreis haben. Sie haben eine doppelte Funktion: für den anlagesuchenden Sparer sind sie ein Mittel der Kapitalanlage, für den Emittenten ein Finanzierungsinstrument (festverzinsliche Wertpapiere, Aktien, Wandelschuldverschreibungen, Optionsanleihen, Investmentzertifikate, usw.).

Das Effektengeschäft umfasst folgende Bankgeschäfte:

  1. Emissionsgeschäft: Ausgabe neu aufgelegter Wertpapiere.
  2. Effektenhandel: An- und Verkauf von im Umlauf befindlichen Wertpapieren.
  3. Depotgeschäft: Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren.

Tatsächliche Verzinsung; sie weicht von der  Nominalverzinsung ab, weil z.B. bei Wertpapieren der Anschaffungspreis meist nicht mit dem Nominalwert übereinstimmt oder bei Ausleihungen die Spesen inkludiert sind. Siehe auch Jahreszinssatz, Rendite und Performance.

Siehe Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Mittel, die einem Unternehmen von dessen Eigentümern (Eigentum) unbefristet zur Verfügung gestellt werden. Zum Eigenkapital zählen neben den gezeichneten Geschäftsanteilen bei einer Genossenschaft, dem eingezahlten Kapital bei einer AG (Aktiengesellschaft - Grundkapital), bei einer GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung - Stammkapital) genannt, die offenen und stillen Rücklagen sowie ein etwaiger Gewinnvortrag. Gegensatz: Fremdkapital.

Anteil des Kapitals, der nicht in dauernden Anlagen gebunden ist.

Die Eigenmittel eines Kreditinstitutes bestehen aus dem Kernkapital (eingezahltes Kapital, offene Rücklagen einschließlich der Haftrücklage, Fonds für allgemeine Bankrisken = CET 1) und dem Ergänzungskapital. Im Zuge der Umsetzung von Basel III werden die Eigenmittelbestimmungen mit Übergangsfristen verschärft.

Stellt das prozentuelle Verhältnis der vorhandenen Eigenmittel in Relation zu den Risk-weighted Assets (RWA) dar. Basel III verlangt eine Eigenmittelquote von mind. 8 % und sieht zusätzliche Kapitalpuffer vor.

Sicherung des Anspruches auf den Kaufpreis einer Ware. Der Verkäufer bleibt Eigentümer bis zur vollständigen Kaufpreiszahlung.

Die gesetzlich verankerte Sicherung von Einlagen (Spar-, Termin-, Giro- und Bauspareinlagen) schützt im Fall der Zahlungsunfähigkeit einer Bank die Ersparnisse der Kunden. Diese Einlagensicherung ist derzeit pro natürlicher Person bzw. nicht natürlicher Person mit EUR 100.000,– begrenzt. In der Raiffeisen-Bankengruppe bestehen darüber hinaus freiwillige Sicherungseinrichtungen, die Kundeneinlagen bis zu 100 % gewährleisten.

Siehe Abstattungskredit.

Grundbücherliche Eintragung, die den unbedingten Erwerb sowie die unbedingte Übertragung, Beschränkung oder Aufhebung bücherlicher Rechte bewirkt.

Unter einer Einzahlung versteht man den Zufluss von Geldmitteln. Durch diesen Vorgang erhöht sich der Geldwert bzw. der Zahlungsmittelbestand, beispielsweise eines Kontos oder eines Kassenbestandes.

Berichtigung einer aushaftenden Forderung, deren Einbringlichkeit zweifelhaft erscheint. Die Einzelwertberichtigung wird in der Bankbilanz nicht ausgewiesen, sondern mit den Forderungen in entsprechendem Ausmaß saldiert.

Das bisherige Einzugsverfahren wird durch SEPA – Direct Debit ersetzt.

Die europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und für die betriebliche Altersversorgung ist eine unabhängige EU-Behörde, die zur Stabilität des Finanzsystems in der EU beitragen soll indem sie die Integrität, die Transparenz, die Effizienz und die Funktionsweise der Finanzmärkte sicherstellt und den Einleger- und Anlegerschutz intensiviert. Sitz der Behörde ist Frankfurt am Main.

Markename für Electronic-Banking. Die unter dieser Marke angebotenen Produkte (Raiffeisen ELBAinternet und ELBA-business) ermöglichen Bank-Kunden direkt von zu Hause, vom Arbeitsplatz oder Firmensitz verschiedene Bankdienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

Onlinebankingprogramm (Software) vorwiegend für Firmenkunden.

Internet-Bankingsystem der Raiffeisen-Bankengruppe vorwiegend für Privatkunden und Kleinfirmen.

Alternative zum card-TAN bzw. smsTAN-Verfahren. Die Unterschrift des Kunden wird durch eine auf elektronischem Weg hergestellte Legitimation ersetzt.

1. EU-Verordnung, die dazu dienen soll, die systemischen Risiken des außerbörslichen Derivatehandels zu minimieren.

2. Auch Amir: Kommandant einer muslimischen Soldatentruppe, später Gouverneur.

Bank, die berechtigt ist, Wertpapiere auszugeben (zu emittieren).

Ausgabe von Wertpapieren und Veranlagung ihres Erlöses nach den hierfür geltenden Rechtsvorschriften.

Mit Bezahlung der Kapitalertragsteuer gilt für bestimmte Personen bzw. Unternehmen die Endbesteuerung. Sie umfasst die Einkommensteuer auf die Erträge.

Zeigt die Gesamtverpflichtungen (Kredite, Überschreitung) eines Kunden gegenüber einer Bank auf.

Zinssatz für täglich fällige Veranlagungen in Euro.

Möglichkeit für Unternehmungen, ihren Kunden auf elektronischem Weg Rechnungsdaten zur Ansicht und Bezahlung zukommen zu lassen, damit ist die Rechnungslegung in bereits etablierte papierlose Geschäftsabläufe integriert.

Laut CRR Bestandteil der Eigenmittel einer Bank (Tier 2). Bei Raiffeisenbanken der Primärstufe fallen darunter etwa die Mitarbeiterbeteiligung und der auslaufende Haftsummenszuschlag. Instrumente sind  auch vor allem langfristige Nachranganleihen und freie Pauschalwertberichtigungen.

Position aus der Gewinn- und Verlustrechnung einer Bank, die auf dem Betriebsergebnis aufbaut und Beträge für die Deckung der Risken aus dem Kredit-, Wertpapierund Beteiligungsgeschäft berücksichtigt.

Siehe Primäreinlagen.

Kupon von Investmentzertifikaten.

Die europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ist eine unabhängige EU-Behörde, die zur Stabilität des Finanzsystems in der EU beitragen soll, indem sie die Integrität, die Transparenz, die Effizienz und die Funktionsweise der Wertpapiermärkte sicherstellt und den Anlegerschutz intensiviert. Sitz der Behörde ist Paris.

Das ESZB setzt sich aus der EZB (Europäischen Zentralbank) und den nationalen Zentralbanken aller EU-Mitgliedsstaaten zusammen. Das ESZB wird von den Beschlussorganen der EZB geleitet. Zu den grundlegenden Aufgaben des ESZB zählt die Festlegung und Ausführung der Geldpolitik der Gemeinschaft, die Haltung der offiziellen Währungsreserven der Mitgliedsstaaten, sowie die Förderung des reibungslosen Funktionierens der Zahlungssysteme.

Von ausgewählten europäischen und außereuropäischen Referenzbanken täglich ermittelter Geldmarktzinssatz, den Banken untereinander verrechnen. Er dient im Kundengeschäft als Parameter für Finanzierungen und Veranlagungen in Euro. Siehe dazu auch LIBOR bzw. Referenzzinssatz.

Sie ist ein eigenständiges Organ der Europäischen Union und somit nicht an Weisungen von anderen EU-Organen gebunden.  Kapitaleigner sind die EU-Mitgliedstaaten. Die EIB ist für die Vergabe von Krediten und Bürgschaften an öffentliche und private Institutionen zuständig und soll damit die Förderziele der EU unterstützen. Das Kapital wird einerseits von den Mitgliedsländern auf Basis von BIP-Anteilen, andererseits durch die Begebung von Anleihen bereitgestellt. Sie hat ihren Sitz in Luxemburg.

Die Bank mit Sitz in Frankfurt gestaltet in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion die gemeinsame Geld- und Währungspolitik. Die EZB bildet zusammen mit den *Zentralbanken der Mitgliedsländer das Europäische System der Zentralbanken (ESZB).

Umfasst die EZB und die nationalen Zentralbanken jener EU-Mitgliedsstaaten, die den Euro eingeführt haben.

Verpflichtungen aus Bürgschaften, Garantien und sonstigen Haftungen für andere. Sie werden in der Bilanz einer Bank unter dem Bilanzstrich ausgewiesen.

Zwangsweise Durchsetzung eines Rechtsanspruches mit Hilfe der Staatsgewalt (Gericht oder Verwaltungsbehörde) durch Pfändung von beweglichen und unbeweglichen Sachen sowie von Rechten und Forderungen. Die Exekution setzt einen Exekutionstitel voraus.

Rechtskräftige Entscheidung eines Gerichtes über einen Anspruch oder rechtskräftiger Bescheid einer Verwaltungsbehörde über eine Abgabenschuld.

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