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Frauen und Finanzen: Finanzielle Unabhängigkeit beginnt heute
Gender Pay Gap, Pensionslücke, Risikovorsorge und viele andere Finanzthemen betreffen vor allem Frauen. Unabhängig davon, ob Sie Geld ansparen, investieren oder für sich selbst oder Ihre Lieben vorsorgen wollen – wir haben für jede Lebenslage die individuell passende Lösung.
Wenn Frauen sich um alles kümmern – nur nicht um die eigenen Finanzen
Meist sind es Frauen, die im Hintergrund alles zusammenhalten. Sie organisieren den Familienalltag, übernehmen Care-Arbeit, reduzieren Arbeitszeit, wenn es nötig ist, und sorgen dafür, dass das System funktioniert. Die eigenen finanziellen Themen rücken dabei häufig in den Hintergrund
Finanzielle Unabhängigkeit ist jedoch kein Luxus, sondern Sicherheit. Wer eigene Reserven aufbaut, vorsorgt und sich aktiv mit Pension, Absicherung und Vermögensaufbau beschäftigt, gewinnt Spielraum – besonders dann, wenn das Leben nicht nach Plan läuft.
Teilzeit, Karenz und unbezahlte Care-Arbeit sind finanziell teuer. Nicht sofort, aber später. Sie reduzieren Pensionsansprüche und bremsen den Vermögensaufbau. Frühzeitiges Gegensteuern macht langfristig einen entscheidenden Unterschied.
Warum Vorsorge gerade für Frauen entscheidend ist
Der Mythos, Frauen seien schlechter in Finanzfragen, ist längst widerlegt. Studien zeigen sogar: Männer handeln im Schnitt rund 45 % häufiger als Frauen – und schmälern dadurch oft ihre Nettorendite. Frauen erzielen im Durchschnitt stabilere Ergebnisse. Frauen bringen also beste Voraussetzungen mit. Was häufig fehlt, ist der Start.
Und der kann einfach sein:
- Fragen stellen
- Sich informieren
- Einen fixen Betrag monatlich einplanen
- Mit kleinen Schritten beginnen
Finanzielle Unabhängigkeit entsteht nicht über Nacht. Aber sie beginnt in dem Moment, in dem das Thema nicht mehr aufgeschoben wird.
Fachbegriffe und ihre Bedeutung
Pensionslücke
Damit ist die Differenz zwischen den Alterspensionen von Männern und Frauen gemeint. Frauen bekommen in Österreich durchschnittlich 1.313 Euro brutto im Monat, Männer hingegen 2.229 Euro. Die Pensionslücke beträgt also 41,1 %. Gründe für die niedrigen Frauenpensionen sind: hohe Teilzeitquote, schlecht bezahlte „weibliche“ Berufe (Pflege, Handel) und geschlechtsspezifische Lohnunterschiede.
Altersarmut
Rund 273.000 Menschen über 65 Jahren sind von Armut oder Ausgrenzung betroffen. Davon sind 93.000 Männer, aber 180.000 Personen Frauen – also mehr als zwei Drittel. Deshalb heißt es zu Recht: Altersarmut ist weiblich.