Raiffeisen Mitarbeiterin Michaela Landsbeck

Starke Mama im Berufsleben

Raiffeisen Mitarbeiterin Michaela Landsbeck über Work-Family-Life-Balance und ihren Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Seit Ende 2019 arbeitet unsere Kollegin Michaela Landsbeck erfolgreich bei der Raiffeisen Landesbank Vorarlberg in der Abteilung Controlling-Meldewesen. Dieses Jahr darf die gebürtige Deutsche ihren zweiten Muttertag feiern. Die Geburt ihres kleinen Sohnes im November 2021 hat ihr Leben komplett umgekrempelt. Wie sie mit diesen Veränderungen umgegangen ist, wie sie als berufstätige Mama eine „Work-Family-Life-Balance“ gefunden hat und wie Raiffeisen sie dabei unterstützt, das und mehr lesen Sie im Interview:

Michaela, wann bist du wieder ins Berufsleben eingestiegen?

Bereits im April 2022 bin ich im Rahmen der Geringfügigkeit beruflich wieder eingestiegen – allerdings 100% im Homeoffice. Zurück als Arbeitnehmerin in Elternteilzeit zu 50% bin ich nun seit April 2023.

 

Wie hat sich dein Leben verändert, seit du Mama bist?

Mein Leben hat sich komplett verändert. Der Fokus ist ein anderer geworden: Mein Kind steht an erster Stelle! Es ist ein Abenteuer, welches man sich vorher nicht annähernd vorstellen kann. Man trägt die Verantwortung für einen Menschen, den man über alles liebt und der auf einen angewiesen ist. Seither hinterfrage ich viel mehr meine Entscheidungen, mein Tun und Handeln. Mit einem Kleinkind fällt bei jedem Entwicklungsschritt auf, wie schnell die Zeit vergeht. Plötzlich krabbelt es, plötzlich läuft es, plötzlich kommt es an die Kaffeetasse ran, plötzlich spricht es … wunderschön! Aber Wahnsinn, wo geht bitte die Zeit hin?

Michaela Landsbeck

WIE FINDEST DU DIE OPTIMALE BALANCE ZWISCHEN JOB UND FAMILIE?

Es sollte eigentlich Work-Family-Life-Balance heißen. Schließlich bin ich neben Mama und Arbeitnehmerin auch noch „ich“. Aktuell sind wir noch dabei, als Familie die richtige Work-Family-Balance zu finden. Für uns alle! Dazu gehören viele Fragen: Wie viel Fremdbetreuung möchten wir für unser Kind? Wie viel möchte ich gerne arbeiten? Wie flexibel ist der Arbeitgeber meines Mannes? Wie flexibel ist mein Arbeitgeber? Wollen wir es annähernd gleichmäßig aufteilen? Und gerade in der jetzigen Zeit: Wie viel müssen wir in der Summe als Familie erwirtschaften?

Aktuell haben wir ein passendes Modell für uns erarbeitet, was sich aber noch einspielen muss. Direkt in den ersten fünf Wochen wurde beispielsweise alles auf die Probe gestellt: Kind krank. Und das, obwohl ich doch gerade erst begonnen hatte zu arbeiten.

In diesen Situationen zeigt es sich dann schnell, wie gut ein Modell funktioniert. Zum Glück habe ich mit Raiffeisen einen sehr flexiblen Arbeitgeber und verständnisvolle Kolleg:innen und Vorgesetzte.

 

WAS SCHÄTZT DU ALS BERUFSTÄTIGE MAMA AN DEINEM ARBEITGEBER BESONDERS?

Für mich war es sehr wertvoll, bereits früh im Rahmen der Geringfügigkeit die Berufswelt als Mama kennen zu lernen. Diese Zeit hat mir dabei geholfen, den zeitlichen Umfang für meine Rückkehr aus der Elternteilzeit einschätzen zu können. Wertvoll war ebenfalls der Kontakt mit den Team-Kolleg:innen. Denn auch, wenn man nicht arbeitet, ist man weiterhin Teil des Unternehmens. Man wird weiterhin über News im Unternehmen informiert und auf Events eingeladen. Ganz toll ist der regelmäßig angebotene Karenzbrunch, der den Austausch mit anderen Kolleg:innen fördert. Die Raiffeisen Landesbank Vorarlberg macht es einem leicht, das berufliche Netzwerk aufrecht zu erhalten – was in meinen Augen sehr wichtig ist. Gerade auch bei der Frage der Rückkehr ins Berufsleben. Außerdem schätze ich es sehr, dass es mir mein Arbeitgeber ermöglicht, flexibel in Präsenz oder im Homeoffice arbeiten zu können.
 

Was ist deine Botschaft an andere berufstätige Mamas?

Ich bin sehr gerne im Büro und freue mich darüber, unter Erwachsenen zu sein. Daher bin ich auch etwa 90% meiner Arbeitszeit im Büro und nicht im Homeoffice. Das hilft dabei, schnell wieder vollständig im Team anzukommen und im Arbeitsalltag integriert zu sein, denn man wird „gesehen“. Das empfehle ich auch anderen Mamas.

Außerdem ist eine klare Struktur wichtig. Das erleichtert den Mama-Berufsalltag enorm und ist nicht nur für einen selbst, sondern auch für das Wir im Team wichtig. Auch Pausen mit Kolleg:innen sollten zeitlich eingeplant sein. Denn am Ende des Arbeitstags ist dafür oft nur noch wenig bis keine Zeit mehr, da das Kind pünktlich abgeholt werden muss.

Wir sollten uns bewusst sein, dass Mamas trotz reduzierter Arbeitszeit eine enorme Menge an Arbeit leisten, denn sie können sich auf das Wesentliche konzentrieren und sind wahre Organisationstalente.

Sie möchten sich gerne beruflich verändern?

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