Eigenmittel
Achtung! Kreditaufnahme kostet Geld.
Eigenmittel sind die eigenen Mittel, die Sie für den Kauf einer Immobilie oder den Bau eines Hauses einsetzen. Wie hoch der erforderliche Eigenmittelanteil ist, hängt insbesondere von Ihrem Vorhaben, Ihrer finanziellen Situation und den Voraussetzungen der Finanzierung ab.
Wissenswertes zum Thema Eigenmittel
Wieso Eigenmittel?
Einerseits verringern Eigenmittel den Kreditbedarf. Andererseits kann es zum Problem werden, wenn die monatlichen Belastungen für die Rückzahlung allzu hoch sind und wenn etwa unerwartete Reparaturkosten auf Sie zukommen. Eine Fremdfinanzierung von 100 Prozent ist in der Regel nicht empfehlenswert, weil Sie im Notfall mit dem Hausverkauf im besten Fall den Kaufpreis wieder hereinbekommen. Die Nebenkosten (Grunderwerbsteuer, diverse Gebühren, …) sind unwiderruflich weg.
Wie viel Eigenmittel?
Ermitteln Sie zunächst die Gesamtkosten Ihres Vorhabens: Neben dem Kaufpreis oder den Baukosten können etwa Grunderwerbsteuer, Maklerkosten, Kosten für Vertragserrichtung und Treuhandabwicklung sowie Grundbuchgebühren anfallen. Berücksichtigen Sie auch Einrichtung und mögliche Mehrkosten. Welche Kosten tatsächlich entstehen und wie viele Eigenmittel erforderlich sind, ist individuell zu prüfen. Ihr:e Raiffeisenberater:in unterstützt Sie bei dieser Planung. Eine Kreditgewährung setzt eine entsprechende Kreditwürdigkeitsprüfung voraus.
Was sind Eigenmittel?
Zu den Eigenmitteln zählen etwa Ansparleistungen bei Bausparverträgen, darüber hinaus sämtliche Guthaben auf Sparbüchern, Wertpapiere, Goldmünzen bzw. Immobilienbesitz. Finanzielle Hilfe von Eltern und Verwandten und Ihr Barkapital sind ebenfalls Eigenmittel. Auch den zu erwartenden Verkaufserlös aus Ihrer bisherigen Wohnung können Sie als Eigenmittel verbuchen.