Gemeinsam mehr bewegen
Zwei Regionalbanken bündeln ihre Kräfte. Die Raiffeisenbank Tirol Mitte West eGen und die Raiffeisenbank Ehrwald-Lermoos-Biberwier eGen geben ihre geplante Fusion bekannt. Der Beschluss dazu wurde durch die Mitglieder der beiden Raiffeisenbanken bei den Generalversammlungen Ende Mai 2026 gefasst. Der formale Zusammenschluss findet im September 2026 statt.
Der Zusammenschluss ist eine Antwort auf veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen, eine zunehmende Regulierungsdichte sowie die fortschreitende Digitalisierung im Bankensektor. Durch die Fusion werden Abläufe vereinheitlicht und Ressourcen gebündelt. Gleichzeitig bleibt der Fokus auf einer starken Präsenz, persönlicher Kundenbetreuung und der Verwurzelung in der Region erhalten.
„Es ist eine richtungsweisende Entscheidung für die Zukunft. Gemeinsam können wir unsere Stärken noch effizienter einsetzen und unser Angebot gezielt weiterentwickeln“, betont Mag. (FH) Engelbert Fasser und unterstreicht: „Unsere Kundinnen und Kunden profitieren von erweiterten Dienstleistungen und einer weiterhin persönlichen Betreuung vor Ort in den Bankstellen Ehrwald und Lermoos. Unsere Standorte bleiben bestehen, wodurch die regionale Nähe und die gewohnte Servicequalität sichergestellt sind. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eröffnet die Fusion außerdem zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb einer größeren Organisation und neue Chancen zur Spezialisierung.”
Das neue Marktgebiet der Raiffeisenbank Tirol Mitte West eGen erstreckt sich über 27 Gemeinden, in denen sie mit 13 Bankstellen und 8 SB-Bankstellen vertreten ist. Mit diesem dichten Bankstellennetz ist die Raiffeisenbank auch in kleinen Gemeinden vor Ort und lebt dabei echte Kundennähe. Die Genossenschaft zählt dann 8.846 Mitglieder, beschäftigt 190 Mitarbeitende und wird rund 50.000 Kund:innen mit einem Kunden-Geschäftsvolumen von circa 2,8 Mrd. Euro betreuen.
Das bestehende Vorstandsteam der Raiffeisenbank Tirol Mitte West eGen wird um Mag. (FH) Engelbert Fasser erweitert. Gemeinsam mit den Funktionär:innen und Mitarbeitenden der zwei Banken arbeiten die Vorstände am formalen Zusammenschluss, der Mitte September erfolgt.
„Mit diesem Schritt setzen WIR GEMEINSAM ein klares Zeichen für Stabilität, Kontinuität und Zukunftsorientierung in unserer Region“, ist sich der Gesamtvorstand einig.