Bewegte Zeiten werfen Fragen auf

 

Was, wenn die Kreditzinsen noch mehr steigen? Ist das Sparbuch wieder eine Alternative? Und wie sichere ich mein Anlagevermögen gegen Kursverluste und Inflation ab? Besprechen Sie Ihr Anliegen mit uns – gemeinsam kommen wir zu einer guten Lösung.

 

WIR macht’s möglich.

Beratungsgespräch
© UWE_UMSTAETTER

Die Inflation macht das Leben teuer – und zugleich steigen die Kreditzinsen: In Zeiten wie diesen kann das Nichtstun genau die falsche Entscheidung sein. Um finanziellen Schaden zu verhindern, sollten Sie sich möglichst rasch fachkundig beraten lassen. 

Und so einfach geht das bei Ihren Raiffeisen Berater:innen: 

  • In einem ersten Gespräch gehen wir die finanzielle Situation durch (Einkünfte, Ausgaben, Haushaltsrechnung). Dadurch bekommen Sie einen perfekten Überblick über die Situation – und entscheiden selbst, ob Sie etwas ändern möchten oder nicht. 

  • Wenn ja, besprechen wir in einem Folgetermin verschiedene Varianten und rechnen sie durch. Das ist dann die Basis für konkrete Empfehlungen und mögliche – von Ihnen gewünschte und beauftragte – neue Regelungen.  

 

Aus Fragen Antworten machen – wenn´s um den Wohnkredit geht.

Die eigenen vier Wände sind mehr als nur ein Zuhause für die Familie – sie sind auch eine große und wichtige Investition, für die ein Wohnkredit aufgenommen wurde. In Zeiten steigender Zinsen wird auch der Kredit immer teurer – und zusammen mit wachsender Inflation kann der finanzielle Druck für Haushalte unangenehm hoch werden. 

Ein leichter Trend zu Entlastungen ist allerdings bereits erkennbar. Auch wenn niemand die Ereignisse der Zukunft mit Garantie prognostizieren kann, zeigen unsere Analysten von Raiffeisen Research im folgenden Folder einige Trends auf.

Familie
© Westend61 / Maskot / Maskot

Die meisten Finanzierungen sind an den 3-Monats-EURIBOR gekoppelt.
Den aktuellen 3-Monats-EURIBOR finden Sie hier.

Das hängt von vielen Faktoren ab – das kann man nur in einem Beratungsgespräch herausfinden. Wir schauen uns dabei das Finanzierungsprojekt und die individuelle Haushaltsrechnung gemeinsam an – dann kann man mehr sagen.

Wenn die Inflation hoch ist, ist der Finanzierungsbetrag effektiv weniger wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) gleicht das über ein höheres Zinsniveau aus. Bei höherer Inflation werden also meist auch die Zinsen höher.

Der Leitzins beeinflusst einen Kredit nicht direkt. Allerdings orientiert sich der 3-Monats-EURIBOR am Leitzins. Wenn sich der 3-Monats-EURIBOR verändert, ändern sich auch die variablen Kreditzinsen. Allerdings hat das auf bereits abgeschlossene Fixzinskredite keine Auswirkung.

Das hängt von den persönlichen Präferenzen ab: Bevorzugt man variable Zinsen, profitiert man von Marktchancen bei niedrigen Zinsen. Man trägt jedoch auch das Risiko, wenn die Zinsen steigen.  

Ein Fixzins hingegen ist von vornherein genau kalkulierbar.

Was effektiv „besser“ ist, kann man erst im Nachhinein beurteilen. Deshalb ist eine Aufteilung eine Möglichkeit, um das Risiko zu splitten.

Je nach finanzieller Situation kann eine sogenannte Sondertilgung Sinn machen. Denn nicht benötigtes Kapital kann eingezahlt werden, um die Kreditzinsen zu senken. Die Ersparnis entsteht, weil der Kreditbetrag geringer ist.

(Ausnahme: bei niedrigen Fixzinsen)

Prinzipiell eher nein, da Zahlungen nur verschoben werden und sich die Zinsbelastung erhöht.

Bei kurzfristigen Liquiditätsengpässen (z. B. durch Nachzahlungen) besteht natürlich die Möglichkeit, mit dem/der Berater:in zu sprechen.

Eine Umschuldung macht dann Sinn, wenn die Konditionen der neuen Finanzierung (inkl. Kosten für Umschuldung, neue Besicherung etc.) besser sind als jene der alten Finanzierung.

 

Eine Zusammenfassung kann Sinn machen, muss jedoch hinsichtlich Kreditkosten und Besicherungssituation geprüft werden.

Einen Kredit aufzunehmen macht dann Sinn, wenn das Projekt dahinter Sinn macht. Da ein Kredit ein Mittel zum Zweck ist, muss das jede:r für sich selbst entscheiden.

Das Geld unverzinst am Konto zu lassen, ist die schlechteste Variante. Je höher die Inflation, desto sinnvoller ist es, das Geld zu investieren, also anzulegen – z. B. in Sachwerten (Immobilien) oder Wertpapieren (Anleihen, Fonds, Aktien...), je nachdem, wie viel Risiko man eingehen will.

Man sollte aber unbedingt einen gewissen Geldbetrag behalten, um im Falle von unvorhergesehenen Ausgaben liquide (zahlungsfähig) zu bleiben.

(Hinweis: Eine Veranlagung in Wertpapieren birgt nicht nur Chancen, sondern auch Risiken.)

Tendenziell bestehen bei Wertpapieren höhere Ertragschancen – man trägt aber auch die Marktrisiken mit (also das Steigen und Fallen der Kurse).

Es gibt auch bestimmte Wertpapiere, bei denen die Zinsen an die Inflation gekoppelt sind und die somit versuchen, die Inflation abzudecken. 

Krisenzeiten sind generell ein guter Zeitpunkt, um mit Investments zu beginnen, die auf einen langfristigen Horizont abzielen.

Entscheidend ist, welches Risiko man nimmt, um Erträge zu erzielen (Risiko-Ertrags-Profil), und wie kurz- oder langfristig man anlegen will.
Da hier einige Faktoren bedacht und abgewogen werden müssen, empfehlen wir dringend ein Beratungsgespräch!

Als sichere Geldanlagen gelten die klassischen Einlageprodukte ohne Kursrisiko – also Sparbuch, Sparkonto, Bausparen... Normalerweise ist die Verzinsung und somit die Ertragschance hier jedoch niedriger.

Die Märkte haben sich vom turbulenten Jahr 2022 teilweise bereits wieder erholt. Märkte sind aber immer in Bewegung und man kann auch für 2023 Dynamik auf den Märkten erwarten. Das Wesen der Märkte ist, neue Informationen zu verarbeiten – dementsprechend steigen und sinken die Kurse.

(Hinweis: Eine Veranlagung in Wertpapieren birgt nicht nur Chancen, sondern auch Risiken.)

Wir empfehlen unbedingt ein Beratungsgespräch!

Denn gemeinsam können wir prüfen, ob abwarten, nachkaufen oder umschichten jetzt das Klügste ist.
Grundsätzlich gilt: Wenn man das Geld nicht dringend braucht, besser nicht verkaufen – da das Minus nur auf dem Papier steht und sich die Anlage wieder „erholen“ kann.  

(Hinweis: Eine Veranlagung in Wertpapieren birgt nicht nur Chancen, sondern auch Risiken.)

Gute Frage ...!
So wirklich kann man das nur am Ende des Jahres sagen. Sicher ist nur: Unsere Berater:innen ziehen aus den Erfahrungen der Vergangenheit Erkenntnisse für zukünftige Beratungen.

  • Das Vermögen aufteilen – und nicht alles in einer einzigen Strategie binden.
  • Einen Liquiditäts- bzw. Geldpolster schaffen (am besten mehrere Monatsgehälter).
  • Nichtstun und warten ist die schlechteste Option – am besten bei einem Beratungstermin prüfen, welches Investment Sinn macht.

(Hinweis: Eine Veranlagung in Wertpapieren birgt nicht nur Chancen, sondern auch Risiken.)

Am Sparbuch bzw. am Konto bleibt der Betrag gleich. Durch die Inflation kommt das Geld nicht weg, sondern es wird „entwertet“. Man kann sich weniger dafür kaufen – also z. B. für den gleichen Betrag nur mehr 9 Mozartkugeln statt 10.

Grundsätzlich macht Sparen immer Sinn.
Aber es kommt auf die Zinsen an, wie viel man für sein Geld bekommt. Derzeit sind die Sparzinsen wieder besser als in den Vorjahren – wenn auch nicht so hoch wie die Inflation. Wenn Sie höhere Zinssätze für Ihr Vermögen wollen, sprechen Sie mit unseren Berater:innen und klären Sie unterschiedliche Risiken ab!