Markt und Trend

Finanzreport

Volkswirtschaft

Den geopolitischen Entwicklungen zum Trotz: Konjunktur und Kapitalmärkte zeigen sich weiter resilient. Im Fall des zuletzt bullenstarken ATX werden wir sogar unsere Indexschätzungen anheben müssen.

ATX - lasst den Bullen los!

"ATX, kost' fast nix" gilt nicht mehr. Der heimische Aktienmarkt erarbeitete sich in den letzten zehn Jahren den Ruf, chronisch unterbewertet zu sein - nicht nur im Vergleich zu seiner eigenen Historie, sondern auch in Relation zum breiten Aktienmarkt. Diesem Ruf wird er nun nicht mehr gerecht. Nachdem der österreichische Leitindex im Zuge der Corona-Nachwehen noch mit einem Discount von 70 % handelte, sorgte die starke Performance der letzten Jahre für einen schrittweisen Abbau der Bewertungslücke. Das Gewinnwachstum der ATX-Konzerne übertrifft mittlerweile jenes des Euro STOXX 50. Die klassischen Old Economy-Werte, welche zuvor jahrelang geschmäht wurden, erleben in Zeiten gesteigerter Infrastrukturausgaben eine Renaissance. Die steile Zinskurve erleichtert das Verdienen an der Fristentransformation der Banken. Für einen Index wie dem ATX, der zu 50 % aus Bankenwerten besteht, einer der Haupttreiber. Wir haben den Großteil davon erwartet, weshalb wir den ATX in den letzten Jahren beinahe schon gebetsmühlenartig angepriesen haben. Dass der ATX aber bereits im Februar unser Jahresendziel 2026 erreicht hat, zeigt, dass wir die Aufhellung des Umfeldes vom Ausmaß her unterschätzt haben. Wir gehen daher mit unseren Kurszielen in Revision und werden im kommendem "Wöchentlichen Marktausblick" den neuen Prognosepfad skizzieren.

ATX Chartdarstellung der relativen Bewertung zum EURO Stoxx 50, gemessen am 12M Trailing KGB. Gelbe Chartlinie ist der ATS Discount pro Prämie, schwarze Durchschnittslinie ist der Durchschnittliche Discount pro Prämie.

Autor: Manuel Schleifer und Andreas Schiller/ Raiffeisen Research

Stand: Februar 2026

Hinweis: Veranlagungen in Wertpapiere bergen Risiken

Im Fokus

Ölmarkt-Report: Knockin' On Iran's Door

Nach dem erfolgreichen Venezuela-Coup scheinen die USA das entstandene Momentum für eine geostrategische Neuordnung zu nutzen. Dabei rückt der Iran zunehmend ins Visier. Neben den jüngst verhängten Sanktionen steigt die geopolitische Risikoprämie infolge des Aufbaus einer militärischen Drohkulisse. Angesichts der zentralen Rolle des Irans im Wettbewerb zwischen den USA und China um die globale Energiedominanz schließen wir eine Eskalation nicht aus. Die potenziellen Auswirkungen wären ambivalent – während ein limitierter Verlust der iranischen Exporte kaum einen Einfluss auf das Marktgleichgewicht hätte, stellen Sekundärfolgen einen asymmetrischen Risikofaktor dar.

Tabellarische Darstellung der Ölpreisprognose Brent durch Durchschnittswerte in USD zuvor und aktuelle von RBI Futures und Konsens der Reuters-Analystenumfrage aus Dezember für den Zeitraum Q1 2026 erwartet, Q2 2026 erwartet, Q3 2026 erwartet, Q4 2026 erwartet, 2026 erwartet, 2027 erwartet und 2028 erwartet.

Iran – Der "Lieblingsfeind" Trumps
Nach dem erfolgreichen Venezuela-Coup scheinen die USA das entstandene Momentum für eine geostrategische Neuordnung zu nutzen. Nur wenige Wochen später rückt erneut der Iran ins Zentrum internationaler Spannungen – ein Konflikt, der seit Jahren in wiederkehrenden Eskalationsphasen verläuft. Vom Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen im Jahr 2018 über die Tötung des iranischen Generals Qasem Soleimani 2020 bis hin zu Angriffen auf iranische Atomanlagen im Jahr 2025 zeichnet sich eine klare Linie zunehmender Konfrontation ab. Parallel zu jüngsten Verschärfungen der Sanktionen gegen die iranische Ölindustrie bauen die die USA ihre militärische Präsenz im Arabischen Meer deutlich aus. Die politische Rhetorik Trumps deutet dabei auf eine Eskalationsbereitschaft hin, die über klassische Abschreckung hinauszugehen scheint. Als möglicher Ausweg gilt ein umfassender Deal nach den Vorstellungen des US-Präsidenten. Dieser fordert neben dem vollständigen Ende eines iranischen Atomwaffenprogramms auch eine Begrenzung von Reichweite und Anzahl ballistischer Raketen sowie den Stopp der Finanzierung verbündeter Milizen und Proxy-Gruppen in der Region. Da Teheran bislang keine Bereitschaft zum Einlenken signalisiert, gerät auch der Ölmarkt erneut unter Druck. Der Iran zählt mit einer Gesamtförderung von rund 4,7 mb/d (einschließlich Rohöl, Kondensaten und NGLs) zu den sechs größten Ölproduzenten weltweit. Besonders brisant sind die Exporte von etwa 2,5 mb/d, von denen rund 90 % nach China gehen. Ähnlich wie im Fall Venezuelas kauft das Reich der Mitte das sanktionierte Öl unter Diskont, um damit seine strategischen Reserven aufzufüllen. Damit zielen die US-Maßnahmen weit über regionale Machtprojektion hinaus und greifen direkt in das globale geopolitische und wirtschaftliche Gefüge ein. Zusätzlich zum iranischen Ölangebot ist insbesondere die Ölversorgung aus dem Nahen Osten gefährdet, die etwa ein Drittel des globalen Angebots ausmacht. Neben angrenzenden Förderländern könnte auch die Straße von Hormus ins Visier geraten, vor deren Blockade der Iran bereits während der letzten Auseinandersetzung im Juni warnte. Eine vollständige Sperrung der Meerenge würde schätzungsweise rund 15 % des weltweiten Ölangebots betreffen. Sollte der Iran darüber hinaus Energieinfrastruktur im Irak, in Saudi-Arabien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten angreifen, könnte sich der Versorgungsengpass erheblich verschärfen. In diesem Zusammenhang gewinnen alternative Exportwege an Bedeutung, insbesondere die irakische Kirkuk–Ceyhan-Pipeline zum Mittelmeer, die saudische East-West-Pipeline zum Roten Meer sowie die Habshan–Fujairah-Pipeline in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die eine Umgehung der Straße von Hormus ermöglichen.

Chart 1 Chartdarstellung der Iranischen Ölindustrie mittels Konsum, Exporte und Produktion auf Basis mb/d für die Jahre 2019 bis 2025   Chart 2 Aufteilung des Ölangebotes im Mittleren Osten für Iran, Libyen, Bahrain, Irak, Saudi-Arabien, Oman, Kuwait, UAE, Katar und andere in einem Kreisdiagramm.

Marktsignale – Entschlüsselung des Ölpreises

Im Januar war der Ölmarkt von einem deutlichen Repricing geprägt, und der Brent-Preis stieg erstmals seit September wieder über die Marke von USD 70/b. Dies steht im Widerspruch zum strukturellen Angebotsüberschuss, der eigentlich auf sinkende Preise hindeuten würde. Während der Venezuela-Coup das Marktgleichgewicht nicht nachhaltig beeinflussen konnte, führten der Produktionsausfall auf dem Ölfeld Tengiz in Kasachstan sowie ein Wintersturm in den USA zu einer Veränderung der fundamentalen Rahmenbedingungen. Im Vergleich zu unserer Prognose vom Dezember hat sich der gegenwärtige Fair Value für Brent leicht auf USD 61–63/b erhöht. Setzt man diesen Wert in Relation zum aktuellen Spotpreis von rund USD 70/b, ergibt sich eine geopolitische Risikoprämie von USD 7–9/b, die aus der Sorge vor einer möglichen US-Intervention gegen den Iran resultiert. Je nach Szenario lassen sich aus Menge und Dauer potenzielle Angebotsverluste ableiten. Vergleicht man unsere berechnete Risikoprämie mit szenariobasierten Fair Values, können die Wahrscheinlichkeiten der einzelnen Fälle abgeschätzt werden. Erstens geht der Ölmarkt im Basisszenario von einer US-Intervention aus, wobei diese Annahme überwiegend eine Unterbrechung der iranischen Exporte, etwa durch eine Blockade oder verschärfte Sanktionen, umfasst. Zweitens wird ein Angebotsverlust nur kurzfristig erwartet, je extremer das Szenario wird. Sogenannte Tail-Risiken scheinen vom Markt derzeit vernachlässigt zu werden. Diese Einschätzungen decken sich auch mit den Bewegungen am Optionsmarkt. Die Nachfrage nach Call‑Optionen übersteigt die nach Puts so deutlich wie seit über einem Jahr nicht mehr. Der sogenannte Call Skew deutet darauf hin, dass Händler kurzfristige Preisspitzen antizipieren und sich gegen regionale Schocks absichern. Trotz dieser Dynamik bleibt das Preisgefüge bislang kontrolliert. Das aktuelle Kursniveau spiegelt somit weniger fundamentale Knappheit wider, sondern eine temporäre Aufschlagdynamik, die geopolitische Unsicherheit einpreist.

Frage zum Chart: Wie schätzt der Ölpreis die Wahrscheinlichkeit anhand der Risikoprämie relativ zum Fair Value ein? Darstellung erfolgt durch tabellarische Darstellung über die Iranische Exporte und  die Straße von Hormus von Angebotsverlust in mb und Angebotsverlust in Tagen

US-Intervention – Ein unkalkulierbares Risiko zur richtigen Zeit

Im Gegensatz zum Venezuela-Coup stellt eine mögliche US-Intervention gegen den Iran in fundamentaler Hinsicht ein kaum kalkulierbares Risiko dar. Die Ursachen liegen weniger im direkten Handlungsspielraum Washingtons als in der unberechenbaren Reaktionslogik Teherans. Das daraus resultierende Spektrum denkbarer Eskalationsstufen – von gezielten Angriffen auf die umliegende Energieinfrastruktur bis hin zu einer strategischen Blockade der Straße von Hormus – macht eine Prognose unmöglich. Aus Marktsicht verschärft diese Unsicherheit die Volatilitätserwartungen erheblich. Gleichwohl trifft die aktuelle Lage auf ein Umfeld, in dem der Zeitpunkt für eine amerikanische Intervention günstiger kaum sein könnte. Der Iran befindet sich in seiner schwächsten Position, während die USA mit der Umleitung der venezolanischen Ölexporte über das höchste Ausmaß an Energiesicherheit seit Jahrzehnten verfügen. Im Vergleich zum Angriff auf die iranischen Atomanlagen im Juni liegen auch die kommerziellen OECD-Lagerbestände um rund 100 mb höher. Der laufende Angebotsüberschuss reduziert damit die ökonomischen Kosten eines möglichen Versorgungsausfalls erheblich. Abgesehen von Tail-Risiken scheint sich für die USA aus markttechnischer Sicht eine strategisch beherrschbare Option zu ergeben.

Vor diesem Hintergrund halten wir eine US-Intervention in irgendeiner Form für zunehmend wahrscheinlich. Das Spektrum möglicher Maßnahmen reicht von einer gezielten Blockade der iranischen Exporte bis hin zu einem koordinierten militärischen Schlag gegen das iranische Führungsregime. Insgesamt zeigen sich Parallelen zum Vorgehen in Venezuela, wobei die wirtschaftliche Strangulierung als mögliche Vorstufe zu politischer oder militärischer Entmachtung gesehen werden kann. Der Ölmarkt preist diese Risikoszenarien bereits teilweise ein, was sich in der erhöhten geopolitischen Prämie widerspiegelt. Kurzfristig erachten wir im Falle einer tatsächlichen Eskalation einen Anstieg auf rund USD 80/b realistisch. In diesem Rahmen würde sich auch der Fair Value eines etwa ein- bis zweimonatigen Verlusts der iranischen Exporte bewegen. Obwohl der Ölmarkt einen anhaltenden Angebotsverlust unwahrscheinlich bewertet, könnte im Extremfall einer anhaltenden Blockade der Straße von Hormus auch ein kurzfristiges Rekordhoch von USD 147/b erreicht werden. Vielmehr dürfte sich die Dynamik in einer höheren, aber stabilen Risikoprämie verfestigen, solange die Gefahr einer Eskalation anhält. Mit Blick auf das Q1 26 erwarten wir daher eine anhaltend volatile, geopolitisch getriebene Preisbildung, deren Fundament weniger von Angebot und Nachfrage bestimmt wird.

Chartdarstellung für die Reaktion des Ölpreises auf Nahostkonflikte mit Index, Monat 0=100 und Monat für 1973/Jom-Kippur-Krieg (gelbe Linie), 1190/2. Golfkrieg (dunkelgrüne Linie), 1979/Iranische Revolution (schwarze Linie), 2003/Irak-Invasion (orange Linie), 1980/1. Golfkrieg (graue Linie), 2011/Arabischer Frühling (olivgrüne Linie)
Chartdarstellung für die Ölpreisprognose Brent mit USD pro b auf Produktionserhöhungen (graue Darstellung), Brent (gelbe Linie), Produktionskürzungen (schwarze Punktdarstellung), RBI (orange Linie)

Autor: Fabian Laminger / Raiffeisen Research

Stand: Februar 2026

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Bestimmungen.

Aktuelle Anleihen von Raiffeisen

Die Anleihe mit eineinhalb Jahren Laufzeit und fixen Zinsen

Die 2,05% Raiffeisen Fixzins-Anleihe 2025-2026 hat eine Laufzeit von eineinhalb Jahren und bietet Anleger:innen unabhängig von der weiteren Zinsentwicklung einen jährlichen fixen Kupon in Höhe von 2,05 Prozent per anno vor Kapitalertragsteuer.

Die Anleihe mit drei Jahren Laufzeit und fixen Zinsen

Die 2,40% Raiffeisen Fixzins-Anleihe 2025-2028 hat eine Laufzeit von drei Jahren und bietet Anleger:innen unabhängig von der weiteren Zinsentwicklung einen jährlichen fixen Kupon in Höhe von 2,40 Prozent per anno vor Kapitalertragsteuer.

Die Anleihe mit fünf Jahren Laufzeit und fixen Zinsen

Die 2,72% Raiffeisen Fixzins-Anleihe 2025-2030 hat eine Laufzeit von fünf Jahren und bietet Anleger:innen unabhängig von der weiteren Zinsentwicklung einen jährlichen fixen Kupon in Höhe von 2,72 Prozent per anno vor Kapitalertragsteuer.

Die Anleihe mit acht Jahren Laufzeit und fixen Zinsen

Die 4,05% Nachrangige Tier 2 Raiffeisen Fixzins-Anleihe 2025-2033 hat eine Laufzeit von acht Jahren und bietet Anleger:innen unabhängig von der weiteren Zinsentwicklung einen jährlichen fixen Kupon in Höhe von 4,05 Prozent per anno vor Kapitalertragsteuer.

Die Anleihe mit acht Jahren Laufzeit und fixen Zinsen

Die 4,10% Nachrangige Tier 2 Raiffeisen Fixzins-Anleihe 2025-2033 hat eine Laufzeit von acht Jahren und bietet Anleger:innen unabhängig von der weiteren Zinsentwicklung einen jährlichen fixen Kupon in Höhe von 4,10 Prozent per anno vor Kapitalertragsteuer.

Kurs- und Bonitätsrisiko

Während der Laufzeit der Anleihen sind Kursschwankungen möglich. Marktänderungen, insbesondere Zinsänderungen, und eine Änderung der Kreditwürdigkeit der Emittentin Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien können den Kurs der Anleihen beeinflussen. Der Kurs kann während der Laufzeit auch unter dem Erstausgabekurs beziehungsweise dem Kaufkurs liegen. Bei einem vorzeitigen Verkauf kann es zu Kursverlusten kommen.

Die Rückzahlung der Anleihen und die Zinszahlungen sind von der Bonität der Emittentin Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien abhängig. Zudem kann die zuständige Abwicklungsbehörde bei einem Ausfall oder wahrscheinlichen Ausfall der Emittentin das Abwicklungsinstrument der Gläubigerbeteiligung, ein bail-in, anwenden. Sie kann entweder die Anleihen teilweise oder vollständig herabschreiben, das heißt, den Nennwert reduzieren, oder die Anleihen in ein Eigenkapitalinstrument umwandeln. Nähere Informationen dazu sind unter raiffeisenbank.at/bankenabwicklung auf der Internetseite der Emittentin verfügbar. Bei einem Ausfall der Emittentin oder einer Gläubigerbeteiligung kann es auch zu einem Totalverlust kommen.

Rechtsverbindlich und maßgeblich sind allein die Angaben der Endgültigen Bedingungen der Anleihen. Bitte beachten Sie dazu die untenstehenden wichtigen Hinweise.

 

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Das ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG. Rechtsverbindlich und maßgeblich sind allein die Angaben der Endgültigen Bedingungen der Anleihe. Diese sind im Zusammenhang mit dem Basisprospekt der Emittentin vom 5. Mai 2025 einschließlich aller in Form eines Verweises einbezogener Dokumente und aller Nachträge zu lesen. Der Basisprospekt wurde am 5. Mai 2025 veröffentlicht und bei der Oesterreichischen Kontrollbank AG hinterlegt. Die Billigung des Basisprospekts durch die Österreichische Finanzmarktaufsicht FMA ist nicht als Befürwortung der hier beschriebenen Finanzinstrumente zu verstehen. Potenziellen Anleger:innen wird empfohlen, den Basisprospekt einschließlich aller Nachträge zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Schuldverschreibungen zu investieren, vollends zu verstehen.

Ein Nachtrag wird durch die Emittentin dann veröffentlicht, wenn ein wesentlicher neuer Umstand eingetreten ist. Anleger:innen, die zwischen dem Eintritt des Umstandes und der Veröffentlichung des Nachtrags gezeichnet haben, werden über die Veröffentlichung des Nachtrags und ein mögliches Widerrufsrecht durch ihre Bank informiert. Diese wird bei einer Ausübung des Widerrufsrechts behilflich sein. Der Basisprospekt, die Nachträge und die Endgültigen Bedingungen werden von der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG, Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1, 1020 Wien, jederzeit kostenlos zur Verfügung gestellt und sind unter raiffeisenbank.at/investoren/angebotsdokumente auch auf der Internetseite der Emittentin verfügbar.

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Für die Anleihe besteht kein Schutz durch die gesetzliche Einlagensicherung. Unter Ertrag, Risiko, Liquidität und Schutz sind nähere Informationen zu weiteren Unterschieden zwischen Anleihen und Bankeinlagen verfügbar.

Aktienmärkte

Der Start in das neue Börsenjahr verlief durchaus dynamisch. Die internationalen Aktienmärkte legten mit spürbarem Schwung los, verloren aber aufgrund der immer wiederkehrenden geopolitischen Störfeuer zusehends an Elan. Die Risikofreude ist zwar nicht gänzlich verschwunden, hat aber einen spürbar vorsichtigeren Unterton bekommen - vor allem auch, weil die geopolitische Lage weiterhin wie ein Damoklesschwert über den Märkten hängt. Zwar hatten sich die Wogen nach der Grönland-Posse zuletzt wieder etwas geglättet, eine echte Entwarnung ist das aber nicht. Vielmehr entsteht zunehmend der Eindruck, dass die transatlantischen Beziehungen strukturell fragiler geworden sind. Zudem werden die Risiken aufgrund der schärferen Rhetorik gegenüber dem Iran und neuen US-Zolldrohungen gegen Freund und Feind der Anlegerschaft immer wieder vor Augen geführt.

Trotz einer zuletzt erhöhten Volatilität ist eine breite Flucht aus riskanteren Assetklassen bislang ausgeblieben, ebenso wie das oft beschworene „Sell America“. Das Gegenteil ist bislang eher der Fall, denn nahezu alle von uns gecoverten Märkte befinden sich wenn nicht auf, dann zumindest in der Nähe von Altzeithöchstständen. Der Grund liegt vor allem in der weiterhin recht soliden makroökonomischen Performance in den USA und Europa sowie an der bislang recht gut ausgefallenen US-Berichtsaison. Allerdings deuten jüngste Marktentwicklungen eindeutig auf eine spätzyklische Marktphase mit erhöhter Marktfragilität hin. Dies äußerte sich zuletzt auch in einer bemerkenswert harten Qualitätsprüfung durch die Berichtssaison – und zwar ausgerechnet dort, wo der Markt in den letzten Jahren am verwöhntesten war, nämlich bei Big-Tech. Der Markt hat seine Sensitivität in Bezug auf den massiven KI-Investitionszyklus spürbar verschärft. Zwar werden hohe Investitionen auch weiterhin akzeptiert, aber nur dann, wenn sie sichtbar von Wachstum, belastbaren Ausblicken und möglichst auch von überzeugenden Cashflow-Profilen begleitet werden.

Allerdings hat sich zuletzt auch ein neuer Spannungsherd etabliert, der aber weniger die großen Plattformnamen betrifft als vielmehr in der „Software-Ecke“ angesiedelt ist. Hier drängt sich die Frage auf, ob die KI-Welle gerade die Spielregeln für klassische Software-Geschäftsmodelle (Software as a Service) verschiebt und damit eine Rotation innerhalb des Technologiesektors auslöst. Denn je stärker KI als Produktivitätsschub und als neue Basistechnologie wahrgenommen wird, desto genauer prüfen Anleger:innen, wer davon strukturell profitiert und bei wem es eher nach Margendruck, Preissetzungsmachtverlust oder einer Verdrängung durch neue Modelle aussieht. Wichtig zu betonen ist in diesem Zusammenhang, dass nicht der Technologiesektor als Ganzes zur Disposition steht, wohl aber einzelne Geschäftsmodelle, die bislang als defensiv oder wachstumsstark galten. Getrieben wird diese Umschichtung nicht zuletzt von einem FOBO-Moment („Fear of Becoming Obsolete“) – also der Sorge, dass bestimmte Software-Funktionen durch KI schneller zur austauschbaren Standardware werden und Geschäftsmodelle dadurch strukturell an Relevanz verlieren. Parallel dazu ist aber auch abseits vom Tech-Sektor Bewegung zu sehen. Während viele Technologiewerte seit den Herbsthochs tendenziell unter Druck standen, hat  eine vorsichtige Umschichtung in Value und Zykliker eingesetzt. Das stabilisierte zwar den Gesamtmarkt punktuell, ersetzte aber bislang keinen klaren Aufwärtsimpuls – eher pendelt der Markt zwischen Gewinnern und Nachzüglern, ohne dass daraus automatisch Momentum entsteht.

Chartdarstellung der Indizes ATX (gelbe Linie), Euro Stoxx 50 (schwarze Linie), S&P 500 (orange Linie) und MSCI Emerging Markets (graue Linie) ab 2021 bis 2026. Darstellung ist rebasiert auf 100 mit Total Return Basis

Stellt sich nun die Frage, wie es an den Börsen weitergeht?

Unterm Strich kann man davon ausgehen, dass uns vor allem die US-Seite und hier insbesondere US-Präsident Trump als natürlicher Volatilitätsgenerator mit seinen erratischen Kurswechseln und Drohgebärden erhalten bleibt – insbesondere mit Blick auf die US-Zwischenwahlen. Gleichzeitig muss an dieser Stelle aber auch festgehalten werden, dass sich die Aktienmärkte in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Resilienz aufgebaut haben. Entscheidend sind aktuell weniger einzelne Schlagzeilen als die Kombination aus Wachstumsperspektiven und einer insgesamt tragfähigen Berichtssaison. Gerade in denUSA fiel die Bilanz bislang sehr robust aus, zumal rund 79 % der Unternehmen, die bereits berichtet haben, die Schätzungen übertreffen konnten. In Europa steht die Saison hingegen noch am Anfang, wobei der Konsens die Erwartungen traditionell eher vorsichtig ansetzt. Dadurch ergibt sich zwangsläufig ein gewisser Spielraum für positive Überraschungen, wodurch die Aktienmärkte eine gewisse Unterstützung erfahren sollten.

Tabellarische Darstellung der Fundamentaldaten  von ATX, DAX, Euro STOXX 50, SMI, S&P 500, NASDAQ-100, TOPIX, HANG SENG CE, MSCI World für das Kurs-Gewinn-Verhältnis 2025 erwartet und 2026 erwartet, Gewinnwachstum 2025 erwartet und 2026 erwartet, Dividendenrendite 2025 erwartet und 2026 erwartet. Basierend auf Konsensschätzungen
Tabellarische Darstellung der Rohstoffprognosen von Brent Öl USD pro bbl und Gold USD pro oz für 10. Februar 2026, März 2026 und September 2026.

Autor: Andreas Schiller/ Raiffeisen Research

Stand: Februar 2026

Dies ist eine Marketingmitteilung. Die im FINANZREPORT enthaltenen Angaben und Prognosen dienen trotz sorgfältiger Recherchen lediglich der unverbindlichen Information der Kunden der Raiffeisenbanken in Wien und Niederösterreich und basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Diese Unterlage ist keine Finanzanalyse und stellt weder eine Anlageberatung noch ein Angebot oder eine Empfehlung bzw. eine Einladung zur Angebotsstellung, zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Die Inhalte dieser Unterlage sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse von Anlegern hinsichtlich Ertrag, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Wertpapiergeschäfte bergen zum Teil hohe Risiken in sich, bis hin zum (Total-)Verlust des eingesetzten Kapitals. Alle Angaben sind trotz sorgfältiger Überprüfung ohne Gewähr. Trotz gewissenhafter Untersuchungen besteht keine Garantie für Kursgewinne, auch Verluste können nicht ausgeschlossen werden. Jegliche Haftung im Zusammenhang mit der Erstellung dieser Unterlage, insbesondere für die Richtigkeit und Vollständigkeit ihres Inhaltes oder für das Eintreten der darin erstellten Prognosen, ist ausgeschlossen.

Wirtschaft & Zinsen

Wie schon im dritten Quartal konnte das BIP-Wachstum der Eurozone auch im vierten Quartal mit einer Aufwärtsüberraschung aufwarten. Das Wachstum fiel mit 0,3 % p.q. stärker aus als gemeinhin erwartet wurde (0,2 % p.q.). Ausschlaggebend hierfür zeigte sich ein überraschend starkes Wachstum in Deutschland (0,3 % p.q.), aber auch andere Volkswirtschaften wiesen eine solide (Frankreich, Italien) bis sehr gute Dynamik (Spanien, Portugal) aus. Auch Österreich konnte zulegen (0,2 %), der aktuell beobachtbare Aufschwung dürfte aber unserer Meinung nach nur moderat ausfallen. Bezüglich der Eurozone stützt das jüngste Zahlenwerk jedenfalls unsere Ansicht, dass die Wirtschaftsdynamik im Jahr 2026 stärker ausfallen sollte als in den Vorjahren. Wir denken, dass im Laufe des Jahres erste positive Effekte steigender Verteidigungs- und Infrastrukturausgaben das Wachstum ankurbeln sollten, insbesondere der leidgeplagte Industriesektor dürfte von diesen Maßnahmen profitieren. Zeitgleich dürfte eine anhaltend erhöhte Kaufkraft (Stichwort Reallohnzuwächse der letzten Jahre) sowie ein Ende der Rezession der Wohnbauinvestitionen zusätzlich stützend wirken. Nach einigen Jahren des moderaten Wachstums dürfte 2026 unseren Prognosen zufolge also einen gewissen Wendepunkt markieren, obgleich einige Abwärtsrisiken (z.B. US-Zölle) bestehen bleiben.

Chartdarstellung der Inflation für Eurozone (gelbe Linie) und Österreich (schwarze Linie) in Prozent für die Jahre 2022 bis 2026. Inflationsziel wird mit einer grünen strichlierten Linie dargestellt.

Im Vergleich zu den BIP-Zahlen wichen die Jänner-Inflationszahlen für die Eurozone nicht von den Erwartungen ab. So lag die HVPI-Gesamtinflation bei 1,7 % p.a. Hauptverantwortlich für diesen Rückgang (Dezember: 2 %) war ein negativerer Beitrag der Energiepreiskomponente (-4,1 %). Die Kerninflation ging im Vergleich nur leicht von 2,3 % im Dezember auf 2,2 % im Jänner zurück, was den anhaltend moderaten Preisdruck bei der Dienstleistungsinflation widerspiegelt. Wir erwarten, dass der beobachtete Abwärtsdruck auf die Inflation in der kurzen Frist weiter anhalten sollte (dämpfende Energiepreise, EUR-Stärke).

Die von uns im Jahresverlauf angenommene Konjunktubelebung sollte diesen Tendenzen aber mittelfristig zuwiderlaufen und die Inflation wieder näher an das 2 %-Ziel bringen. Die rückläufigen Inflationsdaten und die Aufwertung des Euros (vor allem gegenüber dem US-Dollar) haben auch die Zinslandschaft Europas zuletzt beeinflusst. Das Wort EZB- Zinssenkungen bekam kurzfristig wieder Hochkonjunktur - unserer Meinung nach jedoch zu Unrecht. Die Latte für eine Zinssenkung der EZB liegt hoch. Der Inflationsrückgang im Jänner ist weitläufig erwartet worden und die jüngste Aufwertung des Euros reflektiert noch keine Euro-Stärke. Nichtsdestotrotz trifft es zu, dass im aktuellen Umfeld der kurzfristige Inflationsausblick mit Abwärtsrisiken behaftet ist. Gleichzeitig zeigt sich aber die konjunkturelle Lage als resilient und die Konjunkturdynamik wird unserer Meinung nach eher zulegen als abflauen. Dies sollte einer nachhaltigen Disinflation bei der Kerninflation Einhalt gebieten. Die EZB muss die kurzfristigen Abwärtsrisiken den mittelfristigen Aufwärtsrisiken gegenüberstellen, was klar gegen eine Zinssenkung auf Sicht der nächsten Monate spricht.

Wir sehen eher die Risiken, dass der nächste Schritt der EZB eine Zinserhöhung und keine Zinssenkung sein wird - zwar nicht im aktuellen Jahr, aber womöglich 2027. Am Rentenmarkt spiegelt sich der Meinungsschwenk in Richtung Disinflation in sinkenden Bund-Renditen wider - interessanterweise aber nur am kurzen Ende der Renditekurve. Renditen mit längeren Laufzeiten tun sich im aktuellen Umfeld schwer nachhaltig zu sinken.

Dies hat mehrere Gründe. Der Angebotsdruck im Zuge schuldenfinanzierter Fiskalpolitik bleibt aufrecht und das nicht nur in Deutschland, sondern global. Auch in den USA und Japan stehen die Zeichen nicht auf Haushaltskonsolidierung, was den Appetit nach langfristigen Zinsbindungen senkt. Das Resultat sind steile Renditekurven. Wir gehen davon aus, dass uns ein Umfeld steiler Kurven weiter erhalten bleiben wird und sich selektiv, wie etwa in den USA, noch weiter verstärken wird. Aber auch in Europa sollte uns eine 10-jährige deutsche Staatsanleihenrendite von 3 % nicht überraschen.

Autor:  Franz Zobl & Markus Tschapeck/ Raiffeisen Research

Stand: Februar 2026

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Bitte beachten Sie die Risiken:

  • Kurse von Vermögenswerten können je nach Strategie erheblich schwanken.
  • Kapitalverluste sind möglich.
  • Je nach Marktentwicklung und Zeitverlauf kann die Performance eines Sparplans niedriger ausfallen als bei Einmalveranlagungen.

Was ist WILL?

WILL ist eine digitale und voll automatisierte Art der Wertpapierveranlagung.

 
  • Modernstes Risikomanagement: durch die Expeert:innen von Raiffeisen Capital Management.
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1Die All-In-Fee umfasst sämtliche Kosten und Gebühren für die Digitale Vermögensverwaltung und für die Verwahrung der Vermögenswerte. Nicht in der All-In-Fee enthalten sind die Produktkosten der eingesetzten Wertpapierfonds und Exchange Traded Funds (ETFs). Je nach Zusammensetzung ihres Portfolios betragen die durchschnittlichen Produktkosten circa 0,40% p.a. Diese Kosten sind bereits in den Kursen der Wertpapierfonds und ETFs performancemindernd enthalten und werden nicht gesondert in Rechnung gestellt.

Laufzeitfonds – investieren mit fester Laufzeit!

Laufzeitfonds sind eine spezielle Form von Anleihefonds und bieten die Möglichkeit, mit einem klar definierten Investmenthorizont in festverzinsliche Wertpapiere zu investieren.

Wie funktionieren Laufzeitfonds?

Laufzeitfonds verfügen über eine Zeichnungsfrist und einen festgelegten Investmentzeitraum. Am Ende der festgelegten Laufzeit wird der Fonds aufgelöst und das Fondsvermögen an die Investor:innen zurückgezahlt.

Was sind die typischen Eigenschaften von Laufzeitfonds?

  • Breite Streuung des Fondsvermögens über eine Vielzahl von Unternehmensanleihen unterschiedlicher Emittenten, Länder und Branchen, Kapitalverluste können dennoch nicht ausgeschlossen werden.
  • Definiertes Laufzeitende, fixe Laufzeit des Fonds
  • Planbarer Investmenthorizont
  • Zu beachten: Eine Rücklösung der Fondsanteile vor Laufzeitende kann zu Verlusten führen, da sie das Risiko erheblich erhöhen und man unter Umständen weniger zurück erhält, als man investiert hat.

Wie kann man in Laufzeitfonds investieren?

Laufzeitenfonds können während der jeweiligen Zeichnungsfrist gezeichnet werden – bei Ihre:m/r Betreuer:in oder online, z. B. über das Online-Banking-Portal von Raiffeisen (ELBA). Das während der Zeichnungsfrist gesammelte Vermögen wird mit Beginn der Fondslaufzeit veranlagt.

Was ist der Unterschied zwischen Anleihen- und Laufzeitfonds?

Klassische Anleihenfonds haben keine feste Laufzeit. Anleger:innen können jederzeit investieren, Anteile zu- oder verkaufen. Im Fonds selbst werden die Wertpapiere je nach Anlagestrategie und Marktlage flexibel gekauft bzw. veräußert, um so von den Marktchancen zu profitieren und einen etwaigen Mehrertrag zu erzielen.

Laufzeitfonds haben einen festgelegten Investmentzeitraum und ein definiertes Laufzeitende, an dem das erzielte Kapital an die Anleger:innen zurückgezahlt wird. Auch im Management des Fonds gibt es einen Unterschied, denn die ausgewählten Anleihen werden üblicherweise bis zu deren Fälligkeit im Fonds gehalten und nicht bei günstiger Marktgelegenheit wieder verkauft.

 

 

Festverzinsliche Wertpapiere – die Basis unserer Laufzeitfonds

Die Laufzeitfonds von Raiffeisen Capital Management* investieren in festverzinsliche Unternehmensanleihen unterschiedlicher Bonität. Die Aufteilung erfolgt dabei zu einem Großteil auf Emittenten mit guter bis sehr guter Bonität. Der kleinere Teil wird in Anleihen schlechterer Bonität (Hochzinsanleihen) investiert. Dabei werden die einzelnen Anleihen so ausgewählt, dass diese nach Möglichkeit bis zu deren Fälligkeit im Fonds gehalten werden können.

Warum in Unternehmensanleihen investieren?

Warum investieren die Laufzeitfonds in Unternehmensanleihen und nicht in die im Vergleich "sichereren" Staatsanleihen?

Unternehmensanleihen bieten in der Regel höhere Renditen als Staatsanleihen, da sie auch ein höheres Risiko bergen. Kurs- bzw. Kapitalverluste können daher nicht ausgeschlossen werden.

Zudem bieten Unternehmensanleihen die Möglichkeit, das Fondsvermögen noch breiter zu streuen, d. h. nicht nur in unterschiedliche Länder, sondern auch in verschiedene Unternehmen, Bonitäten und Branchen zu investieren.

Warum in "nachhaltige" Anleihen investieren?

Unsere Laufzeitfonds investieren in Anleihen von Unternehmen, die nach ESG-Kriterien als nachhaltig eingestuft werden. Dabei wird ein seit vielen Jahren bewährtes Nachhaltigkeitskonzept eingesetzt. Das mag zwar das verfügbare Investmentuniversum etwas reduzieren, durch den Fokus auf ESG fallen aber auch riskantere Emittenten aus der Auswahl heraus.

Das bedeutet zwar den Verzicht auf den einen oder anderen Ertrag, bietet aber andere Vorzüge: Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit setzen, sind oft langfristig stabiler und widerstandsfähiger gegenüber regulatorischen Veränderungen und Umweltrisiken. Mit unseren nachhaltigen Investments unterstützen wir Unternehmen, die sich zu verantwortungsbewussten Geschäftspraktiken bekennen. Dies kann langfristig positive ökologische und/oder soziale Auswirkungen haben.

Zudem trägt man durch die Investition aktiv zur nachhaltigen Entwicklung und somit auch zum Schutz unseres Planeten bei, was auch zukünftigen Generationen zugutekommen kann.

Sind Fondskäufe/-verkäufe während der Laufzeit möglich?

Beides ist möglich. Dabei gilt es zu beachten, dass für Käufe während der Fondslaufzeit zusätzliche, marktabhängige Produktkosten von bis zu 2 % eingehoben werden, für Verkäufe 1 %.

Bei Fragen und für nähere Informationen steht Ihnen Ihr:e Raiffeisenberater:in jederzeit gerne zur Verfügung!

Ein Chart zeigt Pfeile, wie Anleihenkurven hinauf- und hinuntergehen.

Autor: Raiffeisen Capital Management

Stand: Februar 2026

 

*Raiffeisen Capital Management steht für die Raiffeisen KAG. Dies ist eine Marketingmitteilung der Raiffeisen KAG. Veranlagungen in Fonds sind mit höheren Risiken verbunden, bis hin zu Kapitalverlusten. So können sich Kursschwankungen der im Fonds enthaltenen Wertpapiere negativ auf den Ertrag auswirken, wobei auch bei der Einhaltung der kompletten Fondslaufzeit ein Kapitalverlust nicht ausgeschlossen werden kann.

Die veröffentlichten Prospekte bzw. die Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG sowie die Basisinformationsblätter der Fonds der Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H. stehen unter www.rcm.at unter der Rubrik „Kurse & Dokumente“ in deutscher Sprache (bei manchen Fonds die Basisinformationsblätter zusätzlich auch in englischer Sprache) bzw. im Fall des Vertriebs von Anteilen im Ausland unter www.rcm-international.com unter der Rubrik „Kurse & Dokumente“ in englischer (gegebenenfalls in deutscher) Sprache bzw. in ihrer Landessprache zur Verfügung. Eine Zusammenfassung der Anlegerrechte steht in deutscher und englischer Sprache unter folgendem Link: https://www.rcm.at/corporategovernance zur Verfügung. Beachten Sie, dass die Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H. die Vorkehrungen für den Vertrieb der Fondsanteilscheine außerhalb des Fondsdomizillandes Österreich aufheben kann. 

Raiffeisen Zertifikate

Heike Arbter, Leiterin der Raiffeisen Zertifikate

Inflationsschutz bei gleichzeitiger Absicherung

Die Inflation in Österreich befindet sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Viele Anleger:innen möchten ihre Ersparnisse vor der Geldentwertung schützen, scheuen allerdings gleichzeitig das Risiko, das Direktinvestitionen in den Kapitalmarkt mit sich bringen. Angesichts der starken Kursentwicklung an den Aktienmärkten in den vergangenen Jahren fürchten sie sich vor deutlichen Kurskorrekturen und warten auf einen günstigen Einstiegszeitpunkt. Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen allerdings, dass es nahezu unmöglich ist, den optimalen Einstiegszeitpunkt in Aktienmärkte zu finden. Dies gelingt in der Regel selbst sehr erfahrenen Investoren nicht.

Für Anleger:innen, die einen Inflationsschutz bei einer gleichzeitigen Absicherung gegen Kursrückgänge suchen, sind daher Zertifikate eine sehr interessante Anlagelösung. Denn diese bieten die Chance auf solide Erträge über der Inflationsrate bei gleichzeitiger Absicherung gegen Marktrisiken. Kapitalschutz-Zertifikate und Teilschutz-Zertifikate ermöglichen es, von der Entwicklung der Kapitalmärkte unter Einsatz von Schutzmechanismen zu profitieren. Diese Vorteile schätzen Anleger:innen mit hohem Sicherheitsbedürfnis sowie Kapitalmarkt-Einsteiger:innen besonders.

Klar ist aber auch, dass sämtliche Kapitalmarktprodukte – wie eben auch Zertifikate – nicht nur mit Chancen, sondern auch mit Risken verbunden sind.

 

Mit Zertifikaten investieren

Dank der großen Produktpalette von Raiffeisen Zertifikate mit unterschiedlichen Auszahlungsmodalitäten und Basiswerten sind positive Erträge in unterschiedlichen Marktsituationen möglich.

Beim vielfältigen Angebot ist es wichtig, dass Sie ein Zertifikat wählen, das Ihrem Sicherheitsbedürfnis entspricht und zur Marktsituation passt.

  • In unseren „Top Picks“ finden Sie regelmäßig Zertifikate mit gutem Chance-Risiko-Verhältnis, deren nähere Betrachtung sich aktuell besonders lohnen kann. raiffeisenzertifikate.at/top-picks
  • Neueste Zertifikate in Zeichnung stellen wir laufend auf unserer Website vor. Damit findet das sicherheitsorientierte Publikum immer mehrere Zertifikate mit Schutzmechanismus vor, die jeweils den Marktbedingungen entsprechen. raiffeisenzertifikate.at/einfach-investieren
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Weitere Informationen erhalten Sie beim Raiffeisen Zertifikate-Team unter info@raiffeisenzertifikate.at oder Sie kontaktieren Ihre:n Berater:in.

Hierbei handelt es sich um Werbung, die weder Anlageberatung, ein Angebot noch eine Empfehlung oder eine Einladung zur Angebotslegung darstellt. Umfassende Informationen über das Finanzinstrument und dessen Chancen und Risiken – siehe gebilligter Basisprospekt (samt allfälliger Nachträge), veröffentlicht unter raiffeisenzertifikate.at/wertpapierprospekte. Zusätzliche Informationen auch im Basisinformationsblatt und unter „Kundeninformation und Regulatorisches“ raiffeisenzertifikate.at/kundeninformation. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung dieses Finanzinstruments durch die zuständigen Behörden (CSSF, FMA) zu verstehen. Sie stehen im Begriff ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Wir empfehlen vor einer Anlageentscheidung den Prospekt zu lesen. Der Investor trägt beim Kauf des Finanzinstruments das Bonitätsrisiko der Raiffeisen Bank International AG (RBI). Das Zertifikat unterliegt besonderen Vorschriften, die sich bereits bei einem wahrscheinlichen Ausfall der RBI nachteilig auswirken können (z.B. Reduzierung des Nennwerts) – siehe raiffeisenzertifikate.at/bail-in

Alle Arten von Wertpapieren haben Chancen und Risiken. Zu den Risiken bei Zertifikaten zählt, dass der Herausgeber Ihres Zertifikats seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Das kann aufgrund von Zahlungsunfähigkeit (Emittentenrisiko) oder behördlicher Anordnungen ("Bail-in") sein. In diesen Fällen kann es zum Totalverlust der Investition kommen. Emittent der Raiffeisen Zertifikate ist die Raiffeisen Bank International AG.

Daneben gibt es noch das Marktrisiko. Dies ist das Risiko möglicher Verluste, die entstehen, weil sich Marktpreise von bestimmten Basiswerten ändern.

Raiffeisen Bank International AG / Stand: Februar 2026.

Fondsübersicht

Strategiefonds
Raiffeisenfonds-Sicherheit Globaler Mischfonds
Raiffeisenfonds-Ertrag Globaler Mischfonds
Raiffeisenfonds-Wachstum Globaler Mischfonds
Raiffeisen-Active-Aktien Globaler Aktienfonds
Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Solide Globaler Mischfonds anhand nachhaltiger Kriterien
Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix Globaler Mischfonds anhand nachhaltiger Kriterien
Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Wachstum Globaler Mischfonds anhand nachhaltiger Kriterien
Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Aktien Globaler Aktienfonds anhand nachhaltiger Kriterien
   
Portfoliofonds  
Raiffeisen-Portfolio-Solide Globaler Mischfonds
Raiffeisen-Portfolio-Balanced Globaler Mischfonds
Raiffeisen-Portfolio-Growth Globaler Mischfonds
   
Anleihefonds
Raiffeisen-EmergingMarkets-ESG-Transformation-Rent Globale Emerging Markets-Anleihen
Raiffeisen-ESG-Euro-Corporates Euro-Unternehmensanleihen überwiegend im Investmentgrade-Bereich
Raiffeisen-ESG-Euro-Rendite Euro kurzfristige Anleihen
Raiffeisen-Euro-ShortTerm-Rent Euro kurzfristige Anleihen
Raiffeisen-Europa-HighYield Euro-Unternehmensanleihen außerhalb des Investmentgrade-Bereichs
Raiffeisen-Global-Fundamental-Rent Globale Anleihen
Raiffeisen-Global-Rent Globale Anleihen 
Raiffeisen-GreenBonds Globale Anleihen
Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Rent Globale Anleihen anhand nachhaltiger Kriterien
Raiffeisen-Nachhaltigkeit-ShortTerm Euro kurzfristige Anleihen anhand nachhaltiger Kriterien
Raiffeisen-Osteuropa-Rent Osteuropäische Anleihen aus dem EU-Konvergenz-Raum
Raiffeisen-Österreich-Rent Österreichische mündelsichere Anleihen nach ethischen Kriterien
Raiffeisen-Rent-Flexibel Globale Anleihen
   
Aktienfonds
Raiffeisen-Asia-Opportunities-ESG-Aktien Asiatische und osteuropäische Aktien anhand nachhaltiger Kriterien
Raiffeisen-GlobalDividend-ESG-Aktien Europäische Aktien anhand nachhaltiger Kritierien
Raiffeisen-Health and Wellbeing-ESG-Aktien Globaler Branchenfonds anhand nachhaltiger Kriterien
Index-Selection-Equity Aktiendachfonds mittels Investition überwiegend in Exchange Traded Funds (ETFs)
Raiffeisen-NewInfrastructure-ESG-Aktien Globaler Themenfonds
Raiffeisen-MegaTrends-ESG-Aktien Globaler Themenfonds anhand nachhaltiger Kriterien
Raiffeisen-Nachhaltigkeit-EmergingMarkets-Aktien Globale Emerging Markets-Aktien anhand nachhaltiger Kriterien
Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Europa-Aktien Europäische Aktien anhand nachhaltiger Kritierien
Raiffeisen-SmartEnergy-ESG-Aktien Globale Aktien anhand nachhaltiger Kriterien
Raiffeisen-HighTech-ESG-Aktien Globaler Branchenfonds anhand nachhaltiger Kriterien
Raiffeisen-Zentraleuropa-ESG-Aktien Aktien mit Fokus Osteuropa
 
Alternatives Investment
Raiffeisen-Active-Commodities Globaler Rohstofffonds
Raiffeisen Global Strategic Allocation Plus Globaler Mischfonds
   
Mischfonds
Raiffeisen Global Income Globaler Mischfonds anhand nachhaltiger Kriterien
Raiffeisen Global Income II Globaler Mischfonds anhand nachhaltiger Kriterien
Raiffeisen-Global-Strategic-Opportunities Gemischter Dachfonds in unterschiedlichen Assetklassen und Märkten
Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Diversified Globaler Mischfonds nach §25 PKG anhand nachhaltiger Kriterien

Hierbei handelt es sich um Werbung, die weder Anlageberatung, ein Angebot noch eine Empfehlung oder eine Einladung zur Angebotslegung darstellt. Umfassende Informationen über das Finanzinstrument und dessen Chancen und Risiken – siehe gebilligter Basisprospekt (samt allfälliger Nachträge), veröffentlicht unter raiffeisenzertifikate.at/wertpapierprospekte. Zusätzliche Informationen auch im Basisinformationsblatt und unter „Kundeninformation und Regulatorisches“ raiffeisenzertifikate.at/kundeninformation. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung dieses Finanzinstruments durch die zuständigen Behörden (CSSF, FMA) zu verstehen. Sie stehen im Begriff ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Wir empfehlen vor einer Anlageentscheidung den Prospekt zu lesen. Der Investor trägt beim Kauf des Finanzinstruments das Bonitätsrisiko der Raiffeisen Bank International AG (RBI). Das Zertifikat unterliegt besonderen Vorschriften, die sich bereits bei einem wahrscheinlichen Ausfall der RBI nachteilig auswirken können (z.B. Reduzierung des Nennwerts) – siehe raiffeisenzertifikate.at/bail-in

Alle Arten von Wertpapieren haben Chancen und Risiken. Zu den Risiken bei Zertifikaten zählt, dass der Herausgeber Ihres Zertifikats seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Das kann aufgrund von Zahlungsunfähigkeit (Emittentenrisiko) oder behördlicher Anordnungen ("Bail-in") sein. In diesen Fällen kann es zum Totalverlust der Investition kommen. Emittent der Raiffeisen Zertifikate ist die Raiffeisen Bank International AG.

Daneben gibt es noch das Marktrisiko. Dies ist das Risiko möglicher Verluste, die entstehen, weil sich Marktpreise von bestimmten Basiswerten ändern.

Raiffeisen Bank International AG / Stand: Februar 2026.

Der veröffentlichte Prospekt sowie das Kund:innen-informationsdokument (Wesentliche

Anleger:innenformationen) bzw. der vereinfachte Prospekt der in dieser Tabelle beschriebenen Investmentfonds stehen unter www.rcm.at in deutscher Sprache sowie unter www.rcm-international.com in englischer Sprache bzw.

in Ihrer Landessprache zur Verfügung. Alle Daten und Informationen wurden mit größter Sorgfalt zusammengestellt und überprüft, die verwendeten Quellen sind als zuverlässig einzustufen.

Es gilt der Informationsstand zum Aktualisierungszeitpunkt. Eine Haftung oder Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen kann nicht übernommen werden.

WICHTIGE HINWEISE:

Hierbei handelt es sich um eine Marketingmitteilung der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG. Diese Kurzzusammenfassung wurde ausschließlich zu unverbindlichen Informationszwecken erstellt. Diese Aufstellung ist keine Finanzanalyse und stellt weder eine Anlageberatung noch ein Angebot oder eine Empfehlung bzw. eine Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar.

Diese Information ersetzt nicht die persönliche Beratung und Risikoaufklärung durch den:die Kund:innenbetreuer:in im Rahmen eines Beratungsgesprächs. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen teilweise erhebliche Risiken bergen.

Bild von Frau mit dem Smartphone in der Hand mit dem Text Einfach informieren mit dem Monatsmagazin der Nummer 1 rechrts befindet sich das Logo des Zertifikate Award Austraia 2025 und ein QR Code. Melden Sie sich online zum Newsletter an raiffeisenzertifikate.at/newsletter.-abo. Eine Veranalagung in Wertpapiere ist mit Chancen und risiken verbunden. Raiffeisen Bank AG/ Stand:August 2025

Disclaimer

Dies ist eine Marketingmitteilung. Die im FINANZREPORT enthaltenen Angaben und Prognosen dienentrotz sorgfältiger Recherchen lediglich der unverbindlichen Information der Kunden der Raiffeisenbanken in Wien und Niederösterreich und basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Diese Unterlage ist keine Finanz-analyse und stellt weder eine Anlageberatung noch ein Angebot oder eine Empfehlung bzw. eine Einladung zur Angebotsstellung, zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Die Inhalte dieser Unterlage sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse von Anlegern hinsichtlich Ertrag, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Wertpapiergeschäfte bergen zum Teil hohe Risiken in sich, bis hin zum (Total-)Verlust des eingesetzten Kapitals. Alle Angaben sind trotz sorgfältiger Überprüfung ohne Gewähr. Trotz gewissenhafter Untersuchungen besteht keine Garantie für Kursgewinne, auch Verluste können nicht ausgeschlossen werden. Jegliche Haftung im Zusammenhang mit der Erstellung dieser Unterlage, insbesondere für die Richtigkeit und Vollständigkeit ihres Inhaltes oder für das Eintreten der darin erstellten Prognosen, istausgeschlossen.

Die Vervielfältigung von Informationen oder Daten, insbesondere die Verwendung von Texten, Textteilen oder Bildmaterial aus dieser Unterlage, bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG. Angaben zu früheren Wertentwicklungen und Prognosen: Es wird darauf hingewiesen, dass sich in dieser Unterlage enthaltene Angaben zur früheren Wertentwicklung eines Finanzinstruments oder einer Veranlagung auf die Vergangenheit beziehen ,und – ebenso wie Prognosen – keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen darstellen. Weiters wird darauf hingewiesen, dass im Falle von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen infremder Währung die Rendite zusätzlich aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen kann. Individuelle Kosten wie beispielsweise Ausgabeaufschläge, Depotgebühren, Provisionen und andere Entgelte sowie Steuern werden in dieser Unterlage nicht berücksichtigt und würden sich bei Berücksichtigung negativ auf die Wertentwicklung auswirken.

Herausgeber: Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG, 1020 Wien, Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1, Firmenbuchnummer 203160s, Firmenbuchgericht Handelsgericht Wien

Medieninhaber: Zentrale Raiffeisenwerbung, 1030 Wien, Am Stadtpark 9. Die Zentrale Raiffeisenwerbung ist als behördlich registrierter Verein konstituiert. Zweck und Tätigkeit des Vereins ist unter anderem die gemeinsame Kommunikationsarbeit (Werbung und Öffentlichkeitsarbeit). Der Vorstand des Vereins sindPetra WALTER (Vorstandsvorsitzende), Christoph BACHLEITNER (Vorsitzende-Stv.), Dr. Bernhard MARCKHGOTT (Vorsitzende-Stv.), Mag. Christian BEVELANDER, Johannes DERLER, Andreas HAIDEN, Mag. Raphael KIENE, Mag. Wolfgang STURM, Christopher WEISS.

Grundlegende inhaltliche Richtung: Präsentation der Raiffeisen Bankengruppe und von Raiffeisen Spezialunternehmen wie zum Beispiel der Raiffeisen Versicherung, Informationen und weiterführende Links zu den von der Raiffeisen Bankengruppe und von Raiffeisen Spezialunternehmen angebotenen Produkten, Anwendungen und Dienstleistungen und Informationen zu den Themenbereichen Wirtschaft, Devisen- und Kapitalmärkte, Veranlagung, Vorsorge, Bauen und Wohnen.

Wichtige Hinweise: Das ist eine Marketingmitteilung gemäß Wertpapieraufsichtsgesetz, die zu unverbindlichen Informationszwecken erstellt wurde. Sie ist keine Finanzanalyse und stellt weder eine Anlageberatung noch ein Angebot oder eine Empfehlung beziehungsweise eine Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Diese Information ersetzt nicht die persönliche Beratung und Risikoaufklärung durch die Beraterin oder den Berater im Rahmen eines Beratungsgesprächs. Die in dieser Information enthaltenen Angaben sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse von Anlegerinnen und Anlegern, wie etwa hinsichtlich Ertrags, finanzieller oder steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Wertpapiergeschäfte bergen zum Teil hohe Risiken in sich, bis hin zum Verlust oder Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Beim Erwerb von Wertpapieren fallen Kosten, wie zum Beispiel ein Serviceentgelt an, die bei Verkauf nicht rückerstattet werden. Die in dieser Information enthaltenen Angaben basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung betrauten Personen zum Zeitpunkt der Ausarbeitung und können daher künftigen Änderungen und Ergänzungen durch die Bank unterliegen. Die Haftung der Bank für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen beziehungsweise Informationsquellen oder für das Eintreten darin erstellter Prognosen, ist ausgeschlossen. Die Vervielfältigung von Informationen oder Daten, insbesondere die Verwendung von Texten, Textteilen oder Bildmaterial aus dieser Information bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Bank.

Steuerliche Informationen: Diese Information stellt keine Information oder Beratung hinsichtlich steuerlicher Verhältnisse dar. Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen der Anlegerinnen und Anlegern ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Es wird daher den Anlegerinnen und Anlegern empfohlen, sich zu steuerlichen Auswirkungen von einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater beraten zu lassen.

Angaben zu früheren Wertentwicklungen und Prognosen: In dieser Unterlage enthaltene Angaben zur früheren Wertentwicklung eines Finanzinstruments oder einer Veranlagung beziehen sich auf die Vergangenheit und sind – ebenso wie Prognosen – keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen. Im Falle von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen in fremder Währung kann die Rendite zusätzlich aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen. Individuelle Kosten wie beispielsweise Serviceentgelte, Depotgebühren, Provisionen und andere Entgelte sowie Steuern werden in dieser Unterlage nicht berücksichtigt und würden sich bei Berücksichtigung negativ auf die Wertentwicklung auswirken.

Analysen: Diese Information ist keine Finanzanalyse, wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Die Bank oder mit ihr verbundene Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben möglicherweise Positionen in den in dieser Publikation erwähnten Währungen, Finanzinstrumente, Veranlagungen oder sonstigen Produkte, führen Transaktionen mit ihnen durch oder können Bankleistungen für erwähnte Unternehmen durchführen oder danach streben, diese durchzuführen. Es können bedeutende finanzielle Interessenskonflikte seitens der Bank bestehen. Die Bank wird sich bemühen, allfällige Interessenkonflikte entsprechend den Bestimmungen des Wertpapieraufsichtsgesetzes und sonstiger anwendbarer Aufsichtsgesetze zu lösen.