Februar 2026
Die idealen Zeiten für das Setzen und die Aussaat
Beim Setzen und Säen wird grundsätzlich nicht unterschieden – entscheidend ist immer, was später geerntet werden soll.
Als Faustregel gilt: Pflanzen, die ihre Früchte oberhalb der Erde tragen – etwa Tomaten, Gurken, Bohnen, Zucchini, Kürbis, Beeren oder Obst – setzt oder sät man in der zunehmenden Mondphase. Besonders günstig sind dafür Tage in den Zeichen Widder, Löwe, Schütze oder Jungfrau. In diesem Jahr empfiehlt es sich jedoch, für das Vorziehen im Gewächshaus oder auf der Fensterbank den Neumond am 17. abzuwarten.
Daneben gibt es Kulturen, deren essbare Teile im oder direkt auf dem Boden entstehen. Dazu zählen Pflanzen, die ohne „Umweg“ aus der Wurzel heraus wachsen, wie Zwiebeln, Fenchel, Sellerieknollen, Rüben oder Kohlarten. Sie gedeihen am besten, wenn man sie in der abnehmenden Mondphase setzt oder sät – idealerweise ebenfalls an Widder-, Löwe-, Schütze- oder Jungfrautagen. Auch die Zeichen Stier und Steinbock eignen sich hierfür sehr gut.
Die Tabelle zeigt Ihnen in der Zeile „Setzen/Säen“ die jeweils günstigen Termine – und pro Monat gibt es immer mehrere Optionen. Denn nicht in jeder Konstellation fällt das passende Tierkreiszeichen auch in die gewünschte Mondphase, und manchmal spielt das Wetter ohnehin nicht mit. Für den Einstieg genügt es völlig, sich zunächst nur an der Mondphase zu orientieren.
Wenn Sie genügend Platz haben, probieren Sie ein kleines Experiment: Setzen oder säen Sie dieselbe Pflanzenart einmal im zunehmenden und einmal im abnehmenden Mond – und beobachten Sie, ob sich Unterschiede zeigen.
Spezialtipp für Fortgeschrittene
Für Salat und anderes Blattgemüse, das einen festen Kopf bilden soll – dazu zählt auch Blumenkohl – erzielt man in der abnehmenden Mondphase an Krebs-, Skorpion- oder Fischetagen besonders gute Ergebnisse. In wärmeren Gegenden oder mit einem Glashaus kann bereits am 27./28. mit dem Vorziehen begonnen werden.