Geschichte

Die Anfänge der Raiffeisenbank Mittelbregenzerwald

Mittendrin ab 1894. Um uns herum geschieht Geschichte. Auf den großen Bühnen der Weltpolitik. Vor Ort Lokalkolorit. Österreich-Ungarn führt gegen Ende des letzen Jahrhunderts die mitteleuropäische Zeitrechnung ein. Die Zeichen der Zeit stehen ohnehin auf Veränderung, auf Umbruch. Im Vorarlberger Landtag bahnt sich nach heftigen Diskussionen eine für den gesamten Bregenzerwald wichtige Entscheidung an: Die Errichtung des „Wälderbähnle“. In Egg wird 1894 die Brauerei gegründet. In Andelsbuch und Schwarzenberg Viehzuchtvereine.

Selbst ist der Mann, sagen sich engagierte Leute im mittleren Bregenzerwald und folgen dem Vorbild Friedrich Wilhelm Raiffeisens: Sie gründen in Schwarzenberg, Andelsbuch und Großdorf die ersten Spar- und Darlehenskassen. Ihr Status bleibt bis 1976 der einer eigenständigen Raiffeisenkasse, die allein ihrer Gemeinde zur Verfügung stand. Wirtschaftlicher Weitblick und die richtige Einschätzung der zukünftigen Erfordernisse führen im Jahre 1976 zum Zusammenschluss dieser 3 Kassen. Ein Verbund, den auch ein gemeinsamer Name verbindet: Raiffeisenbank Mittelbregenzerwald. Firmensitz ist Egg. 1993 wird der Verbund um einen Partner, die Raiffeisenkasse Lingenau, größer und stärker.

Zwischenzeitlich ist die Raiffeisenbank Mittelbregenzerwald mit rund 40 MitarbeiterInnen zu einem bedeutenden Arbeitgeber gewachsen, zu einem wichtigen Partner der heimischen Wirtschaft. Zu einer positiven Entwicklung der Region beizutragen - das sehen wir als unsere Aufgabe, in unserem Kerngeschäft Sparen und Finanzieren und mit unseren Beteiligungen in Projektgesellschaften.

  • 1894: Gründung einer Spar- und Darlehenskasse in Schwarzenberg am 23. Juni 1894
  • 1976: Zusammenschluss der Raiffeisenkassen Schwarzenberg, Andelsbuch und Großdorf zur Raiffeisenbank Mittelbregenzerwald in Egg
  • 1993: Zusammenschluss mit der Raiffeisenbank Lingenau
  • 2010: Neubau Zentrale in Egg
Gemeinde Egg um 1900
© Bregenzerwald-Archiv
Gemeinde Egg um 1900
Gemeinde Schwarzenberg um 1900
Gemeinde Schwarzenberg um 1900
Gemeinde Lingenau um 1900
Gemeinde Lingenau um 1900
Gemeinde Andelsbuch um 1900
© Regionalentwicklung Bregenzerwald
Gemeinde Andelsbuch um 1900
GESCHICHTE - Eine Idee wird zum Erfolg

Eine Idee wird zum Erfolg

Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818-1888) war Bürgermeister in einer von Hungersnöten und Armut geprägten Gemeinde im Westerwald. Er stellte sich die Aufgabe, die große wirtschaftliche Not der Bevölkerung zu lindern. 1862 schuf Raiffeisen einen Darlehenskassen-Verein in Anhausen (Deutschland) und legte den Grundstein für die heute weltumspannende Organisation der Raiffeisengenossenschaften.

Was hinter dem Giebelkreuz steckt

Raiffeisen steht für Sicherheit und Stabilität. Das wird auch durch unser Markenzeichen symbolisiert. Das gemeinsame, alle Aktivitäten verbindende Zeichen der Raiffeisen-Gruppe ist das Giebelkreuz. Das Giebelkreuz war ursprünglich das germanische Symbol für ein behütetes Haus und wurde früher am Dachgiebel zum Schutz der Bewohner vor Gefahren angebracht.

Die Raiffeisenorganisation hat dieses Schutzzeichen zu ihrem Symbol gewählt, weil sich ihre Mitglieder durch den Zusammenschluss in der Genossenschaft vor wirtschaftlichen Gefahren selbst schützen. Heute ist das Giebelkreuz eine der bekanntesten Marken Österreichs und die führende Marke unter den österreichischen Finanzdienstleistern.