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Hier findest du nützliches Wissen rund ums Geld. Also alles, was du schon immer über das Geld- und Bankwesen wissen wolltest.

Haftung einer Person, unabhängig vom Haftungsgrund für einen bestimmten Erfolg einzustehen. Im Bankverkehr gibt es Lieferungs-, Zahlungs-, Mängel-, Kreditund Gewährleistungsgarantien. Siehe Bürgschaft.

Im Unterschied zum Index-Zertifikat Veranlagungsform bei der der Kunde unterschiedliche Garantien erhält (z.B. Kapitalgarantie, Ertragsgarantie). Siehe Zertifikate.

Markt für kurzfristiges Geld (kurzfristige Einlagen bzw. Kredite). Gegensatz: Kapitalmarkt.

Das Verschleiern der Herkunft oder Verbergen von Vermögenswerten jeder Art, die aus einem Verbrechen herrühren. Kreditinstitute haben jede Transaktion sorgfältig zu prüfen, deren Art nahelegt, dass sie mit Geldwäscherei oder Terrorismusfinanzierung zusammenhängen könnte. Bei Verdacht auf Geldwäscherei oder Terrorismusfinanzierung haben Kreditinstitute die Identität des Kunden festzuhalten und das Bundeskriminalamt hievon in Kenntnis zu setzen.

Konto, das auf zwei oder mehrere Inhaber lautet. Je nach Verfügungsberechtigung unterscheidet man zwischen Einzelverfügung oder gemeinschaftlicher Verfügung. Dies ist aus dem Girokontovertrag ersichtlich.

Jährliche Pflichtversammlung und oberstes Organ einer Genossenschaft, in der jedes Mitglied Sitz und Stimme hat (meist Kopfstimmrecht).

Die gesetzlich verankerte Sicherung von Einlagen (Spar-, Termin-, Giro- und Bauspareinlagen) schützt im Fall der Zahlungsunfähigkeit einer Bank die Ersparnisse der Kunden. Diese Einlagensicherung ist derzeit pro natürlicher Person bzw. nicht natürlicher Person mit EUR 100.000,– begrenzt. In der Raiffeisen-Bankengruppe bestehen darüber hinaus freiwillige Sicherungseinrichtungen, die Kundeneinlagen bis zu 100 % gewährleisten.

Vereinigung von nicht geschlossener Mitgliederzahl, die im Wesentlichen der Förderung des Erwerbes oder der Wirtschaft ihrer *Mitglieder dient und damit die einzige Unternehmensform ist, die diesen Zweck verfolgt. Sie ist auf den Grundsätzen der Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung der Mitglieder aufgebaut.

Vertrag, der die Rechtsverhältnisse der Mitglieder zur Genossenschaft und der Genossenschaft zu dritten Personen regelt. Das Genossenschaftsgesetz schreibt bestimmte Mindesterfordernisse für den Inhalt des Genossenschaftsvertrages vor (z.B. Haftung, Mitgliedschaft, Organe, Rechnungsabschluss).

Wertpapier, dessen Inhaber an den Erträgen einer Firma mitpartizipiert.

Miteigentumsanteil des Mitgliedes an seiner Genossenschaft. Das Mitglied leistet damit einen Beitrag zu den *Eigenmitteln der Genossenschaftsbank.

Bei Krediten an Verbraucher die Summe der Leistungen, die das Kreditinstitut im Zusammenhang mit der Kreditgewährung vom Verbraucher verlangt (Rückzahlungsraten, Zinsen, Provisionen, Bearbeitungsgebühren, usw.).

Fähigkeit, sich durch eigenes rechtsgeschäftliches Handeln zu berechtigen und zu verpflichten (z.B. Verträge abzuschließen).

Natürliche Personen, die nach Gesetz und Satzung zur Führung der Geschäfte und zur Vertretung des Kreditinstitutes nach außen vorgesehen sind. Die Bestellung zum Geschäftsleiter ist im Firmenbuch einzutragen. Jedes Kreditinstitut muss mindestens zwei Geschäftsleiter haben, die keinen anderen Hauptberuf außerhalb des Bankwesens ausüben dürfen.

Konto das dem Zahlungsverkehr dient. Siehe auch Kontokorrentkonto.

Risikopositionen eines Kreditinstitutes bei einem Kunden oder einer Gruppe verbundener Kunden, die 10 % der anrechenbaren Eigenmittel des Kreditinstitutes erreichen. Dazu zählen alle Aktivposten der Bilanz (Kredite, Darlehen, Anteilsrechte), außerbilanzmäßige Geschäfte (Bürgschaften, Garantien, nichtausgenützte Kreditrahmen) und Derivate. Ein einzelner Großkredit darf 25 % der anrechenbaren Eigenmittel nicht übersteigen. Ab EUR 500.000,– bedürfen sie der ausdrücklichen, vorherigen Zustimmung des Aufsichtsrates. Die jährliche Berichtspflicht an den Aufsichtsrat bezieht sich jedoch auf alle Großkredite.

Öffentliche, von den Bezirksgerichten geführte Aufzeichnungen über Grundstücke sowie die an ihnen bestehenden Rechtsverhältnisse. Jedes Bezirksgericht verwaltet mehrere Katastralgemeinden (KG), die in Einlagezahlen (EZ) gegliedert sind. Die einzelnen Einlagen bestehen aus einem A-Blatt (Gutsbestandsblatt), B-Blatt (Eigentumsblatt) und C-Blatt (Lastenblatt).

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