Exklusiv: Christoph Freund

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Zunächst die wichtigste Frage vorab: Was haben die Profifußballer gemacht, als alle Friseure wochenlang geschlossen hatten?
Den einen oder anderen Spieler hat man nach der Rückkehr ins Mannschaftstraining tatsächlich kaum noch erkannt. Mittlerweile haben aber alle wieder einen ordentlichen Haarschnitt – das ist den meisten Jungs ja auch sehr wichtig (lacht).

Spaß beiseite. Wie urlaubsreif waren Sie nach der vergangenen langen und vor allem ungewöhnlichen Saison?
Es war schon eine sehr intensive und außergewöhnliche Saison, in der wir uns mit Themen auseinandersetzen mussten, die wir so alle nicht kannten. Aber letztlich waren wir mit dem FC Red Bull Salzburg sehr erfolgreich und haben die Herausforderungen gut gemeistert. Den Urlaub danach habe ich auch deshalb sehr genossen. Aber das ist gefühlt schon wieder recht lange her.

Christoph Freund von Red Bull Salzburg
© GEPA Pictures

Der Fußball steht nun vor der Herausforderung, wirtschaftlich heil aus der Corona-Krise zu kommen. Wird ihm das glücken?
Auch im Fußball gab es in den letzten Monaten sehr viele Einschränkungen. Die Spiele ohne Zuschauer haben nicht nur emotionale, sondern auch enorme wirtschaftliche Auswirkungen auf die Clubs. Auch wenn es sehr langsam geht, befinden wir uns auf dem Weg zurück.

Werden Ablösesummen im Fußball künftig deutlich geringer ausfallen?
Es wird wohl eine gewisse Anpassung nach unten geben. Aber die besten Spieler der Welt werden auch weiterhin viel Geld kosten. Die Phase insgesamt sehe ich als Chance, dass sich junge Spieler verstärkt ins Blickfeld spielen können.

Hat es Sie überrascht, dass in der Corona-Pause so viele Proficlubs schon nach kurzer Zeit finanziell in Bedrängnis geraten sind?
Das ist ja keine Entwicklung gewesen, die den Profifußball explizit betrifft. Ganz viele Unternehmen in ganz vielen Bereichen haben bzw. hatten mit den Auswirkungen zu kämpfen.

Zuletzt eine Frage in eigener Sache: Wie wertvoll ist für Sie die Partnerschaft mit Raiffeisen Salzburg?
Der Doppelpass zwischen uns und Raiffeisen läuft ja bereits seit 2011 und hat sich im Lauf der Jahre intensiviert und erweitert. Raiffeisen ist nicht nur die Bank des FC Red Bull Salzburg, sondern auch eine anerkannte Marke, die, so wie wir, für regionale Verbundenheit, internationale Ausrichtung und für ständige Innovation steht. Deshalb ist Raiffeisen für uns in jeder Hinsicht ein wichtiger Partner, mit dem wir uns perfekt ergänzen

Christoph Freund von Red Bull Salzburg
© GEPA Pictures

Zur Person: Christoph Freund (* 2. Juli 1977) wurde 2006 Teammanager des FC Red Bull Salzburg. Seit 2015 ist er als sehr erfolgreicher Sportdirektor tätig.