Wötzlecker Edelbrände
Wir haben Jürgen und Regina Höllhuber in Steinbach an der Steyr besucht und mit ihnen über ihre Philosophie, die Entwicklung ihres Betriebs und ihre jüngsten Erfolge gesprochen.
Jürgen, wie hat die Bewirtschaftung des „Wötzleck“ ihren Anfang genommen?
2011 haben Regina und ich mit der biologischen Bewirtschaftung des Wötzleck begonnen – damals mit drei Hektar und zehn Schafen. Heute sind es 23 Hektar Grünland, rund 60 Mutterschafe mit Lämmern, neun Rinder und Weideputen. Besonders stolz sind wir auf unsere knapp 400 Obstbäume, aus deren Früchten wir die Edelbrände herstellen.
Was macht eure Edelbrände besonders?
Wir verzichten komplett auf künstliche Aromen und Zusatzstoffe. Die Qualität beginnt schon beim Einmaischen. Nach dem Destillieren lagern wir unsere Brände ausschließlich in Glasbottichen oder Eichenfässern – Kunststoff kommt für uns nicht infrage. Das Ergebnis sind natürliche, nachhaltige Aromen, die lange am Gaumen bleiben.
Euer Edelbrand Hauszwetschke wurde heuer mit dem ersten Preis in Wieselburg ausgezeichnet.
Was bedeutet das für euch? Die Auszeichnung beim hochkarätigen Wettbewerb ‚Das Goldene Stamperl 2026‘ ist für uns eine große Bestätigung. Sie zeigt, dass unser Weg, auf höchste Qualität und Regionalität zu setzen, der richtige ist. Das motiviert uns, weiterzumachen.