Generalversammlung der Raiffeisenbank Ennstal: Geschäftsvolumen in den letzten fünf Jahren um 175 Millionen Euro gestiegen

Mehr als 250 Kunden, Miteigentümer und Mitarbeiter waren Anfang September der Einladung der Raiffeisenbank Ennstal zur Generalversammlung im Saal des Gasthofs Mandl in Ternberg gefolgt. Neben der Präsentation der aktuellen Geschäftszahlen stand auch die Vorstellung der neuen  „Regionalprämie“ im Mittelpunkt des Abends.

Als prominente Gastreferentin beleuchtete  Hannelore Veit, langjährige ORF-Korrespondentin in Washington, die politische Situation in den USA und die Entwicklung unter Präsident Donald Trump, speziell im Hinblick auf die bevorstehenden Kongresswahlen.

Starker Partner für die Region

Das Jahr 2025 war ein besonders erfolgreiches für die Raiffeisenbank Ennstal. Die Bilanzsumme von 537,7 Millionen Euro und eine Eigenkapitalausstattung von 81,6 Millionen Euro (15,2 Prozent) zeugen von einer soliden Basis und einer nachhaltigen Entwicklung.

Das Gesamtmittelaufkommen ist in den letzten fünf Jahren um rund 132 Millionen Euro gestiegen und beträgt per Ende 2025 612 Millionen Euro.

„Dass die Raiffeisenbank Ennstal ein wichtiger und verlässlicher Partner der Wirtschaft in der Region ist, zeigt die Entwicklung der Finanzierungsleistung. In den letzten fünf Jahren hat sie sich um beachtliche 43 Millionen Euro erhöht, das entspricht einer Steigerung von 15,3 Prozent“, sagt  Rudolf Niederhofer, Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Ennstal in seinem Bericht. Insgesamt konnte die Raiffeisenbank Ennstal ihr Geschäftsvolumen in diesem Zeitraum um rund 175 Mio. Euro ausbauen.

Als finanzieller Nahversorger ist die Raiffeisenbank mit Bankstellen in den Gemeinden Maria Neustift, Großraming, Losenstein, Ternberg, Steyrdorf sowie mit zwei SB-Bankstellen in Laussa und Reichraming vertreten.

Prämie für Projekte regionaler Initiativen und Vereine

Mit der neuen Prämie setzt die Raiffeisenbank Ennstal ein starkes Zeichen für die Förderung regionaler Initiativen. Im Jahr 2027 werden insgesamt 25.000 Euro für Projekte bereitgestellt, die dazu beitragen, die Region noch lebenswerter zu gestalten.

Die Initiative richtet sich an Vereine, gemeinnützige Institutionen, Schulen, kommunale Einrichtungen und Bürgerinitiativen aus dem Genossenschaftsgebiet der Raiffeisenbank. Mögliche Themenbereiche sind Soziales, Umwelt, Bildung, Kunst & Kultur, Gesundheit, Inklusion oder Mobilität.

Fünf Projekte mit jeweils 5.000 Euro werden im Rahmen der Generalversammlung 2027 prämiert. Einreichungen sind über die Homepage der Raiffeisenbank Ennstal in Kürze möglich.

„Ziel ist es, unsere Genossenschaft als solche in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen und den Förderauftrag von Raiffeisen für Mitinhaber und die Region erlebbar zu gestalten“, so Aufsichtsratsvorsitzender Johann Auer.

Hannelore Veit: Warum Amerika anders denkt

Mit Hannelore Veit konnte heuer eine prominente Referentin für den Abend gewonnen werden. In ihrem Vortrag „Trump und was jetzt? Warum Amerika anders denkt und Europa es nicht versteht“ gab die ehemalige ORF-Korrespondentin spannende Einblicke in die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Vereinigten Staaten.

Veit erläuterte die Hintergründe für den Erfolg Donald Trumps und zeigte auf, welche Faktoren das politische Denken vieler Amerikanerinnen und Amerikaner prägen. Das große Interesse der Gäste spiegelte sich in der anschließenden Diskussion wider, bei der zahlreiche Fragen an die Referentin gestellt wurden.

v.l.n.r. Geschäftsleiter Josef Neuhauser, Aufsichtsratsvorsitzende-Stv.in Irene Mösenbacher-Molterer, Aufsichtsratsvorsitzender Johann Auer, Hannelore Veit, Florian Grims vom Raiffeisenverband OÖ, Geschäftsleiter Harald Riglthaler und Geschäftsleiter Rudolf Niederhofer
v.l.n.r. Geschäftsleiter Josef Neuhauser, Aufsichtsratsvorsitzende-Stv.in Irene Mösenbacher-Molterer, Aufsichtsratsvorsitzender Johann Auer, Hannelore Veit, Florian Grims vom Raiffeisenverband OÖ, Geschäftsleiter Harald Riglthaler und Geschäftsleiter Rudolf Niederhofer