Generalversammlung: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2025
Im Geschäftsjahr 2025 feierte die Raiffeisenbank Aist ihr 125-jähriges Bestehen. Im Rahmen der Generalversammlung wurde der Jahresabschluss für dieses „Jubiläumsjahr“ präsentiert und beschlossen
Nach der Begrüßung und Eröffnung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Mag. Alois Schmollmüller stand zunächst ein Bericht über die Aufgaben und Tätigkeiten des Aufsichtsrates auf dem Programm.
Er berichtete auch über die erfolgreiche Kampagne zur Gewinnung von neuen Miteigentümern. Der Schwerpunkt wird durch die Genosschaftsbotschafter Claudia Mairhofer, Petra Schwabegger und Peter Pölz begleitet.
Raiffeisen Aist zählt aktuell rund 27.000 Kund:innen sowie knapp 10.000 Miteigentümer:innen und unterstreicht damit ihre starke regionale Verankerung.
Gut gerüstet
Die Raiffeisenbank Aist wuchs in der Finanzierungsleistung auf 645,8 MioEUR. Auf der anderen Seite spiegelt das Gesamtmittelaufkommen in der Höhe von 1.181 MioEUR das Vertrauen der Kunden wider. Die mehrjähirge Entwicklung dieser Zahlen ist sehr zufriedenstellend. Die hohen Anforderungen der FMA sind Herausforderungen, bieten aber auch Sicherheit und Stabilität. Deshalb ist eine gute Eigenmittelausstattung sehr wichtig. Durch die Zuführung von Rücklagen konnte die Eigenmittelquote weiter erhöht werden. „Ein wirklich sehr erfreuliches Ergebnis“, so kommentierte Geschäftsleiter Peter Eibensteiner, BSc die Bilanz 2025. „Mit dem erfolgreichen Geschäftsjahr 2025 ist eine Basis für eine vielversprechende Zukunft gelegt.“
Marion Pammer vom RVOÖ präsentierte den Revisionsbericht und bedankte sich bei der Raiffeisenbank Aist für die gute Zusammenarbeit.
Regionale Verantwortung
Nach einem kurzen Rückblick ins Immobiliengeschehen mit der Eröffnung des PVN Wartberg, des Fitness-Studios in Hagenberg und der damit verbundenen Neueröffnung der Bankstelle in Hagenberg berichtet Geschäftsleiter Dir. Hubert Weichselbaumer von den Bauarbeiten für die neue Bankstelle in Bad Zell.
Anhand von Beispielen zeigte er, wo und wie die Wertschöpfung in der Region bleibt. Rund € 560.000,-- fließen in Form von Unterstützungen und Sponsorings an Vereine und Institutionen in die Region zurück.
Geschäftsleiter Dir. Dipl.-Kfm (FH) Matthias Tagwerker ging in seinem Bericht auf die Bedeutung der Mitarbeiter:innen für den nachhaltigen Erfolg der Bank ein. Dabei wurde deutlich, dass die regionale Bank weiterhin auf Stabilität, Kundennähe und eine zukunftsorientierte Ausrichtung setzt. Die Preisübergabe des Pegaus-Awards unterstreicht dieses Engagement der Mitarbeiter:innen.
Neben der regionalen Entwicklung verändern strukturelle Veränderungen und langfristige Trend die Erfolgsfaktoren nachhaltig. Die herausfordernde Entwicklung und ein verhaltener Ausblick auf das weltwirtschaftliche Wachstum, die Digitalisierung als Hygienefaktor stellen das Banking in den Wandel. Die Kundenerwartungen werden anspruchsvoller und der Bedarf wird vielseitiger. Als Marktführer stellen wir uns jedoch diesem Wettbewerb mit regionaler Stärke, digitaler Kompetenz und dem Versprechen, Bleibendes zu schaffen. Wir setzen die richtigen Schritte, um erfolgreich zu bleiben.
Geschäftsleiter Tagwerker bedankte sich bei allen Delegierten, Aufsichtsräten und Mitarbeitern für deren großen Einsatz im vergangenen Jahr. Ein großes Danke richtet er auch an die RLB OÖ, dem RVOÖ sowie den beiden Geschäftsleiterkollegen Dir. Hubert Weichselbaumer und Peter Eibensteiner aus..
Gastvortrag
Einen interessanten Abschluss fand die Generalversammlung mit dem Gastvortrag des bekannten Meteorologen und Klimaexperten Andreas Jäger. Er spannte einen weiten Bogen von aktuellen Herausforderungen des Klimawandels bis hin zu möglichen Lösungen für eine nachhaltige Energieversorgung. “Eine aktuelle meteorologische Datenauswertung bestätigt, dass der Frühling 2026 in OÖ der trockenste seit Messbeginn war“ ergänzte er in seinen Worten zur Sommertemparaturentwicklung vom Jahr 1767 bis 2025. Mit zahlreichen Beispielen und verständlichen Erklärungen machte der Klimajäger deutlich, dass die Energiewende nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern auch eine wirtschaftliche Chance darstellt. Sein Vortrag regte zum Nachdenken an und zeigte, wie innovative Lösungen dazu beitragen können, den Herausforderungen in Sachen Klimawandel und Energieversorgung erfolgreich zu begegnen.
Beim anschließenden Austausch nutzten die Gäste die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und Diskussionen.