Markt und Trend

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

Korrektur der weit gelaufenen Zinssenkungserwartungen in 2024

2. Konjunkturbarometer

EZ: Überraschendes Minus beim ifo-Index

US: Robuste Arbeitsmarktdaten unterstützen weiter die These von der „sanften Landung“

3. Kapitalmärkte

Und noch eine Stufe tiefer

4Aktienmärkte

Neue Höchststände nach Fed-Sitzung

5. Devisenmärkte

EUR/USD: EUR büßte fast die Hälfte seiner Gewinne seit der dovishen Fed-Sitzung wieder ein

EUR/GBP: BoE hält weiter still und dämpft Zinssenkungsfantasien

6. Zahlenanhang

Aktuelle Zahlen und Prognosen

Kalenderwoche 51

 

Einleitung

Korrektur der weit gelaufenen Zinssenkungserwartungen in 2024

Sehr geehrte Finanzmarktteilnehmer:innen, liebe Leser:innen,

die Woche der „großen“ Notenbank-Sitzungen ist vorüber (Fed, EZB, BoE und SNB tagten ein letztes Mal in diesem Jahr). Sie brachte per Saldo eine Forcierung der Zinssenkungserwartungen mit sich, wodurch die Rallye an den Zinsmärkten befeuert wurde. Die etwas schwächeren Vorlaufindikatoren am Freitag (PMIs) bzw. heute Vormittag (ifo-Index) sorgten ebenfalls für Kauflaune am Rentenmarkt. In der Folge sanken die Renditen weiter ab – 10-jährige deutsche Bunds rentieren aktuell (Stand 18.12.2023, 15:22 Uhr) mit 2,076 % nur knapp über der 2 %-Marke und damit ganze 100 BP niedriger als Anfang Oktober! Auch im 2-jährigen Laufzeitensegment ist die Korrektur erheblich, aber doch nicht ganz so stark, weswegen die Inversion der Bundkurve zuletzt sogar wieder etwas zugenommen hat: Der 10/2-Renditespread liegt aktuell bei -47 BP (der Wert war schon niedriger, vor dem Sommer aber auch deutlich höher). Auf einem ermäßigten Niveau können sich auch die Peripherie-Spreads halten. Diese haben sich nach der Ankündigung der EZB, ab der zweiten Jahreshälfte 2024 die PEPP-Bestände zu reduzieren, eingeengt (zur Entwicklung der Vorlaufindikatoren wie auch zum EZB-Beschluss siehe EZ-Konjunkturbarometer).

Während also in den allermeisten Industrieländern die Zentralbanken mit der Frage konfrontiert sind, ob und in welchem Ausmaß die Leitzinsen im kommenden Jahr gesenkt werden sollen, ist Japan in anderem Fahrwasser unterwegs: Für die Bank of Japan stellt sich zwar auch die Frage nach einer Leitzinswende, allerdings wäre es eine Wende nach oben. Beim morgigen Zinsentscheid dürfte das Ende des negativen Leitzinsniveaus noch nicht eingeleitet werden (die Geldmärkte geben einer Zinserhöhung nur eine Wahrscheinlichkeit von weniger als 2 %), die Vorbereitungen hierzu laufen allerdings. Aktuell (Stand 18.12.2023, 15:36 Uhr) wird die erste Zinsanhebung um 10 BP für die Sitzung im April 2024 gepreist (vgl. Aktienmärkte).

Die Markterwartungen an die EZB sind enorm. Frau Lagarde wehrte sich letzte Woche im übertragenen Sinn mit Händen und Füßen, doch weiterhin wird eine erste Zinssenkung à 25 BP im April 2024 gepreist. Bis Jahresende 2024 soll das Leitzinsniveau knapp 150 BP niedriger sein als jetzt (Stand 18.12.2023, 16:16 Uhr). In der Folge musste auch der Euro einen Teil seiner zuvor erzielten Kursgewinne wieder abgeben und scheiterte daran, das Ende November erzielte Zwischenhoch bei 1,1017 USD zu überwinden. (vgl. Devisenmärkte).

Sechs Schritte der EZB in 2024, beginnend im Frühjahr – das ist ein bisschen zu viel an Zinssenkungseuphorie für unseren Geschmack. Aber erstens gilt vorerst „The trend is your friend“ und zweitens hat das Jahr 2023 nicht mehr viele Handelstage, weswegen wir die (teilweise) Korrektur dieser Erwartungen erst in 2024 erwarten. Dieses Thema wird uns also im nächsten Jahr sehr beschäftigen.

Mit der heutigen Ausgabe unseres Newsletters verabschieden wir uns in die Weihnachtspause. Wir bedanken uns für Ihr Interesse in 2023, wünschen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2024! Mit Blick auf die aktuelle Krankheitswelle wollen wir ergänzen: Werden/bleiben Sie gesund!

Autor: Sylvia Hofbauer

Konjunkturbarometer

EZ-KONJUNKTURBAROMETER

Überraschendes Minus beim ifo-Index

Der deutsche ifo-Index hat sich im Dezember unerwartet (von revidiert 87,2 Punkten auf 86,4 Zähler) verschlechtert, nachdem sich die Stimmung in den deutschen Chefetagen zuletzt zwei Monate in Folge verbessert hatte. Nicht nur die Lageeinschätzung hat das Sentiment belastet, auch die Geschäftserwartungen sind schwächer ausgefallen. Obwohl es Anzeichen einer Bodenbildung 2024 gibt, ist der Start in das neue Jahr aber wohl verhalten und geht mit Verunsicherung einher.

Unverändert zeigt die Umfrage eine schwache Nachfrage aus dem In- wie auch aus dem Ausland. Die Rahmenbedingungen bleiben schwierig: Energiekosten, Löhne und Steuern sind hoch, die (digitale) Infrastruktur ist unzureichend. Mit den Folgen der Haushaltskrise kommen wohl zusätzliche Belastungen durch Abgabenerhöhungen und Ausgabensenkungen. Kein Wunder eigentlich, dass sich die Stimmung der Unternehmer erneut eingetrübt hat.

PMIs signalisieren stärker schrumpfende Wirtschaft

Wie der ifo-Index sind auch die Einkaufsmanagerindizes (PMIs) auf Rezessionsniveau. Der vorläufige PMI für die Privatwirtschaft - Industrie und Service-Sektor zusammen (Composite) - sank im Dezember auf 47,0 Punkte von 47,6 Zählern im Vormonat, wie aus der Umfrage unter gut 4.200 Firmen hervorgeht. Damit ist die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal in der Eurozone so stark geschrumpft wie seit dem vierten Quartal 2012 nicht mehr, wenn man die ersten Monate des Coronajahres 2020 nicht berücksichtigt. Der Rückgang ist auf den Teilindex der Dienstleister (48,1 Punkte; -0,6 Punkte) und die Produktionskomponente beim Industrieindex zurückzuführen.

Der Service-PMI, das verlässlichste Konjunkturbarometer für den Euroraum, liegt den fünften Monat in Folge auf einem Niveau, bei dem die Wirtschaft in der Vergangenheit in der Regel geschrumpft ist. Der Industrie-Index insgesamt blieb unverändert bei 44,2 Punkten und macht kaum Hoffnung auf eine Trendwende.

In Deutschland und Frankreich haben sich die Gesamtindizes ebenfalls verschlechtert. Der französische Gesamtindex ist sogar auf den tiefsten Stand seit mehr als drei Jahren gefallen.

Der PMI deutet auf eine leichte Schrumpfung der Wirtschaft in den 20 Euro-Ländern im vierten Quartal 2023 hin.

Aufträge und Beschäftigtenzahlen sinken, Arbeit wird teurer, und angesichts der mauen Weltkonjunktur kommt der Außenhandel nicht in Schwung. Zudem zeigt die restriktive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) mit zehn Zinserhöhungen seit Sommer 2022 nach und nach ihre Wirkung.

 

  

Lagarde: „Zinssenkungen stehen nicht zur Debatte“

Die Europäische Zentralbank (EZB) beließ bei ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr die Leitzinsen (Hauptrefinanzierungssatz von 4,50 %) erwartungsgemäß unverändert. Wie aus dem geldpolitischen Statement hervorgeht wollen die Währungshüter:innen noch einige Zeit an ihrem restriktiven Kurs festhalten, um sicherzustellen, dass sich die Inflation mittelfristig wieder dem Ziel der EZB annähert. EZB-Präsidentin Christine Lagarde zeigte sich zwar erfreut über den zuletzt deutlichen Rückgang der Inflation, warnte aber gleichzeitig, dass sich der disinflationäre Trend nicht in dieser Dynamik fortsetzen werde. Lagarde wies im Rahmen ihrer Pressekonferenz mehrfach darauf hin, dass über Zinssenkungen „überhaupt nicht“ diskutiert worden sei. Sie betonte eindringlich, die Notenbank müsse hinsichtlich der Inflation weiterhin wachsam sein. Letztlich bleibt die EZB datenabhängig.

Die Währungshüter:innen erwarten, dass die Inflation im Euroraum schneller zurückgehen wird als vor drei Monaten erwartet – nämlich auf durchschnittlich 2,7 % im Jahr 2024 und 2,1 % im Jahr 2025 – und die Wirtschaft im Euroraum etwas gedämpfter wachsen wird. Der grundlegende Preisdruck bleibt nach Einschätzung der Notenbanker aufgrund des kräftigen Lohnwachstums erhöht.

Mit Blick auf das Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) überraschte die EZB am 14. Dezember mit der Ankündigung, das PEPP-Portfolio im zweiten Halbjahr 2024 um durchschnittlich 7,5 Mrd. EUR pro Monat zu reduzieren. Die Wiederanlage der fälligen Anleihen soll zum Jahresende 2024 eingestellt werden.

EZB-Präsidentin Lagarde dämpfte mit ihren Aussagen die marktseitigen Zinssenkungsphantasie. Inzwischen sehen die Märkte eine 47 % Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im März und 134 BP bis Oktober (Stand 18.12.2023).

  

Autor: Silvia Schania

US-KONJUNKTURBAROMETER

Robuste Arbeitsmarktdaten unterstützen weiter die These von der „sanften Landung“

Der US-Jobmarkt erweist sich trotz der Hochzinspolitik der Notenbank als überraschend robust. Im November wurden 199 Tsd. neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. Die Arbeitslosenquote fiel um 0,2 Prozentpunkte auf 3,7 %. Die Daten unterstreichen die Sicht, dass der Arbeitsmarktbericht im Oktober durch die Streiks im Automobilsektor nach unten verzerrt gewesen ist und im Trend die Abschwächung nur langsam erfolgt. Die Löhne legten unterdessen weiter zu. Die durchschnittlichen Stundenlöhne erhöhten sich auf Monatssicht um 0,4 %. Im Vormonat waren die Löhne um lediglich 0,2 % gestiegen. Im Jahresvergleich blieb der Lohnauftrieb mit 4,0 % stabil.

Ihrem anspruchsvollen Ziel, die Inflation zu senken und dabei gleichzeitig die Wirtschaft abzukühlen ohne in eine Rezession zu geraten, scheint die US-Notenbank sukzessive näher zu kommen.

  

Fed sieht für 2024 75 BP an Zinssenkungen

Die Fed beließ den Leitzins am 13. Dezember wie erwartet bei 5,25 % bis 5,5 % und signalisierte, dass der Zyklus der Zinserhöhungen abgeschlossen sei. Im Kampf gegen die Inflation seien Fortschritte erzielt worden, wenngleich das absolute Niveau weiterhin hoch bleibe. Die Jahresteuerungsrate des Kern-Deflators der privaten Konsumausgaben dürfte sich weiter von 3,5 % auf 3,3 % verlangsamen (gem. Refinitiv-Consens, Veröffentlichung 22.12.) und damit die derzeitige allgemeine Einschätzung einer Verbesserung des Inflationsumfelds bestätigen.

Die Wachstumsprognose der US-Notenbank für das laufende Jahr wurde gegenüber dem September-Ausblick um 0,5 Prozentpunkte auf 2,6 % angehoben und die für 2024 leicht auf 1,4 % zurückgenommen. Die Inflationsaussichten für 2023 und 2024 wurden auf 2,8 % und 2,4 % gesenkt. Die aktualisierten Leitzinsprojektionen der Währungshüter:innen weisen im Median bis Ende 2024 insgesamt drei Zinssenkungen von je 25 BP aus.

Am 15. Dezember versuchte der Präsident der New York-Fed, John Williams, die Weihnachtsparty an den Kapitalmärkten ein wenig abzukühlen. Nach dem überraschend dovishen Auftritt von Fed-Präsident Powell bei dem Zinsentscheid vergangene Woche verwies Williams, der eigentlich als einflussreiche Taube im Rat gilt, darauf, dass die Notenbanker:innen noch nicht so weit seien, über eine Leitzinssenkung zu reden. Er winkte sogar mit der „Zinserhöhungs-Rute“ und sagte, man müsse immer noch vorbereitet sein, die Zinsen notfalls anzuheben.

Daraufhin sind die Erwartungen an Zinssenkungen gemäß Geldmarkt-Futures leicht zurückgeschraubt worden. Eine erste Zinssenkung der Fed um 20,5 BP wird aktuell für März 2024 eingepreist, bis Ende 2024 sieht der Markt Zinssenkungen von 145,8 BP (Stand 18.12.2023), was etwas übertrieben sein dürfte.

  

Einzelhandel überrascht mit Plus im November

Der US-Einzelhandel konnte im November überraschend ein wenn auch nur moderates Umsatzplus von 0,3 % gg. Vm. verbuchen. Dies macht auf die weiterhin solide Verfassung des privaten Konsums zum Ende des Jahres aufmerksam. Belastet wurden die Einzelhandelsumsätze zwar durch sinkende Benzinpreise und von den schwächeren PKW-Verkaufszahlen im abgelaufenen Monat. Es gab aber auch bereinigt um Automobile ein Wachstum, und zwar um 0,2% gg. Vm.

Im November dürften auch die Auftragseingänge langlebiger Güter einen signifikanten Sprung nach oben erlebt haben. Das erwartete Plus von 2,2 % gg. Vm. (gemäß Refinitiv-Consens, Veröffentlichung 22.12.2023) wird vor allem auf höhere Bestellungen im volatilen Transportsektor zurückzuführen sein. 

Autor: Silvia Schania

Kapitalmärkte

Und noch eine Stufe tiefer

Bereits in der letzten Ausgabe des Markt & Trend sind wir an dieser Stelle auf die Markterwartung von signifikanten Zinssenkungen in 2024 eingegangen. Diese Erwartungen haben sich seitdem nochmal verschärft, Zinsen in EUR sind weiter gefallen. Bis Juli 2024 sind von Seiten der EZB nun schon knapp vier Zinsschritte zu je 25 BP eingepreist. Über das gesamte Jahr 2024 sind es sogar 6 Schritte (Stand 18.12.2023, 15:04 Uhr).

Vertreter der US-Notenbank versuchen gerade, den nochmals starken Zinsrückgang der vergangenen Woche verbal etwas anzufechten. So haben jüngst manche Komitee-Mitglieder betont, dass der März-Schritt noch überhaupt nicht fix sei und dass die Notenbank den Kampf gegen die Inflation noch nicht gewonnen habe. Den Markt interessierten diese Aussagen wenig, jedenfalls gab es keine entsprechende Gegenbewegung.

In den letzten zwei Wochen dieses Jahres wird wohl nicht mehr viel passieren. Aber mit Jahresbeginn ist dann wieder durchaus mit hoher Volatilität zu rechnen.

Bund Future

  

Zinskurven

  1J 2J 3J 4J 5J 6J 7J 8J 9J 10J
Swap (gg. 6M) 3,567 2,953 2,696 2,582 2,531 2,512 2,507 2,512 2,521 2,537
Österr. Bund 3,387 2,804 2,493 2,443 2,449 2,487 2,531 2,543 2,605 2,624
Deutsche Bund 3,225 2,546 2,438 2,167 2,048 1,961 2,013 1,976 2,003 2,070
18.12.2023 15:10                                                                                                                                                                                Quelle: Refinitiv

EUR-Zinskurve

  

  

Ein ruhiger und erfreulicher Jahresausklang

Die letzten Wochen in Credit waren ziemlich ruhig, so wie auch die kommenden zwei Wochen zu erwarten sind. Aufgrund des starken Zinsrückganges konnte Credit eine schöne positive Performance hinlegen und handelt aktuell auf den engsten Niveaus dieses Jahres. Angesichts fehlender Emissionstätigkeit gab es auch keinen wirklichen Widerstand zu den tighteren Levels.

Ob das im neuen Jahr so weitergeht darf bezweifelt werden. Einerseits ist für Jänner ein starker Emissionsmonat zu erwarten. Andererseits darf auf aktuellen Credit Spread-Niveaus absolut gar nichts schief gehen. Weder die Wirtschaft darf leiden (sprich in eine Rezession abrutschen), noch dürfen die Zinsen eine stärkere Gegenbewegung machen. Insofern war es zwar ein sehr erfreulicher Dezember und auch allgemein ein gutes Jahr 2023, aber der Ausblick auf 2024 muss mit Vorsicht versehen sein.

Kreditaufschläge europäische Unternehmen und Finanzbranche

  

itraxx

Autor: Florian Klingenschmid

Aktienmärkte

Neue Höchststände nach Fed-Sitzung

Nachdem die neuen Prognosen der US-Notenbank Zinssenkungen über insgesamt 75 BP im kommenden Jahr implizierten, gab es für die Märkte am ersten Handelstag nach dem letztwöchigen FOMC-Meeting kaum mehr ein Halten: Unter anderem der DAX, der Dow Jones, der Nasdaq 100 oder auch der S&P 500 konnten Jahres- oder sogar Allzeithochs verzeichnen. Auch wenn die Gewinne nicht überall gehalten werden konnten: Viele Anleger:innen blicken optimistisch auf das kommende Jahr.

Die Fed erwartet in ihren Projektionen für das zu Ende gehende Jahr einen Anstieg beim US-BIP von 2,6 %. 2024 soll sich dann das Wachstum auf nur noch 1,4 % (zuvor 1,5 %) abschwächen. Die US-Währungshüter:innen erwarten also keine Rezession, sondern eine „sanfte Landung“. Bei den drei Schlüsselfaktoren für die Kapitalmärkte – Wirtschaftswachstum, Inflation und Geldpolitik – kann nun zumindest für die USA weitgehend Entwarnung gegeben werden: Die Inflation dürfte weiter zurückkommen, eine längere wirtschaftliche Schwächephase wird wohl vermieden werden und die Fed schwenkt Richtung Entspannung.

Für die europäischen Unternehmen scheint der Ausblick ungleich schwieriger. Vor allem die Vernetzung der großen Konzerne exponiert die Unternehmen hierbei gegenüber Schwächen der Handelspartner in Übersee. Die Abhängigkeit der europäischen Firmen vom weltweiten Handel ist dabei so groß wie lange nicht: Nach Zahlen der Weltbank hat der Außenhandel der EU bereits 2022 die 100 %-Marke der Summe der Länder-BIPs überschritten. Der Trend geht dabei aber weiter steil nach oben. Dabei liegt der Handelsanteil mit Kund:innen außerhalb der EU bei knapp über 50 %.

Aber auch die Probleme daheim in Europa sind nicht zu vernachlässigen: Nach dem Urteil des deutschen Verfassungsgerichts zur Schuldenbremse müssen sich in Deutschland nun Verbraucher:innen und Unternehmer warm anziehen. Im Haushalt fehlen für das kommende Jahr dutzende Milliarden, die durch den Wegfall von Subventionen und Investitionen ausgeglichen werden sollen. Eine eingebremste Wirtschaft 

Aktienperformance

Aktienmärkte aktuell Tabelle
Quelle: Refinitiv

  

DAX:  Konsolidierung nach Allzeithoch

Seit seinem Oktobertief bei 14.630 Punkten hat der deutsche Leitindex eine wirklich beeindruckende Rallye hingelegt. Mit dem Durchbruch durch die wichtige 200-Tage-Durchschnittslinie am 15.11.23 bei 15.646 Punkten hat sich diese Bewegung dann noch einmal deutlich beschleunigt. Für den DAX ging es in der Folge um über 2.300 Punkte nach oben, mit dem Highlight am vergangenen Donnerstag: So überschritten die deutschen Standardwerte mit 17.003 Punkten erstmals in ihrer Historie die 17.000er-Punktemarke. Die aktuelle Konsolidierung – aktuell steht der DAX mit einem Minus von 42 Punkten bei 16.708 Punkten (18.12.23, 11:45 Uhr) – ist nach so einer Aufwärtsbewegung kaum verwunderlich. 

Sollte der DAX nun nach unten schauen, bilden die bekannten Ausbruchsmarken im Bereich um 16.300-16.500 Punkten die erste Unterstützungszone. 

DAX Kurs

Für ein Wiedersehen mit den laufenden Durchschnitten müsste der DAX dann aber schon weiter abrutschen, denn durch die schnelle Aufwärtsbewegung sind diese trägen Durchschnittslinien ein ganzes Stück entfernt: So verläuft die 50-Tage-Linie bei 15.685 Punkten, die für 100 Tage bei 15.676 Punkten und die 200-Tage-Durchschnittsline findet sich derzeit bei 15.750 Punkten. Ein Aufsetzen auf diesen Linien wäre aber gleichbedeutend mit dem Herschenken aller Kursgewinne seit Mitte November. Danach sieht es aktuell aber nicht aus, auch wenn der ifo-Index heute enttäuschte: So wurde der Indikator fürs Geschäftsklima bei 86,4 (87,7 erwartet) veröffentlicht. Noch pessimistischer ist der Ausblick: Mit einem Wert von 84,3 nach 85,2 im Vormonat fiel dieser erneut. Noch bitterer: die Analysten hatten sogar mit einem leichten Anstieg (auf 85,6) gerechnet.

S&P 500: Neues Jahreshoch

Die US-amerikanische Notenbanksitzung vom vergangenen Mittwoch war ganz nach dem Geschmack der Anleger:innen: Die Zinsen blieben nicht nur unverändert, sondern die 2024er Dot-Plots, die Zinsmeinung der Einzelmitglieder, wurden weiter nach unten gesetzt, so dass diese nun Zinssenkungen im kommenden Jahr von etwa 75 BP implizieren. Auch die Pressekonferenz war tendenziell taubenhaft: Notenbankpräsident Powell sagte, die Fed habe das Timing von Zinssenkungen diskutiert und sei „sehr fokussiert“ darauf, nicht den Fehler zu begehen, zu spät zu lockern. Er unterstrich, man wolle „die Zinsen zu senken beginnen, lange bevor die Inflation auf 2 % fällt“.

Die Folge war eine kleine Rallye am folgenden Handelstag, die den S&P 500 am Donnerstag auf ein Jahreshoch von 4.738,57 Punkten schob. Das Allzeithoch des Index liegt bei 4.818 Punkten (04.01.2022) – also etwa 100 Punkte vom Freitag-Schlusskurs von 4.719,19 Punkten entfernt. 

S&P Composite Kurs

Der S&P 500 krönt damit eine beeindruckende Aufwärtsbewegung seit dem 27. Oktober, als der Index intraday im Tief bei 4.103 Punkten notierte. Die danach folgende 15,47 %-Performance war von den wenigsten Analyst:innen erwartet worden. Auch wenn die gleitenden Durchschnitte meilenweit entfernt sind (50 Tage: 4.428, 100 Tage: ebenfalls 4.428, 200 Tage: 4.317 Punkte), das Momentum spricht für den Index. Es sieht ganz nach einem versöhnlichen Jahresausklang aus.

Nikkei 225:  Ändert sich die Zinspolitik?

Heute Morgen fiel der Nikkei 225 um 0,64 % bzw. 211 Punkte und schloss bei 32.758,98 Punkten, während der breiter gefasste Topix um 0,66 % auf einen Stand von 2.316,86 nachgab. Die Schwäche war dabei breit gestreut und sektorübergreifend. Von den 225 Titeln im Nikkei 225 fielen 179 Werte, während nur 45 zulegen konnten (ein Wert war unverändert). Dabei blieb der Index auch knapp unter dem Abwärtstrend seit dem Hochpunkt vom 20.11.2023 bei 33.853 Punkten, der aktuell bei etwa 32.830 Punkten verläuft. Positiv muss man jedoch anführen, dass das Tagestief bei 32.541 Punkten lag, der Index also in den letzten Handelsstunden deutlich aufholen konnte.

Der japanische Markt bewegte sich letzte Woche stark, nachdem Notenbankpräsident Ueda Spekulationen genährt hatte, dass die Bank of Japan bereits in den kommenden Monaten das Ende ihrer Negativzinspolitik ankündigen würde. 

Nikkei 225 Kurs

Insofern war auch die heutige Zurückhaltung mehr als verständlich – schließlich endet morgen eine zweitätige geldpolitische Sitzung, an deren Ende möglicherweise wichtige Kommentare seitens der Notenbank folgen könnten.

Der Nikkei befindet sich nun etwas oberhalb des gleitenden Durchschnitts für 50 Tage (32.394 Punkte) sowie für 100 Tage (32.396 Punkte). Hier könnte der Index nun zunächst einmal Unterstützung finden. Die entscheidende Zone liegt aber etwa 1.000 Punkte darunter: Bei 31.275 Punkten verläuft derzeit der wichtige 200-Tage-Durchschnittskurs, der das mittelfristige Sentiment gut widerspiegelt. Etwas darüber verläuft der Aufwärtstrend seit Jahresbeginn: Verbindet man den Tiefpunkt vom 16. Jänner (25.748 Punkte) mit dem Schlusskurs vom Märztief (27.010 Punkte), liegen eine Reihe von Oktober Schlusskurse bzw. Tagestiefs genau auf dieser Linie. Diese kann somit als langfristige Aufwärtstrendlinie interpretiert werden, die aktuell bei etwa 31.488 Punkten verläuft. Im Falle einer stärkeren Abwärtsbewegung sollte sich der Nikkei 225 in dieser Region stabilisieren. Ansonsten droht ein enttäuschender Jahresauftakt 2024.

Aber danach sieht es aktuell nicht aus. Die japanischen Unternehmen stehen gut da und dies spiegelt sich in der Aufwärtsbewegung der letzten Monate wider. Dies wurde zuletzt in der wichtigen Tankan-Umfrage noch einmal untermauert. So stieg der Wert für die aktuelle Lage für den Fertigungssektor auf 12 (erwartet wurden 10) und für den Dienstleistungsbereich auf 30 (27 erw.). Da zudem aktuell sogar Steuersenkungen für die Privathaushalte diskutiert werden, sollten der japanischen Wirtschaft weiter gute Zeiten bevorstehen.

Shanghai Composite:  Charttechnik wenig ermutigend

Zuletzt gab die chinesische Parteiführung bekannt, dass nun der Aufbau eines „modernen Industriesystems“ zur obersten wirtschaftlichen Priorität für 2024 erklärt würde. Die Stärkung der Binnennachfrage wurde auf den zweiten Rang verschoben. Vor dem Hintergrund der zuletzt veröffentlichten Zahlen verwundert dieser Schwenk allerdings etwas: So konnte die Industrieproduktion mit einem Anstieg von 6,6 % im Jahresvergleich positiv überraschen, da lediglich 5,7 % erwartet wurden. Deutlich schwächer dagegen die Veröffentlichung der Einzelhandelsumsätze. Diese stiegen zwar um 10,1 % gg. Vj., erwartet wurde aber mit einem Anstieg von 12,5 % gut ein Viertel mehr. Es scheint, als wäre die Stärkung der Nachfrage auf Konsumentenseite weiterhin das wichtigere Ziel.

Der Shanghai Composite zeigt sich weiter schwach. Heute Morgen fiel der Index um 11 Punkte auf einen Schlusskurs von 2.930 Punkten. 

 

Shanghai Composite Kurs

Das Tagestief lag dabei bei 2.924 Punkten. Dies ist lediglich ein Punkt über dem Jahrestief bei 2.923 Punkten vom 24. Oktober diesen Jahres. Die zwischenzeitliche Erholung ist hierbei längst verpufft: Nach dem Oktobertief konnte sich der Shanghai Composite bis auf 3.089 Punkte Mitte November hochkämpfen – nur um in weiterer Folge kontinuierlich abverkauft zu werden. Nun notiert der Index sowohl unter dem kurzfristigen Abwärtstrend seit Mitte November bei etwa 2.982 Punkten als auch unter dem längerfristigen Trend seit Anfang September bei 2.966 Punkten. Zudem steht der chinesische Leitindex unter allen laufenden Durchschnitten (50 Tage: 3.024 Punkte, 100 Tage: 3.093 Punkte, 200 Tage: 3.177 Punkte). Ein charttechnisch ermutigendes Bild sieht freilich anders aus.

Autor: Christian Schaefer

Devisenmärkte Majors

EUR/USD: EUR büßte fast die Hälfte seiner Gewinne seit der dovishen Fed-Sitzung wieder ein

Die US-Notenbank Federal Reserve hat auf ihrer letzten Zinssitzung im laufenden Jahr erneut die Füße stillgehalten. Sie beschloss, ihr Tagesgeldzielband unverändert bei 5,25 % bis 5,50 % zu belassen. Es ist der dritte Termin in Folge, der ohne Zinsänderung endete (vgl. US-Konjunkturbarometrer). Nach der dovishen Fed-Sitzung haben zwei Tage später die Fed-Vertreter Williams und Bostic der Idee einer raschen Zinswende eine klare Absage erteilt. Fed-Vizepräsident Williams hat die massiven Zinssenkungsspekulationen energisch zurückgewiesen. „Wir sprechen im Moment nicht über Zinssenkungen“. Es sei datenabhängig, ob die Zinsen im kommenden Jahr sinken werden. Momentan sei die entscheidende Frage, ob man einen ausreichend restriktiven Kurs eingeschlagen habe. Laut Bostic könne die Fed „irgendwann im dritten Quartal“ mit Zinssenkungen beginnen. Diese Äußerungen unterstützten den USD.

Aktuell (Stand 18.12.2023, 14:26 Uhr) hat der Euro mit Notierungen um 1,09 USD fast die Hälfte seiner Gewinne seit der Fed-Sitzung wieder eingebüßt.

EUR/CHF: SNB hält Leitzins stabil

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ließ am 14. Dezember ihren Leitsatz zum zweiten Mal in Folge unverändert bei 1,75 %. Im Gegensatz zu früher ließ die Notenbank den Hinweis weg, dass eine weitere geldpolitische Straffung nötig werden könnte. Sie senkte ihre Inflationsprognose und sieht die Wirtschaftsaussichten verhalten. Geringerer Inflationsdruck aus dem Ausland und ein Rückgang bei den Zweitrundeneffekten reduzierten den Inflationsdruck. Devisenverkäufe stehen nicht mehr im Vordergrund. Der Franken reagierte auf die Zinsentscheidung kaum.

Der Euro kostete mit knapp 0,95 CHF praktisch gleich viel wie vor der Bekanntgabe. Aktuell (Stand 18.12.2023, 14:27 Uhr) notiert EUR/CHF bei 0,9472.

EUR/GBP: BoE hält weiter still und dämpft Zinssenkungsfantasien

Auch die Zinspause der Bank of England (BoE) dauert an. Zum dritten Mal haben sich die Notenbanker:innen in London dafür entscheiden, den Basiszins bei 5,25 % zu belassen. Die Entscheidung fiel nicht einstimmig, denn drei Mitglieder plädierten für weitere Zinserhöhungen, wie auch schon im November. Zwar ist die Inflation seit der letzten MPC-Sitzung deutlich gesunken, sie liegt aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Laut BoE wäre weiterhin zusätzliche Straffung vonnöten, falls die Inflation hartnäckig bleibe. Insgesamt bleibt die Guidance unverändert. Zudem sind die Lohnsteigerungen ansehnlich und so gibt die BoE keine Signale für baldige Zinssenkungen.

 

Nach dem Zinsentscheid der BoE zog das GBP an. Aktuell (Stand 18.12.2023, 14:28 Uhr) notieren EUR/GBP bei 0,8623 und USD/GBP bei 1,2665.

FX aktuell USD CHF GBP
1 EUR=  1,0896 0,9481 0,8593

Schlusskurs vom 15.12.2023

Quelle: Refinitiv

Autor: Silvia Schania

Aktuelle Zahlen und Prognosen

Kalenderwoche 51

Abkürzungsverzeichnis des Datenkalenders:

% Vm. prozentuelle Änderungen gegenüber dem Vormonat                              Tsd.            Tausend    /    Mio.       Million        /   Mrd.             Milliarde

% Vj.  prozentuelle Änderungen gegenüber der Vorjahresperiode                    n.v.             nicht verfügbar

% Vq. prozentuelle Änderungen gegenüber dem Vorquartal                              vorl.            vorläufige Werte aus 1. Berechnung

ann.    annualisiert, Jahresrate                                                                                   (p)               Prognose

Ihre AnsprechpartnerInnen

Gerne steht Ihnen Ihr/e persönliche/r Kundenbetreuer/in aus der Raiffeisenlandesbank, aus dem Filialbereich bzw. Ihrer Raiffeisenbank bei Fragen zur Verfügung.

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Volkswirtschaft/

Redaktion Newsletter

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  Silvia Schania 0043-05-1700-95442 silvia.schania@raiffeisenbank.at

Treasury

Raiffeisenbanken

und Services

Wolfgang Fiedler 0043-05-1700-95440 wolfgang.fiedler@raiffeisenbank.at
Monika Assfall 0043-05-1700-92467 monika.assfall@raiffeisenbank.at
Christian Eder 0043-05-1700-93713 christian.eder@raiffeisenbank.at
Eva Feiertag 0043-05-1700-95517 eva.feiertag@raiffeisenbank.at
Richard Gbikpi-Benissan 0043-05-1700-95569 richard.gbikpi-benissan@raiffeisenbank.at
Werner Hochrainer 0043-05-1700-95569 werner.hochrainer@raiffeisenbank.at
Maria Koller 0043-05-1700-95558 maria.koller@raiffeisenbank.at
Gundula Lenzenweger 0043-05-1700-93766 gundula.lenzenweger@raiffeisenbank.at
Gernot Nagl 0043-05-1700-92154 gernot.nagl@raiffeisenbank.at
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