Nach zwei Jahren Pandemie war die Freude groß, endlich wieder einmal in großem Rahmen zusammenzukommen. „Es tut gut, gemeinsam und persönlich diese Generalversammlung bestreiten zu können“, zeigte sich Josef Lercher ebenso begeistert wie die Gäste im gut besetzten Winzersaal. Diese kamen auf ihre Kosten: So erfuhren sie von der wirtschaftlichen Bilanz ihrer Bank, den Plänen für das neue Jahr, wurden kulinarisch von Meyer’s Genussfabrik verwöhnt und vom Vorarlberger Kabarettisten und Musiker Markus Linder bestens unterhalten.
Starke Zahlen
Immer mehr Menschen vertrauen ihr Vermögen der Raiffeisenbank Vorderland an: 260,3 Mio. Euro waren es im vergangenen Jahr, was ein Plus von 11 Prozent bedeutet. Zugleich borgen sich immer mehr Leute Geld von der Regionalbank aus, um ihre Pläne zu verwirklichen. Mit einer Steigerung von 21 Prozent sind es mittlerweile 316,8 Mio. Euro. „Als Regionalbank ist es unsere Aufgabe, aus Spareinlagen Kredite zu machen“, erläutert Aydin Aktas. „Genau das machen wir, da wir die Spareinlagen unserer Kundinnen und Kunden jenen zur Verfügung stellen, die hier in der Region Investitionen tätigen wollen.“ Die Stärke und Stabilität einer Bank wird häufig an den Eigenmitteln festgemacht: Durch den wirtschaftlichen Erfolg konnte die Raiffeisenbank Vorderland ihr Kernkapital im vergangenen Jahr erneut vergrößern. Dieses liegt mittlerweile bei 27,1 Mio. Euro. Günther Hirschfeld: „Dies ist eine starke Basis für eine weiterhin positive Entwicklung unserer Bank.“
Wir für das Vorderland
Anfang 2023 eröffnet die Raiffeisenbank Vorderland ihre neue Bankzentrale in Sulz. Viele heimische Betriebe arbeiten derzeit daran, den Neubau fertigzustellen. Bei der Generalversammlung gaben die beiden Vorstände einen Einblick in das Projekt: Nicht grundlos trägt es den Namen „Akzent“ – wird hier doch ein ebensolcher für Sulz und das ganze Vorderland gesetzt. „Die neue Bank ist ein klares Bekenntnis zu unserer Region“, so Aydin Aktas. „Wir investieren ins Vorderland, weil wir unsere Zukunft als Regionalbank hier schreiben.“ Günther Hirschfeld unterstreicht dies und betont zusätzlich die hohe Bedeutung, welche die Bank auch ihrer Bankstelle in Klaus zuschreibt: „Uns liegt das gesamte Vorderland am Herzen.“ Auch deshalb machte sich die Bank schon jetzt für eine sinnvolle Nachnutzung ihrer bisherigen Bankstelle in Sulz stark: Im nächsten Jahr wird daraus ein Gesundheitszentrum. Physiotherapeut John Ludescher zieht gemeinsam mit mehreren weiteren Gesundheitsdienstleistern in das Gebäude ein. Die Räumlichkeiten werden daher auch weiterhin zur lebendigen Infrastruktur von Sulz beitragen.
Zuspruch der Menschen
Gerade die vergangenen Monate haben gezeigt, welchen Nutzen eine regionale Bank hat. Wenn es um individuelle Lösungen in herausfordernden Zeiten geht, wenn kurze Entscheidungswege gefragt sind, wenn eine persönliche und digitale Nähe gefragt ist, dann spielt eine Regionalbank ihre Stärken aus. „Der Zuspruch, den wir von den Menschen im Vorderland erfahren, bestätigt uns auf unserem Weg“, so die Raiffeisen Vorstände unisono. Dieser Rückhalt war auch auf der 130. Generalversammlung spürbar: So genossen Mitglieder, Funktionäre und Mitarbeiter den gemeinsamen Abend.