Gestärkt durch Fusion für künftige Aufgaben

121. Generalversammlung der Raiffeisenbank Montfort

GV
Vlnr: Stefan Vetter, Klemens Heinzle, Wolfgang Blum, Wilfried Hopfner, Andreas Spiegel, Richard Erne

Ganz im Zeichen der 2020 erfolgreich durchgeführten Verschmelzung fand unsere 121. Generalversammlung am 22. September 2021 in der Kulturbühne AMBACH in Götzis statt. Präsentiert wurde ein durchwegs erfreuliches Geschäftsergebnis für das vergangene Jahr.

 

2020 war laut Vorstandsdirektor Andreas Spiegel MAS trotz allem ein gutes und erfolgreiches Jahr, auch wenn die Corona-Pandemie, die damit einhergehende Rezession und die fortwährende Niedrigzinsphase herausfordernde Faktoren darstellten. 

Fusion bestätigt regionale Festigung

Basierend auf den Beschlüssen unserer Mitglieder in den Generalversammlungen wurde 2020 mit der Verschmelzung der ehemaligen Raiffeisenbanken Feldkirch, Rankweil und amKumma ein bedeutender Schritt für eine zukunftsfähige Regionalbank gesetzt. „Das gute wirtschaftliche Fundament wurde durch die Fusion zur Raiffeisenbank Montfort zusätzlich gestärkt und verschafft uns als nunmehr größte Raiffeisenbank in Vorarlberg wertvollen Spielraum für künftige Aufgaben, wie etwa die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie oder bei der zu erwartenden notwendigen Wachstumsfinanzierung“, führte Spiegel weiter aus.

 

Beirat als regionaler Impulsgeber

Das Verschmelzungsjahr bot auch Raum für zukunftsweisende Entscheidungen. „Mit der Einrichtung eines Beirats ist es uns gelungen, die wertvollen Erfahrungen und die regionale Verankerung unserer früheren Aufsichtsräte zu erhalten“, freute sich Vorstandsdirektor Mag. Stefan Vetter. „Unter dem Vorsitz von Mag. Gerhard Stübe befasst sich das neue fakultative Organ mit der Förderung der Regionalität, Nachhaltigkeit und der Lebensraum-Entwicklung in der Region.“

 

Die Stiftung macht’s möglich

Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern, Kunden, Mitarbeitenden und der Region zu übernehmen, ermöglicht u.a. auch die Raiffeisen Montfort Stiftung  „Ganz nach dem Motto ‚Mut machen. Möglich machen. Miteinander machen.‘ konnten wir im vergangenen Jahr wieder zahlreiche Menschen effektiv dabei unterstützen, ihre Ideen zu verwirklichen und sich aktiv in die Gesellschaft und den Lebensraum einzubringen“, berichtete unser Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Wolfgang Blum, der neben Mag. Richard Erne, Mag. Gerhard Stübe und Mag. Stefan Vetter den Stiftungsvorstand bildet.

 

Das neue Raiffeisenzentrum

Selbst wenn 75 % der Kunden heute einen Großteil ihrer Bankgeschäfte digital abwickeln, ist es uns wichtig, nach wie vor in unseren 14 Bankstellen persönlich für unsere Kunden vor Ort zu sein. „Wie auch in Rankweil und Götzis bietet unser neu errichtetes Raiffeisenzentrum in Feldkirch-Altenstadt das volle Leistungsspektrum einer modernen Universalbank, in welchem wir das Know-how zu sämtlichen beratungsintensiven Finanzagenden gebündelt haben“, informierte Vorstandsdirektor Mag. Richard Erne.

 

Starke wirtschaftliche Grundlage

Das sehr zufriedenstellende Bilanzergebnis wurde von Vorstandsdirektor Klemens Heinzle BA MA präsentiert. Das Kundengeschäftsvolumen hat sich um 236 Millionen Euro auf 3,143 Milliarden erhöht. Mit einer beachtlichen Steigerung von 115 Millionen Euro spiegelt sich dies im Fusionsjahr in der Bilanzsumme mit 1,686 Milliarden wider.

 

Erfreulich ist auch die weitere Erhöhung des Eigenkapitals um 6,62 Mio. auf 171,2 Mio. Euro. Damit wird zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von 10,2 % ausgewiesen. Trotz Ausweitung der vorsorglichen Risikokosten beläuft sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 8,226 Millionen Euro. Der ausgewiesene Bilanzgewinn beläuft sich auf 502.000 Euro. „Mit diesem starken und gesunden Fundament ist die Raiffeisenbank Montfort für die kommenden Jahre bestens gerüstet. Wir werden uns auch weiterhin für die Kunden und die Region engagieren, ihnen Mut machen und sie bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützen“, betonte Heinzle.

KommR Betr.oec. Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg, berichtete über die Revisions- und Jahresabschlussprüfung 2020 und gratulierte zum guten Ergebnis sowie zu der auf die Mitglieder ausgerichteten Geschäftspolitik.

 

Das Aufsichtsratsmandat von Dr. Wolfgang Blum wurde für eine weitere Periode bestätigt.