137. Generalversammlung

Trend zu Regionalität lässt Raiffeisen wachsen

Banken gibt es viele. Sogar immer mehr. Umso bemerkenswerter ist, wie viele Menschen sich gerade jetzt für Raiffeisen entscheiden. Sie schätzen Kompetenz, persönliche Ansprechpartner vor Ort und zugleich moderne digitale Lösungen. Vor allem aber wollen sie auf ein Unternehmen setzen, das sich für eine lebenswerte Zukunft in der Region starkmacht.

Es war die 137. Generalversammlung der Raiffeisenbank Bodensee-Leiblachtal, die wiedermal eindrucksvoll zum Ausdruck brachte, wie stark die Genossenschaftsbank in der Region verankert ist: Über 300 Mitglieder der Bank waren mit dabei und verbrachten einen ebenso informativen wie geselligen Abend im Hofsteigsaal in Lauterach. Aufsichtsratsvorsitzender Elmar Rhomberg führte durch den Abend. Mit dabei waren auch sein Amtskollege und Bürgermeister von Fußach Thomas Fitz sowie zahlreiche aktive und ehemalige Mitarbeiter von Raiffeisen. Im Mittelpunkt aber standen die Genossenschaftsmitglieder selbst, denn sie machen die Raiffeisenbank Bodensee-Leiblachtal zu dem, was sie ist: ein Stück Region.

Der entscheidende Unterschied

War man früher wie selbstverständlich Kunde einer bestimmten Bank, so haben die Menschen heute die Wahl: Jede Menge Banken stehen zur Option. Gerade die digitale Welt hat das Angebot vergrößert. „Das ist gut, weil es den Wettbewerb fördert und den Menschen mehr Auswahl bringt“, sagt Hubert Gieselbrecht, Vorstand der Raiffeisenbank Bodensee-Leiblachtal. Zugleich appelliert er an die Kunden: „Seid anspruchsvoll! Mit der Entscheidung für eine Bank kann jede und jeder etwas bewirken.“ Denn es macht einen Unterschied, ob man Kunde eines anonymen Finanzdienstleisters von irgendwo ist oder einer regionalen Genossenschaftsbank von vor Ort. Dass viele das so sehen, freut die Raiffeisenbank Bodensee-Leiblachtal: Allein im vergangenen Jahr konnte die Genossenschaftsbank 488 neue Mitglieder gewinnen. Von diesem Wachstum profitieren auch die Vereine in den zehn Gemeinden der Raiffeisenbank Bodensee-Leiblachtal: 196 werden inzwischen von der Genossenschaftsbank direkt unterstützt. „Verantwortung beginnt für Raiffeisen dort, wo wir alle zu Hause sind“, bringt es Aufsichtsratsvorsitzender Elmar Rhomberg auf den Punkt. 

Gesund gewirtschaftet

2025 war ein anspruchsvolles Jahr für die Menschen und die Wirtschaft in Vorarlberg, Europa und der Welt. Kriege, politische Auseinandersetzungen und Handelskonflikte ließen die Schulden der Staaten wachsen, brachten die Konjunktur aber nicht in Schwung. Dennoch erzielte die Raiffeisenbank Bodensee-Leiblachtal durch vernünftiges Wirtschaften einen erfolgreichen Jahresabschluss: Eine Bilanzsumme von inzwischen knapp 1,6 Mrd. Euro beweise dies eindrucksvoll, wie Vorstand Walter Sternath bei der Generalversammlung deutlich macht. Vorstandskollege Hubert Gieselbrecht hebt die erneute Zunahme des Kundengeschäftsvolumens hervor – also die Summe der Gelder, welche die Bank für die Menschen der Region verwaltet. Diese ist um weitere 37 Mio. Euro auf nunmehr 3,1 Mrd. Euro angewachsen. Hubert Gieselbrecht dazu: „Dieser erneute Zuwachs ist keine kalte Zahl, er zeigt das Vertrauen der Menschen in ihre Bank.“

Mehr Klicks, mehr Nähe

Alle sprechen von der Digitalisierung. Auch im Bankgeschäft wird immer mehr digital erledigt. Die Kunden der Raiffeisenbank Bodensee-Leiblachtal sind der beste Beweis: Knapp 4,9 Mio. Mal haben sie sich im vergangenen Jahr in „Mein ELBA“ eingeloggt – das sind nochmals 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt wählen sich jeden Tag mehr als 90.000 Menschen in ganz Vorarlberg in ihr Raiffeisen Konto ein. Doch heißt dies, der persönliche Kontakt wird unwichtiger? Nicht bei Raiffeisen. Das erst vor wenigen Monaten eröffnete Raiffeisen Wohncenter in Hard ist ein Beleg dafür. Oder dass die Bank bewusst in die Ausbildung der eigenen Mitarbeiter investiert: Auf gemeinsam 801 Bildungstage kamen sie 2025. „Eine für unsere Kundinnen und Kunden spürbare Investition in die Kompetenz unserer Bank“, wie Vorstand Gernot Uecker bei der Generalversammlung unterstreicht. Wie wichtig der Genossenschaftsbank der persönliche Kontakt ist, zeigt sich außerdem eindrucksvoll an einer Zahl: Im vergangenen Jahr haben die Berater der Raiffeisenbank Bodensee-Leiblachtal über 15.000 persönliche Gespräche mit Kunden geführt – das sind abermals um 2 Prozent mehr als im Jahr zuvor.