DIE AUSWIRKUNGEN VON CORONA AUF DEN KAPITALMARKT

COVID-19 CRASHT DIE BÖRSEN – WAS TUN?

Die Welt ist derzeit im Ausnahmezustand – und die weltweiten Börsen reagieren darauf wenig verwunderlich mit Crashs und rasanten Talfahrten. Die Folge ist natürlich massive Verunsicherung und damit einhergehend ein zwar durchaus verständliches, aber zuweilen auch  überstürztes irrationales Verhalten – und zwar nicht nur im Kleinen und Privaten (Stichwort: Klopapier), sondern auch in Bezug auf die eigenen Veranlagungen. 

Dabei gilt es gerade in Krisenzeiten, Ruhe und einen kühlen Kopf zu bewahren, die Szenarien nüchtern zu analysieren, sich an den bisherigen Entwicklungsverläufen nach Börsenkrisen zu orientieren und daraus dann für sich die strategisch richtigen Schlüsse zu ziehen. Tauschen Sie sich dazu auch unbedingt mit Ihrem Berater aus. Er kennt Ihre Veranlagungsstrategie und wird Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung kompetent und umsichtig begleiten und unterstützen.

WAS WIR VON BISHERIGEN KAPITALMARKTKRISEN WISSEN

Seit den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts erlebte der Weltaktienmarkt mehr als 20 Krisen.  Mal waren die Auswirkungen länger zu spüren und gravierender, mal weniger. Eines verband alle Krisen: die Erholung hinterher. Es macht daher durchaus Sinn, sich diese Entwicklungen einmal genauer anzusehen.

Im links dargestellten Chart sehen Sie etwa die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes der Volkswirtschaften in der Eurozone während und nach den letzten drei großen Krisen der Jahre 2008 und 2011 sowie die aktuelle Entwicklung seit dem vierten Quartal 2019.

Die rote Linie im Chart zeigt dabei die Entwicklung während und nach der Finanzkrise (ab Anfang 2008), die gelbe Linie jene während und nach der Eurokrise (ab Sommer 2011), die blaue Linie spiegelt die Entwicklung seit dem letzten Quartal des Vorjahres wieder.

Investitionsstrategien und Auswirkungen
© RBI
Zur Veranschaulichung: Investitionsstrategien und deren Auswirkung am Beispiel von 100 Euro, die im Jahr 2007 veranlagt worden sind.

WELCHE SCHLÜSSE LASSEN SICH DARAUS ZIEHEN?

Blicken wir noch ein weiteres Stück zurück, zeigt sich eines ganz deutlich: dass sich langfristige Aktien-Investments eigentlich immer lohnen. Selbst wer zum schlechtesten Zeitpunkt der letzten 30 Jahre kaufte, nämlich unmittelbar vor der globalen Finanzkrise 2008, konnte die Verluste mittelfristig nicht nur wieder aufholen, sondern in den Folgejahren auch noch ordentliche Gewinne mitnehmen. 

Nach Verlusten zu verkaufen und später (tiefer) wieder einzusteigen, mag zwar verlockend klingen, kann aber viel Performance kosten. Wer beispielsweise in der Spätphase der Finanzkrise ausgestiegen war und mit einem Neueinstieg zuwartete, bis sich die Wogen in der Wirtschaft wieder geglättet hatten (grüne Linie), versäumte einen Gutteil der Erholungsbewegung.

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Suchen Sie unbedingt das Gespräch mit Ihrem oder Ihrer RaiffeisenberaterIn – diese erkennen Ihre Veranlagungsziele am besten – und erarbeiten mit Ihnen gemeinsam eine sinnvolle Strategie für Ihre weitere Veranlagung. 

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