Vom Nordischen Kombinierer zum MBA

ROBERT HAUSER ÜBER SEINE GRÖSSTEN SPORTLICHEN ERFOLGE UND DAS, WAS IHM AN SEINEM BERUF AM MEISTEN BEGEISTERT.

Unendliche Motivation und Begeisterung haben Robert Hauser während seiner bisherigen Ausbildung begleitet. Begonnen hat alles im Skigymnasium Stams, darauf folgte eine Trainee-Ausbildung in der Bank, bei der er seine Leidenschaft für den Veranlagungsbereich entdeckt hat und vor Kurzem hat er sein Masterstudium an der FH Burgenland erfolgreich abgeschlossen. Wir finden, das ist eine spannende Lebensgeschichte, über die wir von unserem Mitarbeiter Robert gerne mehr wissen möchten!

Robert, stell dich bitte kurz vor:

Sehr gerne! Ich bin 33 Jahre alt, komme aus St. Johann und wohne mit meiner Frau und unseren beiden Kindern in Hochfilzen. Meine Freizeit verbringe ich sehr gerne mit meiner Familie. Sport hat auch schon immer eine wichtige Rolle in meinem Leben gespielt - hier gehören Langlaufen, Joggen und Mountainbiken zu meinen Hobbies.

 

Wie schaut dein bisheriger Werdegang aus?

Ich besuchte das Schigymnasium in Stams und war im österreichischen Skiverband der Nordischen Kombinierer. Zu meinen größten Erfolgen zählt eine Silbermedaille bei der Juniorenweltmeisterschaft im Teamwettbewerb. Im Juni 2011 entschloss ich mich, meine Laufbahn als Leistungssportler zu beenden und startete meine Trainee-Ausbildung in der Raiffeisenbank in St. Johann. Dort lernte ich verschiedene Abteilungen kennen und war u.a. am Schalter, in der Jugend- und später in der Privatkundenbetreuung tätig. Mein starker Fokus auf die Vermögensveranlagung führte dazu, dass ich 2017 in die Bankstelle nach Fieberbrunn wechselte. Dort begleite ich aktuell meine Kunden bei der Auswahl passender Veranlagungsalternativen.

 

Was gefällt dir besonders an deinem Job als Kundenbetreuer?

Am interessantesten ist für mich der tägliche Austausch mit den Kunden. Man lernt sich immer besser kennen und das gegenseitige Vertrauen wächst von Termin zu Termin. Es freut mich, wenn mich meine Kunden als ihren finanziellen Begleiter sehen und durch das Aufzeigen diverser Lösung, gemeinsam an Veranlagungszielen gearbeitet wird.

 

Ein Studium ist sehr zeit- und arbeitsintensiv. Was hat dich motiviert, ein berufsbegleitendes Masterstudium zu absolvieren?

Mein großer Ansporn war mein Wissen zu erweitern. Und hier war es mir sehr wichtig, dass sich dieses nicht nur auf den Bankbereich beschränkt. Grundsätzlich hat mich mein „innerer Antrieb“ in der Entscheidung bestärkt, mein Studium zu absolvieren. Durch den Master-Abschluss stehen mir in unserer Bank diverse Möglichkeiten offen.

 

Welche Bereiche/Fächer haben dich im Studium besonders interessiert und mit welchem Thema hast du dich bei deiner Masterarbeit beschäftigt?

Ich habe an der FH Burgenland den Studiengang „MBA Finance“ absolviert und die Fächer Strategisches Management, Risk Management und Corporate Finance haben am meisten meinen Interessen entsprochen. Das Thema meiner Masterarbeit beschäftigt sich mit der Risikoeinstufung von Privatkunden und die Auswirkung auf die Anlageberatung. Hier habe ich bewusst ein Thema gewählt, das einen starken Bezug zu meiner täglichen Arbeit als Kundenbetreuer aufweist.

 

Welche Inhalte deines Studiums kannst du in deinen Berufsalltag integrieren? Die diversen Studieninhalte ermöglichen es mir, Unternehmensanalysen aus zusätzlichen Betrachtungswinkeln vorzunehmen und diese Informationen in eine gesamtheitliche Veranlagungsberatung einfließen zu lassen. Gerade in der anhaltenden Niedrigzinsphase ist es mir ein großes Anliegen, meine Kunden zu sensibilisieren und ihnen alternative Veranlagungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

 

Eine letzte Frage: Wie schauen deine weiteren Pläne aus?

Mein Ziel ist es, meine Spezialisierung im Veranlagungsbereich weiter auszubauen und ich freue mich darauf, mein neu erworbenes Wissen aus dem Studium im täglichen Kundenkontakt einzubringen. Abschließend möchte ich mich bei unserem Vorstand für die Unterstützung bedanken.

Dem Vorstand der Raiffeisenbank Kitzbühel – St. Johann ist es ein großes Anliegen, die eigenen Mitarbeiter zur Weiterbildung zu motivieren. Das reicht vom Angebot der Lehre mit Matura, über Trainee-Programm für Schul- und Uniabsolventen bis zur Ermöglichung eines berufsbegleitenden Studiums. Der Bankvorstand ist sehr stolz auf den neuen MBA im Unternehmen und gratuliert Robert Hauser sehr herzlich zum Abschluss seines Master-Studiums! 

Robert Hauser
© @defrancesco