Devisen- und Zahlungsbestimmungen in beliebten Urlaubsländern

Was sind die landesüblichen Usancen beim Bezahlen? Wo ist das Bargeld am Rückzug? Wo wird im Gegensatz dazu auf Barzahlung bestanden? Informieren Sie sich über die aktuellen Devisenbestimmungen und Zahlungsgewohnheiten in beliebten Touristendestinationen. 

Allgemeine Devisenbestimmungen

Zitronenbaum vor Amalfiküste
  • Wenn Sie von außerhalb der EU in ein EU-Land einreisen bzw. umgekehrt aus der EU ausreisen, dann gibt es eine generelle Vorschrift: Sie müssen Barmittel, die den Wert von EUR 10.000,- übersteigen, sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausreise beim Zoll melden. Zu den "Barmitteln" zählen nicht nur Banknoten und Münzen, sondern auch Goldmünzen mit mehr als 90 Prozent Goldgehalt bzw. Schecks und Reiseschecks.
  • Wenn Sie Ihren Urlaub außerhalb der EU verbringen, dann müssen Sie unter Umständen bei der Ein- bzw. Ausfuhr von Landes- oder Fremdwährung weitere Vorschriften beachten.
  • Innerhalb der EU – also wenn Sie von einem EU-Land in ein anderes reisen – müssen Sie bei den Devisenbestimmungen eigentlich nichts beachten. Auf Befragen durch die Zollbehörde müssen Sie bei der Einreise aber Barmittel von mehr als EUR 10.000,- anzeigen.

Zahlungsgewohnheiten in unseren Urlaubsländern

Die Informationen zu Geld und Zahlungsmitteln basieren auf Angaben des ÖAMTC.

Die meisten griechischen Banken verlangen für das Geldabheben eine Abhebegebühr. Kreditkarten werden vielerorts akzeptiert, in ländlichen Gebieten ist allerdings Barzahlung üblich. 

In unserem südlichen Nachbarland können Beträge ab EUR 1.000,- nicht in bar, sondern nur mit Debit- oder Kreditkarte bzw. per Überweisung bezahlt werden. An Bankomaten können Sie mit Ihrer Debit- oder Kreditkarte Geld beheben. Plastikgeld wird von praktisch allen Geschäften und Hotels akzeptiert.

Der Euro ist seit 2023 die offizielle Währung in Kroatien. Alte Kuna können nur noch bei der kroatischen Zentralbank umgetauscht werden. Bei der Geldbehebung an Bankomaten können Gebühren anfallen. Dies hängt von der Art der Karte bzw. der jeweiligen Bank ab.

An Bankomaten (erkennbar an dem Multibanco/ MB-Zeichen) ist die Geldbehebung mit Maestro- bzw. Kreditkarten und PIN möglich. Kreditkarten werden von vielen Geschäften und Hotels akzeptiert.

In größeren Städten stehen ausreichend Bankomaten zur Verfügung, in ländlichen Gebieten sind sie hingegen schwer zu finden. Die Bankomaten geben in Slowenien in der Regel nur 10-, 20- und 50-Euro-Scheine aus, selten auch 100-Euro-Scheine. Bei Bankomaten von privaten Zahlungsdienstleistern werden für die Geldbehebung meist Gebühren verrechnet.

Debit- und Kreditkarten werden meistens akzeptiert. Beim Geldabheben sollte rechtzeitig geplant werden, da in kleineren Orten nicht immer Bankomaten zu finden sind. 

Die Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung darf nur bis zu einem Gegenwert von USD 5.000,- erfolgen. Für Gelder, die über diesen Betrag hinausgehen, muss die Einfuhr nachgewiesen werden. Das Geldabheben ist in größeren Städten und touristischen Gebieten mit Debit- oder Kreditkarte und PIN kein Problem. Der Euro ist als Zahlungsmittel weit verbreitet.

Kreditkarten werden meistens akzeptiert. Vom Geldwechseln außerhalb von Wechselstuben oder Banken wird eher abgeraten. Im Grenzgebiet wird der Euro häufig als Zahlungsmittel akzeptiert – der Umrechnungskurs ist aber meist ungünstig. Dasselbe gilt für Flughäfen oder Bahnhöfe. 

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