10.01.2019 – Raiffeisen: 2018 mit „Gipfelerlebnissen“ – 2019 Kurs auf „Digitale Regionalbank“

10.01.2019 – Raiffeisen: 2018 mit „Gipfelerlebnissen“ – 2019 Kurs auf „Digitale Regionalbank“
© Riedler Peter
GD MMag. Schaller
  • Wertschöpfungsbericht: € 690 Mio. Bruttowertschöpfung, über 8.000 Arbeitsplätze und € 311 Mio. Steuerleistung
  • Kreditvolumen um 7,8 % auf Rekordniveau gewachsen
  • Digitalisierung: Raiffeisen mit Strategie „Digitale Regionalbank“
  • Pole Position mit 300.000 Internetbanking-Kunden
  • Jede zweite Zahlung ist kontaktlos
  • 500.000 persönliche Beratungen und hohes Kundenvertrauen

[Graz, 10. Jänner 2019] „Das Jahr 2018 brachte viele Gipfelerlebnisse für die heimische Wirtschaft und die Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark“, fasst RLB-Generaldirektor Martin Schaller anlässlich des Jahresauftaktgesprächs zusammen. Auf Basis einer hervorragenden Konjunktur erreichte die Bankengruppe neue Rekordzahlen bei den Kreditvergaben, im Internetbanking, aber auch in der eigenen Wertschöpfung für die heimischen Regionen. „Mit 68.000 Firmenkundenbeziehungen sowie 750.000 Privatkundenbeziehungen konnten wir unsere führende Position in der Steiermark stärken“, so Schaller.


Wertschöpfungsbericht: € 690 Mio. Bruttowertschöpfung, über 8.000 Arbeitsplätze und € 311 Mio. Steuerleistung

Das in Wien ansässige Wirtschaftsforschungsinstitut ECONOMICA hat in einer umfassenden Studie die regionalwirtschaftliche Wirkung von Raiffeisen untersucht. Die gesamte Bruttowertschöpfung von Raiffeisen in der Steiermark beträgt demnach € 690 Millionen. Damit ist jeder 76. Euro, der in der Steiermark erwirtschaftet wird, direkt, indirekt oder induziert Raiffeisen zuzuschreiben.

Zudem sorgt Raiffeisen für Beschäftigung von 8.253 Personen, davon für 3.400 direkt in den eigenen Unternehmen. Damit ist jeder 77. Arbeitsplatz unmittelbar oder mittelbar der Bankengruppe zuzuschreiben. Die dritte wesentliche Messgröße ist das Steueraufkommen, das wieder in die Gesellschaft zurückfließt. Diese beläuft sich in Summe auf € 311,5 Mio., wovon € 186 Mio. direkt geleistet werden. „Der Wertschöpfungsbericht belegt eindrucksvoll, wie stark Raiffeisen in den Regionen verwurzelt ist“, erklärt Schaller.


Kreditvolumen um 7,8 % auf Rekordniveau gewachsen

Sehr erfolgreich verlief 2018 auch das Kreditgeschäft, das mit einem Gesamtvolumen von 15,2 Mrd. Euro mit Jahresende einen neuen Höchststand erreicht hat. Damit ist es in den letzten 12 Monaten um 7,8 % oder absolut € 900 Millionen gewachsen. An neuen Krediten wurden im Laufe des Jahres über 29.000 an Private und über 6.800 an Unternehmen vergeben. Im Durchschnitt ermöglichte Raiffeisen pro Tag € 11,7 Mio. an frischen Krediten.

Die Konjunktur biete laut Schaller auch für 2019 sehr gute Voraussetzungen für die Wirtschaft, wenngleich es geopolitisch durch die bekannten Diskussionen um Handelsbarrieren oder die offene Brexit-Frage einige Unsicherheiten gebe. „Das Glas ist zu dreiviertel voll, die steirischen Betriebe haben die letzten Jahre sehr erfolgreich genutzt und sich gut aufgestellt“, charakterisiert Schaller die aktuelle Lage und bekräftigt, dass Raiffeisen die Unternehmen weiterhin umfassend und umsichtig begleiten werde.


Digitalisierung: Raiffeisen mit Strategie „Digitale Regionalbank“

Im Rahmen der bundeweiten Strategie „Digitale Regionalbank“ brachte Raiffeisen 2018 eine Reihe von Neuerungen auf den Markt und entwickelte Lösungen weiter. Dazu wurden österreichweit in den letzten drei Jahren rund 70 Millionen Euro investiert, sowohl für Internetservices als auch für die Beratung in den Bankstellen.


Pole Position mit 300.000 Internetbanking-Kunden

Im Internetbanking konnte Raiffeisen mit bald 300.000 steirischen Kunden (+ 8 %) die Pole-Position mit 42 % Marktanteil stärken (Quelle: Austria Internet Report, 2018). „Mein ELBA“ wird sukzessive zum gesamthaften Finanzportal ausgebaut. Neben bereits umgesetzten Funktionen wie individuellen Startseiten, Überweisungen in Echtzeit oder Wertpapierhandel wird es in Kürze auch die Einbindung von Konten anderer Banken ermöglichen.


Jede zweite Zahlung ist kontaktlos

Die Bankomatkarte („Debitkarte“) gehört seit vielen Jahren zur „Standardausstattung“ zu einem Girokonto, so gibt es mittlerweile über 540.000 solcher Raiffeisen-Karten in der Steiermark. Die Zahlungen mit diesen in Geschäften etc. haben um 15% auf 28 Millionen Transaktionen zugenommen. Bemerkenswert: Bereits jede zweite Zahlung wird kontaktlos vorgenommen, dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. Gleichzeitig bleiben Bargeldbehebungen auf hohem Niveau: Fast 13,9 Millionen Behebungen wurden an rund 400 steirischen BankAutomaten vorgenommen, das ist im Durchschnitt alle 2 Sekunden eine Behebung.  Im Gegenzug reduzierten sich die Bartransaktionen an den Bankschaltern um 11% auf 3,7 Mio. Transaktionen.


500.000 persönliche Beratungen und hohes Kundenvertrauen

In Bezug auf globale IT-Konzerne sieht Schaller Raiffeisen im Vorteil. Eine internationale Studie von A.T. Kearney zeigt, dass die österreichischen Konsumenten ihrer Hausbank mit 78% wesentlich mehr vertrauen, als den Internet-Riesen wie amazon oder google (14%). Ein wesentlicher Grund dafür ist für Schaller die persönliche Beratung vor Ort. „2018 haben unsere Kunden in 508.000 umfassenden Finanzgespräche profitiert“ betont Schaller. „Wir lassen unsere Kunden in der Digitalisierung nicht alleine, sondern informieren und begleiten. Der Kern unserer Strategie ist die Kombination von digitalen Services und persönlicher Beratung. Diese werden wir 2019 konsequent weiterführen.“

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