RLB Steiermark: Franz Pichler zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt
[Raaba-Grambach, 21. Mai 2026] Einiges Neues brachte die Hauptversammlung der Raiffeisen-Landesbank (RLB) Steiermark am 21. Mai in Raaba. Der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende der RLB Steiermark, Josef Hainzl, übergab nach fünf Jahren im Amt und gemäß den Regeln seine Funktion im Gremium. Ihm folgt Franz Pichler nach, der einstimmig zum neuen Aufsichtsrats-Präsidenten gewählt wurde.
RLB-Steiermark-Generaldirektor Martin Schaller konnte mit dem Vorstandsteam Ariane Pfleger, Rainer Stelzer und Florian Stryeck zahlreiche Ehrengäste begrüßen, an der Spitze Landesrätin Simone Schmiedtbauer und den Generalanwalt des Österreichischen Raiffeisenverbandes, Erwin Hameseder. Schaller bedankte sich in seiner Rede bei Hainzl für sein Engagement und seinen Weitblick. „Die Verbundenheit von Josef Hainzl mit Raiffeisen hat tiefe Wurzeln und die Raiffeisen-Kernwerte Solidarität, Nachhaltigkeit und Regionalität sind fixer Bestandteil seines Denkens und Handelns. Er hat Meilensteine unserer Bank mitgeprägt und dazu beigetragen, dass wir in der Steiermark die wirtschaftliche Basis und Zusammenarbeit weiter stärken konnten.“
Franz Pichler: Wirtschaftliche Kompetenz und Raiffeisen-Erfahrung
Mit Pichler übernimmt ein erfahrener Raiffeisenfunktionär die ehrenamtliche Position des Aufsichtsratsvorsitzenden. Der 45-jährige Obersteirer war bisher stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender. Beruflich trägt er als Wirtschaftsdirektor des Benediktinerstifts Admont Verantwortung. Pichler bedankte sich bei seinem Vorgänger für das starke wirtschaftliche Fundament: „Josef Hainzl hat die wichtigen Rahmenbedingungen für die strategische Weiterentwicklung der RLB Steiermark ermöglicht. Auf diesen können wir nun aufbauen und aus der Position der Stärke agieren.“ Als eine zentrale Aufgabe für die Zukunft sieht er die weitere digitale Transformation der Bank. „Mein Antrieb ist es, Bewährtes zu sichern und gleichzeitig Neues zu ermöglichen. Raiffeisen ist ein zentraler Partner der regionalen Wirtschaft – als Finanzierer, Impulsgeber und zunehmend auch als Innovationsbegleiter. Gerade in einem Umfeld mit wirtschaftlicher Volatilität, geopolitischen Unsicherheiten und steigendem Veränderungsdruck braucht es Stabilität und Gestaltungskraft. Unser Anspruch ist es, nicht nur zu reagieren, sondern Entwicklungen aktiv voranzutreiben.“
Josef Hainzl trieb die Zusammenarbeit in Bankengruppe voran
„Ich freue mich, dass Franz Pichler die Funktion übernimmt, er bringt dafür viel Erfahrung mit. Dank seiner Kompetenz und Zielstrebigkeit ist die Raiffeisen-Landesbank Steiermark in besten Händen“, sagt der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende Josef Hainzl. Hainzl bedankte sich in seiner Rede zudem für das Gemeinschaftliche in der Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark. „Dadurch konnte in den vergangenen Jahren, insbesondere durch das interne Strategieprojekt, die Leistungskraft des steirischen Raiffeisensektors deutlich intensiviert werden.“ Ferner verwies Hainzl in seiner Rede auf die Verantwortung der Raiffeisenbanken gegenüber ihren Mitgliedern und dadurch auch auf die Chance, durch diese Kundennähe den wirtschaftlichen Erfolg in der Zukunft sicherzustellen. „Was Raiffeisen Steiermark stark macht, ist der Zusammenhalt zwischen den Raiffeisenbanken, der Landesbank und dem Raiffeisenverband“, sagt Hainzl.
Hameseder hebt Hainzls Engagement für Raiffeisen Österreich hervor
Der Generalanwalt des Österreichischen Raiffeisenverbands, Erwin Hameseder, dankte Hainzl für seine Arbeit für den österreichischen Raiffeisensektor. „Josef Hainzl hat mit seinem unternehmerischen Verständnis, seiner langjährigen Erfahrung und nicht zuletzt seiner bodenständigen Art die Entwicklung von Raiffeisen mitgestaltet. Er hat einen großen Beitrag dazu geleistet, dass die Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark diese starke und verantwortungsvolle Rolle für die Wirtschaft und Gesellschaft leisten kann." Symbolisch erhielt Josef Hainzl dafür die selten vergebene Raiffeisen-Nadel in Silber.
Schaller: Raiffeisen ausgezeichnet auf Kurs, neue Tech-Offensive 2027
Neben der Wahl des neuen Aufsichtsratsvorsitzenden betonte Generaldirektor Schaller in seiner Rede die wirtschaftliche Bedeutung von Raiffeisen Steiermark. „Die 39 regionalen Raiffeisenbanken und die RLB Steiermark haben sich in einem konjunkturell schwierigen Umfeld ausgezeichnet behauptet. Mit der äußerst starken Eigenmittelbasis sind wir ein starker Partner für die heimische Wirtschaft.“ Schaller kündigte für 2027 zudem eine große Digitalisierungs-Offensive an. Damit werde Raiffeisen parallel zur regionalen Stärke die führende Position bei digitalen Kundenservices ausbauen.
Fotocredit: RLB Steiermark