Zahlungsverkehr im Wandel: Raiffeisen Steiermark setzt auf digitale Sicherheitsnetze

Vst. Dir. Ariane Pfleger im Gespräch mit einer Frau

Graz, 10. Oktober 2025 – Bankkund:innen in Europa erleben mit der Instant-Payment-Verordnung eine Erneuerung. Bekanntlich sind seit 9. Oktober SEPA-Echtzeitüberweisungen in der EU verpflichtend. Überweisungen sind rund um die Uhr möglich und dürfen nicht mehr kosten als eine Standard-SEPA-Überweisung. Gleichzeitig wird ein automatischer Abgleich von Empfängernamen und IBAN eingeführt, der Zahler:innen in Echtzeit informiert, ob die Daten übereinstimmen. Damit wird ein zusätzlicher Schutz für Bankkund:innen geschaffen.  

Raiffeisen: Erfolgreicher Start und Vorreiterrolle 

Bei Raiffeisen ist die Umstellung der Instant-Payment-Verordnung sehr positiv verlaufen. Die Bankengruppe war auf die Neuerungen im Zahlungsverkehr bestens vorbereitet. Bereits seit 2017 werden Express- und Echtzeitüberweisungen im Electronic Banking angeboten. „Unser Anspruch ist es, über die gesetzlichen Anforderungen hinaus, unseren Kund:innen so viel Komfort wie möglich im digitalen Zahlungsverkehr zu ermöglichen und neue Standards zu setzen. Technologie ist nur dann ein Fortschritt, wenn sie Vertrauen schafft“, sagt Ariane Pfleger, Vorstandsdirektorin der Raiffeisen-Landesbank Steiermark.

 

Anti-Fraud-Systeme sorgen für mehr Sicherheit

Dabei ist die Sicherheit bei Raiffeisen Steiermark das oberste Gebot. Neben den gesetzlich verpflichteten Prüfungen setzt die Bankengruppe auf moderne Anti-Fraud-Systeme. Damit sind Technologien und Prozesse gemeint, die dafür sorgen, dass Zahlungen sicher beim gewünschten Empfänger ankommen. Zum Einsatz kommen intelligente Robotic-Prozesse gemeinsam mit menschlicher Expertise – auch am Wochenende. Diese gewährleisten höchstmöglichen Schutz vor etwaigen betrügerischen Aktivitäten im Zahlungsverkehr. „Unsere Kund:innen können sich darauf verlassen, dass jede Innovation vor der Ausrollung intensiv getestet und geprüft wird. So entsteht gezielt ein digitales Ökosystem entlang der Bedürfnisse unserer Kund:innen“, erklärt Florian Stryeck, Risikovorstand der Raiffeisen-Landesbank Steiermark. 

 

Click-to-Pay: Innovatives und sicheres Online-Shopping

Zudem wurde als erste Bankengruppe in Österreich mit der Implementierung von Click-to-Pay auf den E-Commerce-Trend reagiert. Click-to-Pay ersetzt die manuelle Eingabe von Kartendaten durch eine einmalige Registrierung in Mein ELBA. Dank moderner Sicherheitsmechanismen wie Tokenisierung und dynamischer Zwei-Faktor-Authentifizierung genießen Nutzer maximale Sicherheit. Die Lösung ist geräteunabhängig, browserkompatibel und weltweit verfügbar.

 

Kund:innen bezahlten vielfältiger 

Wie sehr entsprechende Sicherheitssysteme relevant im Zahlungsverkehr sind, zeigen die Zahlen. Bei Raiffeisen Steiermark wurden 2024 rund 224 Millionen Transaktionen abgewickelt, ein Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 98,8 Prozent davon wurden digital beauftragt. Mehr als 411.000 Kund:innen nutzen ELBA oder die Business-Banking-Plattform Infinity, fast ein Drittel aller Transaktionen erfolgt bereits über die mobile Mein-ELBA-App. Bargeld ist in Österreich zwar nach wie vor beliebt, der Trend ist jedoch eindeutig. Neben klassischen Kartenzahlungen gewinnen im digitalen Feld neben E-Commerce Wallet-Lösungen an Gewicht. „Unsere Kund:innen bezahlen heute vielfältiger denn je, von der Debitkarte über Wallets bis hin zu Wearables. Allein deswegen entwickeln wir zum Schutz der Kund:innen unsere digitalen Systeme stetig weiter“, erklärt Vorstandsdirektorin Pfleger. 

 

Fotocredit: RLB Steiermark

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10.10.2025 - Jahr 2025
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