aufstrebend

Die Geschichte eines Aufstiegs

Vor rund 150 Jahren begann die Entwicklung des Hinteren Ötztals von einer unzugänglichen bäuerlichen Gebirgsregion zu einem Gebiet mit intensiver touristischer Nutzung. Begleitet wurde diese Veränderung von der kontinuierlichen Anpassung an die Anforderungen des Fremdenverkehrs: Hotels, Straßen und Wege wurden errichtet, sportliche Neuerungen wie das Skifahren in der Gegend etabliert.

Den entscheidenden Impuls erhielt die Tourismuswirtschaft jedoch durch den Bau von Liftanlagen nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit 1948, als die erste Sesselbahn installiert wurde, entstanden in Sölden 34 Aufstiegshilfen, in Obergurgl-Hochgurgl 24 und in Vent vier. Mehr als hundert Pistenkilometer sind allein von Sölden aus erreichbar, rund 80 Prozent davon werden künstlich beschneit.

In den 1960er-Jahren wurden diese Bemühungen mit bis zu zweistelligen Zuwachsraten bei den Übernachtungen belohnt. Heute behauptet Sölden seine Vorrangstellung auf hohem Niveau.