Eigenmittel

Achtung! Kreditaufnahme kostet Geld.

Eigenmittel sind die eigenen Mittel, die Sie für den Kauf einer Immobilie oder den Bau eines Hauses einsetzen. Wie hoch der erforderliche Eigenmittelanteil ist, hängt insbesondere von Ihrem Vorhaben, Ihrer finanziellen Situation und den Voraussetzungen der Finanzierung ab.

Wissenswertes zum Thema Eigenmittel

Zwei Hände schützend über einem Bausteinhaus aus Münzen

 

Wieso Eigenmittel?

Einerseits wird dadurch die Finanzierung für Sie kostengünstiger. Andererseits kann es zum Problem werden, wenn die monatlichen Belastungen für die Rückzahlung allzu hoch sind und wenn etwa unerwartete Reparaturkosten auf Sie zukommen. Eine Fremdfinanzierung von 100 Prozent geht auch deshalb nicht, weil Sie im Notfall mit dem Hausverkauf im besten Fall den Kaufpreis wieder hereinbekommen. Die Nebenkosten (Grunderwerbsteuer, diverse Gebühren, …) sind unwiderruflich weg.

 

Wie viel Eigenmittel?

Ihr Raiffeisenberater sagt Ihnen, wie hoch die Eigenmittel sein sollten. Die Faustregel für die Höhe der Eigenmittel bezieht sich auf die gesamte Finanzierung: also den eigentlichen Kaufpreis und die Nebenkosten (Makler, Vertragserrichter, Treuhänder, Grundbuchgebühr, …). Diese können in Summe über 10 Prozent ausmachen. Für die Einrichtung sollten Sie rund 10 bis 15 Prozent der Kaufsumme kalkulieren.

 

Was sind Eigenmittel?

Zu den Eigenmitteln zählen etwa Ansparleistungen bei Bausparverträgen, darüber hinaus Wertpapiere, Goldmünzen bzw. Immobilienbesitz. Finanzielle Hilfe von Eltern und Verwandten und Ihr Barkapital sind ebenfalls Eigenmittel. Auch den zu erwartenden Verkaufserlös aus Ihrer bisherigen Wohnung können Sie als Eigenmittel verbuchen.