Falschgeld - was tun?

Mit der Ausgabe der zweiten Euro-Banknotenserie, der Europa-Serie, wurde ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung von noch mehr Fälschungssicherheit gesetzt. Auch wenn es hierzulande wenig Falschgeld gibt: Gehen Sie auf Nummer sicher und informieren Sie sich darüber, was Sie mit einer gefälschten Banknote machen sollen.

Infos zum Falschgeldaufkommen

Das Falschgeldaufkommen in Österreich gilt als gering. Laut aktueller Statistik der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) wurden 2019 insgesamt 7.977 gefälschte Banknoten aus dem Verkehr gezogen – das sind um fast ein Drittel weniger als 2018. Rang 1 im Fälschungs-Ranking belegen traditionell die 50-Euro-Banknoten mit 46,9 Prozent der Fälschungen. 

Euro-Banknoten, Geldscheine
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Wie gehen Sie mit Falschgeld um?

Die Währungshüter der Oesterreichischen Nationalbank empfehlen, einen verdächtigen Geldschein oder eine verdächtige Münze umgehend zur nächsten Bank zu bringen.

  • Die Bank nimmt Ihre Daten auf und stellt einen Beleg aus. Die Geldinstitute sind gesetzlich dazu verpflichtet, fälschungsverdächtige Banknoten und Münzen gegen Ausstellung einer Bestätigung einzubehalten.
  • Die verdächtige Banknote wird an die Oesterreichische Nationalbank zur Prüfung weitergeleitet. Für die Echtheitsprüfung bei Münzen ist die Münze Österreich zuständig.
  • Wenn die Banknote oder die Münze echt sind, dann erhalten Sie den Wert ersetzt.

Die Sicherheitsmerkmale bei Euro-Banknoten

In den vergangenen Jahren wurde die Umstellung der Banknoten auf die neue Euro-Serie abgeschlossen. Die neuen Scheine sind nicht nur langlebiger. Sie verfügen auch über verbesserte Sicherheitsmerkmale. Mit den einfachen Prüfschritten Fühlen-Sehen-Kippen können die Banknoten ohne technische Hilfsmittel auf ihre Echtheit geprüft werden. Informieren Sie sich hier über alle Details.