„Gibble - Startup Finance Manager“: Finanzdaten-App als Schnittstelle zwischen Investoren und jungen Firmen

03.12.2020 | Mit „Gibble“ hat die Raiffeisenlandesbank OÖ gemeinsam mit „startup300“ eine Finanzdaten-App für Investoren und junge Unternehmen entwickelt, die ab sofort als App bzw. auch als Browser-Version verfügbar ist. Die innovative Lösung eröffnet Geldgebern in Echtzeit einen Blick auf die Unternehmens- und Finanzdaten der Start-ups, in die sie investiert sind. Sie werden so proaktiv über wesentliche Ereignisse und Meilensteine informiert. „Gibble“ vereinfacht gleichzeitig für junge Unternehmen das Finanz-Reporting und spart darüber hinaus auch Zeit.

„Vitalfunktionen“ via Smartphone verfügbar

„Gibble“ ist aus der Kooperation zwischen der Raiffeisenlandesbank OÖ und Pioneers, der Innovations-Consulting-Unit von startup300, die etablierte Unternehmen mit Start-ups vernetzt, entstanden. „Die Finanzdaten-App erleichtert Start-ups das für Fördergeber und Investoren notwendige Reporting. Mit Gibble bekommen Business Angels bequem in Echtzeit auf mobilen Endgeräten Einblicke in Unternehmensfinanzdaten und Kennzahlen. Dadurch haben sie die Vitalfunktionen ihrer Start-ups stets übersichtlich, kompakt und zeitnah parat, um zum Beispiel Engpässe frühzeitig zu erkennen“, sagt Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ. Vordefinierte Alarme als Watchdogs, ein Newsfeed oder individuelle Push-Nachrichten sind weitere Funktionen für einen professionellen, transparenten Informationsaustausch. Dies sei ein zentraler Baustein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, so Schaller. 

Zeitersparnis und Datenqualität als Mehrwert

Zugleich macht die einheitliche Struktur der App Reportings für Investoren besser vergleichbar. „Als Business Angel von über 30 Start-ups behalte ich mit Gibble den finanziellen Überblick über die so wichtigen finanziellen Vitalfunktionen und weiß, wie es um mein gesamtes Investmentportfolio steht. Der reduzierte Zeitaufwand und die akkuraten Daten bieten dabei einen Mehrwert, den es bislang auf dem Markt noch nicht gegeben hat“, sagt Michael Altrichter, Business Angel und Aktionär bei der startup300 AG.

Gelungene Kooperation

Umgekehrt bekommen die Start-ups mit Gibble ein leicht zu bedienendes und automatisiertes Reporting-Tool, das auch Funktionen wie Vorschaurechnungen oder eine Cashbestand-Frühwarnung enthält. Gibble ist zudem direkt mit den eigenen Bankkonten verknüpft. Die Features der App gingen aus gemeinsamen Workshops mit Business Angels und Start-ups aus dem startup300-Ökosystem hervor. „Das Ergebnis ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie die Entwicklung innovativer Dienstleistungen im Zusammenspiel zwischen Corporate-Strukturen und Gründern funktionieren kann. Im Dialog sind wir auf ein ganz konkretes Bedürfnis gestoßen, für das es jetzt eine Lösung gibt“, sagt Michael Eisler, Co-Founder und CEO der startup300 AG. Ein interdisziplinäres Projektteam der RLB OÖ hat für die Entwicklung mit dem Start-up „all about apps“, einem Spin-off der oö. Fitness-App Runtastic, zusammengearbeitet. „Die Software unterstützt uns bei der Arbeit mit unseren Beteiligungen – vor allem die Kontostände, KPIs und die einheitliche Form der Reportings sehen wir als größten Mehrwert“, sagt Michael Steiner, Geschäftsführer von all about apps.

Interessenten können sich unter www.meingibble.at registrieren und die App ein Jahr lang (bis zum 31.12.2021) kostenlos nutzen.

Bildtext (Foto honorarfrei; Credit: RLB OÖ):

Michael Eisler, Co-Founder und CEO der startup300 AG, Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ und Michael Steiner, Geschäftsführer von all about apps
Michael Eisler, Co-Founder und CEO der startup300 AG, Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ und Michael Steiner, Geschäftsführer von all about apps