Einfamilienhäuser nach wie vor hoch im Kurs

Allen Klima- und Umweltdiskussionen zum Trotz: Einfamilienhäuser stehen nach wie vor hoch im Kurs und sind hierzulande die mit Abstand beliebteste Wohnform. Informieren Sie sich im Detail über die Wohnwünsche der Österreicherinnen und Österreicher, die Vor- und Nachteile und wie Sie persönlich diese Wohnform mit Klimaschutzzielen in Einklang bringen können. 

Die ideale Wohnform

  • Für 65 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher ist das Einfamilienhaus nach wie vor die ideale Wohnform.* Dahinter folgen mit weitem Abstand Eigentumswohnungen (15 Prozent) und Mehrfamilienhäuser im Eigentum (5 Prozent). 
  • Ein in Deutschland aus Umweltschutzgründen ansatzweise diskutiertes Verbot des Baus von neuen Einfamilienhäusern kommt daher bei den Österreicherinnen und Österreichern gar nicht gut an. 
  • Stattdessen wünscht sich eine satte Mehrheit, dass alten Einfamilienhäusern neues Leben eingehaucht werden soll. Fast neun von zehn Befragten wollen höhere Förderungen für Sanierung und Erhalt bestehender Einfamilienhäuser, damit weniger neu gebaut werden muss.

* Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage beim Gallup Institut im Auftrag von Raiffeisen Immobilien Österreich, Februar 2021

Einfamilienhaus mit Garten

Einfamilienhäuser – Pro und Kontra

  • Das spricht für Einfamilienhäuser: Das so genannte Alleineigentum ist für die meisten die begehrteste Eigentumsform. Sie sind alleiniger Eigentümer Ihres Besitzes und können – die Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen vorausgesetzt – schalten und walten, wie Sie möchten. Wie viel Geld Sie in die Erhaltung investieren, bestimmen Sie alleine. Ebenso können Sie wesentlich Ihre eigenen Betriebskosten beeinflussen. 
  • Das spricht gegen Einfamilienhäuser: Das Preisniveau bewegt sich bei Einfamilienhäusern naturgemäß deutlich über dem von verdichteten Bauweisen (Wohnanlagen, Reihenhausanlagen,…). Zudem sind Einfamilienhäuser in Städten kaum verfügbar, was viele zu Pendlern werden lässt und zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen führt.
Sanierung Hausfassade - Bauen im Bestand

Neues Leben für gebrauchte Immobilien

Experten beklagen einen schlechten ökologischen Fußabdruck von Einfamilienhäusern. Stichworte dabei sind Zersiedelung (höhere Infrastrukturkosten), Bodenversiegelung (Umweltauswirkungen) und eine Erhöhung des Verkehrsaufkommens. Eine umweltverträglichere Methode ist die Sanierung von bereits bestehenden, aber nicht mehr genutzten Altbauten oder Geschäftsflächen.

  • Altbauten nutzen: Bauen im Bestand heißt die Lösung, womit die Sanierung bereits bestehender Gebäude gemeint ist. So wird auch die Versiegelung von noch unverbautem Boden vermieden. 
  • Aufgegebene Geschäftsflächen: Die Nutzung und Adaptierung von leer stehenden Geschäftsflächen für Wohnzwecke bietet oft eine Möglichkeit, zu attraktivem Wohnraum im Orts-/Stadtzentrum zu kommen. 

Ihre Immobilienexperten an Ihrer Seite

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