In sieben Schritten zum Iglu

Den Traum vom eigenen Haus können sich Iglubauer in nur einem Tag erfüllen. 

Man braucht Schneeschaufel und -säge, etwas Kraft, Ausdauer und Know-how. Die Inuit haben ihre Bautechnik im Laufe von Jahrtausenden so verfeinert, dass sie aus Schnee ganze Komplexe aus Schlaf- und Wohniglus zaubern, mit unterschiedlich warmen Zonen. Für den Anfang tut es aber ein einfaches Iglu für drei Personen – die ideale Größe für ein Schneearchitekten-Team. 

Vorbereitungen - Diese Sachen brauchen Sie

  1. Schnee. Das wichtigste Material, das Sie für ein Iglu unbedingt benötigen, ist natürlich Schnee. Dabei sollten Sie darauf achten, dass der Schnee nicht zu pulvrig ist, sondern gut zusammenhält. In der Regel klappt es mit dem Iglu auch, wenn man aus dem Schnee einen Schneeball formen kann.
  2. Eine Schaufel, um den Schnee zusammenzutragen.
  3. Eine oder mehrere Kisten, in denen man den Schnee zu Blöcken formen kann. Diese können beliebig groß sein, man sollte nur darauf achten, alle Blöcke mit der gleichen Kistengröße zu formen, damit diese später auch gleich groß sind. Alternativ können Sie auch sogenannte "Iglu Maker" benutzen.
Iglu

Bauzeit

Ein Iglu zu bauen gelingt in der Regel nicht in einer halben Stunde. Je nachdem, wie viele Helfer man hat, sollte man von einer Bauzeit von rund anderthalb Stunden ausgehen.

Anleitung

Sind alle Helfer und Materialien vor Ort, kann man mit dem Bau des Iglus anfangen. In folgender Anleitung erklären wir Ihnen dabei Schritt für Schritt, wie Sie vorgehen sollten. Achten Sie bitte darauf, dass diese Anleitung für kleinere Iglus gedacht ist, in denen Kinder spielen können. Je größer Sie das Iglu anlegen, desto instabiler wird die Konstruktion und desto wahrscheinlicher ist es, dass das Iglu beim Bau einbricht. Höher als 1,5 Meter sollte man daher nicht bauen. 

Auf die Plätze. Fertig. Selbermachen!

Iglu
  1. Tragen Sie zunächst so viel Schnee zusammen wie möglich. Selbst für ein kleines Iglu benötigen Sie eine große Menge an Schnee, daher sollten Sie für ein schnelles Vorankommen genug Schnee einplanen.
  2. Füllen Sie den Schnee in die dafür vorgesehene Kiste und drücken Sie ihn fest. Hierfür können Sie entweder die Schaufel oder ein anderes Werkzeug benutzen. Sie können sich aber auch selbst draufstellen oder draufsetzen. Wichtig ist, dass der Schnee gut komprimiert wird.
  3. Legen Sie nun den Grundstein für Ihr Iglu, indem Sie die Blöcke in einem Kreis anordnen. Je nachdem, wie groß Sie diesen Grundkreis Ihres Iglus entwerfen, umso größer wird später Ihr Iglu und umso mehr Zeit sollten Sie einplanen. Versuchen Sie die Blöcke möglichst dicht aneinander zu stellen und verbinden Sie sämtliche Lücken oder Fugen mit Schnee.
  4. Haben Sie eine Reihe komplettiert, können Sie mit der zweiten anfangen. Je nachdem, wie hoch Ihr Iglu werden soll, können Sie auch noch eine dritte oder vierte Reihe erstellen. Wichtig ist dabei stets, die Lücken zwischen den Blöcken mit Schnee zu füllen.
  5. Um die typische Kuppel eines Iglus zu erstellen, müssen Sie eine Reihe von Blöcken ein wenig schräg aufstellen. Der erste Block ist dabei der schwerste, da man ihn mit Schnee fixieren muss, damit er nicht umkippt. Sie können auch direkt einen zweiten Block daneben stellen, um dem ersten Halt zu geben. Fahren Sie mit den schrägen Reihen so lange fort, bis nur noch ein kleines Loch im Dach des Iglus übrig ist.
  6. Das Loch können Sie nun mit zwei Blöcken, die Sie gegeneinander lehnen, verschließen. Auch hier werden die Lücken wieder mit Schnee gefüllt, um der Konstruktion Halt zu geben.
  7. Jetzt müssen Sie nur noch mithilfe einer Schaufel einen Eingang in die Wand des Iglus schneiden und Sie sind fertig.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und würden uns natürlich sehr über Fotos Ihres Iglus freuen. Senden Sie uns die Bilder einfach an selbermacher@rlbooe.at.

Gespräch vereinbaren

Benötigen Sie Expertise bei einem Bauvorhaben, das kein Iglu ist? Wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch!

Bauvorhaben
©didesign - stock.adobe.com