Tipps zum Heizungstausch

Ihr aktuelles Heizungssystem ist schon in die Jahre gekommen und ökologisch nicht mehr auf dem neuesten Stand? Informieren Sie sich darüber, worauf es beim Heizungstausch ankommt, nach welchen Kriterien Sie das neue System aussuchen und ob Sie dafür eventuell Förderungen in Anspruch nehmen können.

Der aktuelle Hintergrund

Das Thema Heizungstausch ist im wahrsten Sinn des Wortes derzeit ein Dauerbrenner. Die Bundesregierung hat das Aus für Ölheizungen verkündet und dazu folgenden Fahrplan veröffentlicht. 

  • Bereits seit dem Vorjahr sind in Neubauten Ölheizungen, aber auch Kohleheizungen tabu. 
  • Seit heuer gilt dies auch bei Sanierungen. 
  • Ab dem Jahr 2025 soll es keine Betriebserlaubnis mehr für Ölheizungen geben, die älter als 25 Jahre sind. 
  • Das endgültige Aus für Ölheizungen ist für das Jahr 2035 avisiert.
Pellets, Feuer und im Hintergrund Holzscheite

Die Kriterien

Wichtige Kriterien für die Auswahl des Heizungssystems sind unter anderem der Platzbedarf, die Ausrichtung des Hauses sowie der Zustand Ihres Gebäudes.

  • Platzbedarf: Dieser spielt vor allem dann eine Rolle, wenn Sie eine Pelletsheizung planen, da der Pelletstank ausreichend Platz benötigt.
  • Ausrichtung des Hauses: Wollen Sie die Sonnenenergie zur Warmwassererzeugung nutzen, dann ist die Ausrichtung Ihres Gebäudes ein entscheidender Faktor.
  • Energieeffizienz: Je energieeffizienter Ihr Haus ist, desto größer ist die Auswahl an möglichen Heizsystemen. Eine Wärmepumpenanlage etwa weist in einem unsanierten Gebäude keinen hohen Wirkungsgrad auf, sondern bringt ihre Vorteile erst bei einem Neubau oder nach einer thermischen Sanierung auf den Punkt.
Heizungssteuerung auf Stromrechnung

Mögliche Förderungen

Maßnahmen, mit denen der Energieverbrauch beim Wohnen gesenkt wird und die somit einen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgase leisten, sind auch dem Staat etwas wert. 

  • Mit dem Sanierungsscheck wird die thermische Sanierung von älteren Gebäuden gefördert. 
  • Mit der Aktion "Raus aus Öl und Gas" gibt es Geld für den Umstieg von fossil betriebenen Raumheizungen auf klimafreundliche Heizsysteme. Die Förderung kann bis zu EUR 7.500,- betragen. Der maximale Förderungssatz beträgt 50 Prozent. Auch die Gebühren für einen Fernwärmeanschluss können gefördert werden.

Erkundigen Sie sich, am besten beim Finanzierungsgespräch mit Ihrem Berater der Raiffeisenbank Attergau, ob es in Ihrem Bundesland darüber hinaus auch spezifische Landesförderungen für Ihr Vorhaben gibt.

Die Finanzierung für Ihre neue Heizung

Beim Heizungstausch stehen Ihnen die einschlägigen Professionisten bzw. die  Energieversorgungsunternehmen in Ihrem Bundesland mit Rat und Tat zur Seite. Wenn es um die Finanzierung einer derartigen Investition geht, dann ist Ihr Berater der Raiffeisenbank Attergau der richtige Ansprechpartner. Wenn Sie wollen, dann können Sie gleich online einen Beratungstermin vereinbaren, um die für Ihr Vorhaben passende Finanzierungslösung zu finden.