Gut gerüstet für das Finanzierungsgespräch

Finanzierungsgespräch

Was will Ihr Raiffeisenberater von Ihnen wissen? Welche Unterlagen benötigen Sie? Wie können Sie Ihre Bonität positiv beeinflussen?

Sie benötigen eine Finanzierung, um ein bestimmtes Vorhaben zu verwirklichen, etwa den Kauf einer Immobilie? In einem persönlichen Gespräch zeigt Ihnen Ihr Raiffeisenberater die auf Ihr Vorhaben zugeschnittenen Finanzierungsvarianten. Damit dieses Gespräch möglichst effizient verläuft, ist es vorteilhaft, wenn Sie im Vorhinein wissen, welche Unterlagen bzw. Informationen Ihr Raiffeisenberater benötigt. Informieren Sie sich dazu im folgenden Überblick.
 

Unterlagen

In der Regel benötigen Sie die Gehaltszettel der vergangenen drei Monate bzw. einen ähnlichen Einkommensnachweis. Stellen Sie darüber hinaus alle personenbezogenen Unterlagen zusammen: etwa Angaben zum Familienstand bzw. zur Anzahl der Kinder. Gefragt ist auch die Haushaltsrechnung (Auflistung Ihrer Einnahmen und Ausgaben) sowie eine Vermögensbilanz (Gegenüberstellung von Vermögenswerten und Belastungen). Haben Sie eine Versicherung, die Sie als Ablebensschutz für die Finanzierung einsetzen können? Dann bringen Sie auch die entsprechende Polizze mit.

Natürlich gehören auch Informationen zum Kaufobjekt dazu. Wenn Sie eine Immobilie kaufen, so benötigen Sie vor allem den Grundbuchauszug. Bringen Sie zum Finanzierungsgespräch Baupläne, Baugenehmigungen sowie Belege zum Zustand des Objektes (Rechnungen über Sanierungen, Schätzwertgutachten, …) mit.
 

Bonität

Haushaltsrechnung und Vermögensbilanz werden auch bei der Beurteilung Ihrer Kreditwürdigkeit (Bonität) miteinbezogen. Darüber hinaus ist die Frage wichtig, ob Sie als Kreditnehmer alleine sind oder den Kreditantrag gemeinsam stellen. Wenn auch Ihr Partner / Ihre Partnerin berufstätig ist und Sie zu zweit Kreditnehmer sind, dann erhöht dies Ihre Kreditwürdigkeit.

Schließlich kommt die Frage der Sicherheiten und der Eigenmittel ins Spiel. Eigenmittel sind, vor allem wenn es um größere Finanzierungen wie den Kauf einer Immobilie geht, unbedingt notwendig. Als Faustregel gilt, dass Sie beim Immobilienkauf 20 bis 30 Prozent Eigenmittel haben sollten. Listen Sie auf, was Sie als Eigenmittel einbringen können: Das können nicht nur Bargeld, Spareinlagen, Bausparverträge und Wertpapiere sein, sondern etwa auch die finanzielle Hilfe von Verwandten bzw. ein voraussichtlicher Erlös aus dem Verkauf Ihrer bisherigen Wohnung oder Ihres bisherigen Hauses.

Sie haben bereits alle notwendigen Unterlagen? Kontaktieren Sie Ihren Raiffeisenberater und vereinbaren Sie einen Beratungstermin, bei dem alle wesentlichen Angelegenheiten genau besprochen werden können.

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