Gelebte Nachhaltigkeit

Der Schutz der Bienen liegt in der Natur von Raiffeisen

Sumsi und Raiffeisen sind untrennbar miteinander verbunden. Aber nicht nur, weil Sumsi schon lange unsere treue Begleiterin ist, sondern auch weil unsere Wurzeln in der Landwirtschaft liegen, sind Bienen für Raiffeisen ein wichtiges Thema.

Wir sehen uns als regionale Bank verantwortlich, eine gute und gesunde Lebensbasis für die Bevölkerung zu schaffen und die Region auch weiter aufblühen zu lassen. Daher unterstützen wir die regionalen Imkerinnen und Imker und tragen so dazu bei, die Bienenpopulation in Österreich zu steigern.

Unsere Unterstützung

Tun Sie Gutes und helfen Sie den Bienen - denn jeder abgeschlossene Raiffeisen Bausparvertrag hilft einem regionalen Imker.

Der erste Imker, der unterstützt wurde, war Gerhard Brandl aus Waidhofen a.d. Thaya. Er führt eine kleine Familien-Imkerei mit seiner Frau und seinem Sohn mit nun 14 Bienenvölkern.

Die zweite Imkerin, die ein Bienenvolk erhalten hat, war Tatjana Reisinger aus Echsenbach. Sie imkert seit 2014, da sie schon immer von der Natur fasziniert war. Außerdem ist diese Aufgabe ein guter Ausgleich zum stressigen Alltag und erdet sie.

Seit 2021 werden die NÖ Imkerverband Ortsgruppen in unserem Genossenschaftsgebiet unterstützt, da so flächendeckend Unterstützung bei den regionalen Imkerinnen und Imkern ankommt. 

Wir hoffen, dass wir mit Ihrer Hilfe die Bienenbevölkerung in unserer Region weiter wachsen lassen können.

 

 

E-Mobilität & Photovoltaikanlage

E-Mobilität liegt uns am Herzen, daher haben wir zwei neue E-Firmenautos gekauft. Unser Renault Kangoo ZE belliefert täglich unsere Bankstellen CO2-neutral. Der Mehrverbrauch des Stroms wurde mit dem Ausbau unserer Photovoltaik-Anlage in Waidhofen kompensiert. 

Dank des Umbaus eines bestehenden Parkplatzes zu einer E-Tankstelle können nun auch Elektroautos oder E-Bikes (diese sogar gratis) ganz bequem während der Erledigung diverser Bankgeschäfte geladen werden.

Die bestehende 5kWp Photovoltaikanlage in Waidhofen wurde um 15,6 kWp im Jahr 2018 erweitert.

Zusätzlich wurden 48 Module mit einer Leistung zu je 325 kWp montiert. Bei einem berechneten Eigenversorgungsanteil von 55% werden wir unsere Energie zur Hälfte selber produzieren. Weiters wurden mehrere Neon-Balken durch LED-Systemen ersetzt. Diese Maßnahmen entlasten unsere Klima jährlich um 2,75 Tonnen CO2. Eine zusätzliche Entlastung von 5,7 Tonnen CO2 bringt der erwähnte Einsatz eines Elektro-Firmenfahrzeuges.

Im Jahr 2019 wurde auch auf der Bankstelle Groß Siegharts ebenfalls eine Photovoltaikanlage zur Energieeinsparung montiert. Die 48 Module mit einer Leistung zu je 320 W haben eine Gesamtleistung von 15,36 kWp. Der Eigenversorgungsanteil liegt ebenfalls bei 55%.

Des Weiteren wurde die Bankstelle Göpfritz an der Wild mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet.

Die 72 Module mit einer Leistung von 330 W haben eine Gesamtleistung von 23,76 kWp . Der Eigenversorgungsanteil liegt bei ca. 42%. 

Weg vom Plastik

Für alle unsere Veranstaltungen wurden nun kompostierbare Becher aus PLA und Strohhalme aus Papier angekauft.

Vor allem bei unseren Kinderveranstaltungen konnten wir so den Restmüll reduzieren und bei Kindern und Eltern Bewusstsein für Umweltthemen schaffen.

Des Weiteren wird seit einigen Jahren im Bankbetrieb komplett auf Plastiktaschen verzichtet und anstatt Tragetaschen aus Papier verwendet. 

Klimaneutraler Druck 

Unsere Kundenzeitschrift wird von der regionalen Druckerei Janetschek zu Papier gebracht. Die Produktion dieser Zeitungen ist unterm Strich klimaneutral, da unvermeidbare CO2-Emissionen durch die Unterstützung des Humusaufbau-Projekts der Ökoregion Kaindorf kompensiert werden. Durch die Humusanreicherung wird das CO2 gebunden und heimischer Boden wieder zum optimalen Wasserspeicher.

Die Druckerei Janetschek war weltweit die erste Druckerei, die dieses Angebot für ihre Kunden hatte, welches wir sehr gerne angenommen haben. 

Klimaneutral durch Hummusaufbau, Geprüft vom Verband Druck & Medientechnik

WALDSETZEN.JETZT - BAUMPFLANZAKTION

Wie im Frühjahr versprochen, startete im Herbst eine zweite Gruppe, um bei der Wiederaufforstung zu helfen.

12 motivierte Kolleginnen und Kollegen hatten am 18. November ihren Arbeitsbeginn um 07.30 in einem Wald der Familie Hainz in der Nähe von Thaya. Voller Motivation starteten wir bei knapp 4 Grad mit der Einschulung. Vollgepackt mit Informationen begannen alle nach kurzer Zeit mit dem Setzen.Schnell ergab sich eine großartige Gruppendynamik und jeder fand seine Aufgabe, die voller Freude ausgeübt wurde.

Das Zusammenarbeiten außerhalb der gewohnten Abteilungsstrukturen war für alle Beteiligten eine große Bereicherung. Außerdem schätzt jeder den Wald als Erholungsort und weiß, wie wichtig Wälder für unser Klima sind.

Es war mal ein ganz anderer Arbeitstag, wo man das Gefühl der Zusammengehörigkeit deutlich spüren konnte. Als Team wurde konstruktiv gearbeitet, wobei aber auch der Spaßfaktor nicht fehlte. Das größte Glück der Menschen ist eben die Natur und es ist schön, dass wir einen kleinen Beitrag für eine bessere Umwelt leisten durften.“, fasste Abteilungsleiterin Renate Steininger den Tag zusammen. Am Nachmittag war die Freude riesengroße und wir konnten es kaum glauben. Es wurden kahle Flächen mit 1.610 Bäumchen wiederaufgeforstet.

Toll war zu sehen, welche Motivation und Energie die Mitarbeiter*innen entfaltet haben und wie zusammengearbeitet wurde. Da nehme ich mir auch was für die Arbeit in der Bank mit. Danke, dass wir dabei sein durften.“, freute sich GL Christian Weinberger.

Waldsetzen.jetzt - Baumpflanzaktion

An einem wunderschönen Mai-Tag machten sich neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raiffeisenbank Waidhofen auf den Weg, um gemeinsam am Aktionstag teilzunehmen.

Wir waren von Anfang an von der Idee begeistert, Gutes für die Umwelt und die Zukunft unserer Kinder zu tun und gleichzeitig einen Tag mit den Kolleginnen u. Kollegen mit einer für die meisten ungewohnten Aufgabe zu verbringen.“, berichtete GL Dir. Kurt Bogg. Die Motivation zur Teilnahme fanden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Liebe zur Natur und der Heimat, in der sie leben. Außerdem gibt es unter der Belegschaft ein starkes Bewusstsein für die schwer, durch den Borkenkäfer, in Mitleidenschaft gezogenen Wälder. „Ein gesunder, robuster Mischwald wird für die kommenden Generationen unumgänglich sein, um die Erderwärmung zu verlangsamen.“, erklärte BL René Kahl.

An einem Vormittag wurden 614 Bäume von einem motivierten Team gesetzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten Spaß an der gemeinsamen, körperlichen Tätigkeit, außerhalb der gewohnten Teamstrukturen und waren glücklich, dass sie so viel an einem Vormittag bewegen konnten.