Raiffeisen NÖ-Wien lud zur Jahrestagung ins Messe Congress Center Wien

Wien, 4. Mai 2016

Mehr als 1.000 Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Raiffeisen-Familie folgten heute der Einladung der Raiffeisen-Holding und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien ins Wiener Messezentrum. Darunter waren u.a. Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner, Abg.z.NR Ing. Hermann Schultes, ÖVP Wien-Landesparteiobmann Gernot Blümel, Generalanwalt Dr. Walter Rothensteiner, Abt Thomas Renner OSB (Stift Altenburg), Caritas-Präsident Dr. Michael Landau und Superior Mag. Karl Schauer OSB. Die diesjährige Jahrestagung stand unter dem Motto „Professionalität“.
 

„Raiffeisen ist in schwierigen Zeiten eine professionelle Konstante und für uns ein starker Partner“, bedankte sich Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner bei allen Vertretern der Raiffeisen-Organisation. „Die Geschwindigkeit hat sich insgesamt verändert.“ Umso wichtiger sei es, die strategischen Spielregeln für die Wirtschaft anzupassen. Mitterlehner plädierte für zeitlich beschränkte Verordnungen, die immer wieder auf ihre Notwendigkeit überprüft werden sollen. Weiters sprach er sich für eine Änderung bei der Bankenabgabe aus, die aktuell eine Doppelbelastung darstelle. Schließlich wandte sich der Vizekanzler gegen das sogenannte „Golden Plating“: „Warum sollen wir in Österreich EU-Vorschriften noch weiter aufdoppeln und damit die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Banken schwächen?“

„Veränderung ist die einzige Konstante in einem extrem fordernden wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Umfeld“, betonte Mag. Erwin Hameseder. Um weiterhin Marktführer zu bleiben, müsse auch Raiffeisen rasch Antworten auf die neuen Rahmenbedingungen, wie etwa auch das veränderte Kundenverhalten, geben. „Wir müssen bereit sein, uns zu verändern und neue Formen der Kooperation ins Auge fassen.“ Von Politik und Aufsicht forderte Hameseder eine „intelligente Deregulierung statt einer anhaltenden Turbo-Regulatorik.“ Denn starke Banken seien in Österreich wie in Europa eine tragende Säule der Wirtschaft.

Im Anschluss diskutierte eine hochkarätige Expertenrunde, bestehend aus Generaldirektor Mag. Klaus Buchleitner, Raiffeisen-Holding und Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, dem Psychologen und Autor Prof. Dr. Gerd Gigerenzer, der Rektorin der Vetmeduni Vienna, Dr. Sonja Hammerschmid, dem Cheftechniker bei Steinway, Stefan Knüpfer, sowie der Meinungsforscherin Diana Weiland vom Gallup-Institut, über die verschiedenen Definitionen von Professionalität. Dabei zeigte sich, dass das eigene Bauchgefühl, basierend auf Erfahrung, der Schlüssel zu professionellem Handeln ist.


Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien reg.Gen.m.b.H. hält direkt und indirekt rund 500 Beteiligungen in vier Geschäftsfeldern. Die wichtigste Beteiligung ist die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, dazu kommen Industriebeteiligungen wie AGRANA Beteiligungs-AG, Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG, NÖM AG und Strabag SE sowie Unternehmen im Bereich Medien sowie Immobilien mit weltweit 3.200 Standorten und insgesamt 150.000 Mitarbeitern.

Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG ist das Verbundinstitut der Raiffeisen-Bankengruppe NÖ-Wien und betreut mehr als 270.000 Kunden. In der Zentrale und in 44 Filialen in Wien arbeiten rund 1.200 Mitarbeiter.

Die 64 selbständigen niederösterreichischen Raiffeisenbanken verfügen über 490 Bankstellen mit insgesamt rund 3.100 Mitarbeitern.

 

Rückfragen:

Dr. Michaela Stefan, Pressesprecherin,
Tel.: +43 1 21136-2419, michaela.stefan@rh.raiffeisen.at

(v.l.n.r.): Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner, Mag. Erwin Hameseder und Mag. Klaus Buchleitner.
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