26.07.2021 - Emissionen regional kompensieren

Beim diesjährigen Feldtag von GoodMills Österreich standen die Auswirkungen des Klimawandels im Zentrum der Diskussion.

Generaldirektor RWA
© RWA / Karl Schrotter
RWA-Generaldirektor Reinhard Wolf

Nachhaltig aus gutem Grund

Heuer freute sich GoodMills Österreich-Geschäftsleiter Peter Stallberger ganz besonders über die rund 60 Kunden und Partner, die der Einladung in die neu errichtete Zentrale der Raiffeisen Ware Austria (RWA) in Korneuburg zum Feldtag 2021 gefolgt waren: "Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr rein virtuell stattgefunden hat, ist das natürlich ein besonderes Highlight." Nach einleitenden Worten durch Stallberger und RWA-Generaldirektor Reinhard Wolf, berichtete Stefan Weinwurm (Getreideeinkauf GoodMills Österreich) über die Entwicklungen auf den Getreidemärkten in Europa und weltweit. "2021 ist und bleibt ein Jahr mit großen Herausforderungen, doch insgesamt sind die Aussichten für die diesjährige Ernte bei Weizen und Mais vorsichtig optimistisch", so Weinwurm.

Zentrales Thema der Veranstaltung waren die Auswirkungen des Klimawandels in der Landwirtschaft. Gemeinsam mit dem RWA-Projekt "Zukunft Erde" hat GoodMills als größte heimische Mühlengruppe mit der Marke Finis Feinstes daher das Programm "Nachhaltig aus gutem Grund" ins Leben gerufen, um die Bodengesundheit zu fördern und CO2-Emissionen direkt in der Region zu kompensieren. "Gutes Getreide wächst auf fruchtbaren, humusreichen Böden. Und Humus wiederum kann das klimaschädliche Kohlendioxid langfristig im Boden binden. Deshalb unterstützen wir Landwirte dabei, Humus aufzubauen und diesen in regionale, freie CO2-Zertifikate umzuwandeln und damit einen aktiven Beitrag zur CO2-Reduktion zu leisten", so Stallberger. Was das in der Praxis bedeutet, davon konnten sich die Teilnehmer am Feldtag bei der Besichtigung naheliegender Feldbestände von Landwirt Gregor Hendler überzeugen. Hitzeperioden, Unwetter und fehlender Regen in den Wachstumsphasen des Getreides sind für die Landwirte gerade im Osten Österreichs eine Herausforderung, die es gilt, gemeinsam mit starken Partnern und Programmen zu meistern", so Stallberger.

Quelle: Raiffeisenzeitung
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