Verantwortung für die Zukunft

Die Raiffeisenorganisationen treten für ein nachhaltiges Wirtschafts- und Sozialmodell ein. Schon frühzeitig wurden zahlreiche Aktivitäten zur Förderung einer nachhaltigen Unternehmensführung entwickelt.

Verein

Die Raiffeisen Unternehmen verstehen sich über ihre unternehmerischen Tätigkeiten hinaus als gestalterische Kraft in der Gesellschaft. Sie fühlen sich den auch heute noch gültigen Ideen von F. W. Raiffeisen verpflichtet und engagieren sich daher an der Lösung der aktuellen Probleme unserer Zeit. 

Das Eintreten für nachhaltige Wirtschafts- und Sozialsysteme und das Übernehmen einer gemeinsamen sozialen Verantwortung sowie der richtige Umgang mit den Folgen des Klimawandels sind nur durch großes Engagement der gesamten Gesellschaft zu lösen. Raiffeisen will dazu einen adäquaten Beitrag leisten. Als Leitbild sollen dabei eine nachhaltige ökosoziale Marktwirtschaft – wie sie im Lissabonvertrag als Ziel der Europäischen Union beschrieben ist – und die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen, dienen. 

Die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative versteht sich als Plattform, Service- und Vertretungseinrichtung für sämtliche Aktivitäten ihrer Mitglieder auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit. Sie unterstützt ihre Mitglieder bei der Konzeption, Umsetzung und Kommunikation von Maßnahmen zu diesem Thema. Nachhaltigkeit zu forcieren und die entsprechende Bewusstseinsbildung zählen zu den Schwerpunkten der Plattform. 

Ziele

  • Durch geeignete Maßnahmen einen substanziellen Beitrag zu leisten, damit die Mitglieder der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative die Themen der Nachhaltigkeit optimal in ihren Unternehmen umsetzen können.
  • Voraussetzungen zu schaffen, damit die Mitglieder der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative die Synergien im Bereich der Nachhaltigkeit bestmöglich nutzen können.
  • Aktivitäten forcieren, die zu einer nachhaltigen Entwicklung in der Gesellschaft beitragen.

Klimaziele

Gemeinsam mit dem Umweltbundesamt hat die RNI eine Klimapolitik und -strategie als Orientierungs- und Handlungsrahmen für die Mitgliedsorganisationen erarbeitet. Die Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen liegt in der Verantwortung der einzelnen Mitgliedsunternehmen.

Neben dem bei der Klimakonferenz in Paris festgelegten 2-Grad-Ziel, flossen auch die Anforderungen aus dem neuen Nachhaltigkeits- und Diversitätsverbesserungsgesetz sowie die globalen Sustainable Development Goals in die Entwicklung mit ein. Letztlich wurden mittel- und langfristige Klimaziele mit umfangreichen Maßnahmenvorschlägen erarbeitet, die einen Weg zur Dekarbonisierung bis 2050 – mit Zwischenzielen bis 2030 – vorgeben.
 

Angepeilte Klimaziele

Im Rahmen des Klimastrategieprozesses wurden drei Kernbereiche mit insgesamt 21 Handlungsfeldern festgelegt, welche die Säulen des "Klimastrategie-Hauses“ bilden. Die drei Kernbereiche umfassen Produkte & Services, Betrieb, Prozesse & Strategien sowie Dialog & Kommunikation. Pro Handlungsfeld wurden Maßnahmen zur Erreichung der Ziele definiert, aber auch Chancen und Risiken ausgearbeitet. Für 2030 und 2050 wurden sowohl quantitative als auch qualitative Ziele für die drei Kernbereiche festgelegt.

Metaziel bis 2050 ist die "Dekarbonisierung“, welche durch adäquate Unterziele erreicht werden soll. Diese Ziele entsprechen dem Übereinkommen von Paris, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2°C zu begrenzen – was letztlich bedeutet, dass bis zur Mitte des Jahrhunderts der Energiebedarf im Wesentlichen durch erneuerbare Energien gedeckt, die Energieeffizienz deutlich erhöht und der Energieverbrauch gesenkt werden muss.

Die Klimaziele sind aber nicht nur konsistent mit dem Zielsystem des Pariser Übereinkommens, der EU und Österreichs, sondern sollen auch zur Erreichung der globalen Sustainable Development Goals beitragen, insbesondere zu Ziel 7 "Bezahlbare und saubere Energie“ und Ziel 13 "Maßnahmen zum Klimaschutz“. Konkret wurden folgende Maßnahmen definiert.

Klimahaus

 

 

  • Im Kernbereich "Produkte & Services“ wollen die Mitgliedsunternehmen den Anteil klimafreundlicher Produkte und Services am jeweiligen Portfolio bis 2030 auf 25 Prozent erhöhen sowie die Treibhausgas-Emissionen in den Kundenveranlagungen bis 2030 um mindestens 25 Prozent (Vergleichsjahr 2015) reduzieren.
  • Im Kernbereich "Betrieb, Prozesse & Strategien“ setzen sich die Mitgliedsunternehmen Ziele zu Energieeffizienz, Treibhausgasemissionen, Mobilität und erneuerbaren Energien. Konkret bedeutet dies eine Steigerung der Energieeffizienz bis 2030 (gegenüber 2005, exkl. Emissionshandel) um mindestens 30 Prozent und eine Reduktion der Treibhausgas-Emissionen bis 2030 (gegenüber 2015, exkl. Emissionshandel) um mindestens 25 Prozent. Ein wesentliches Unterziel ist hier die Mobilität (PKW und leichte Nutzfahrzeuge). In diesem Bereich sollen die Emissionen um mindestens 50 Prozent reduziert werden. Weiters wird eine Steigerung des Anteils Erneuerbarer Energien am Strom- und (Raum-)Wärme-Verbrauch bis 2030 auf mindestens 75 Prozent (exkl. Emissionshandel) angestrebt.
  • Der Kernbereich "Dialog & Kommunikation“ umfasst das Ziel, eine Vorreiterrolle – im Vergleich zu den jeweiligen Mitbewerbern in der DACH-Region – in der Klimakommunikation und im Klimadialog mit den Stakeholdern einzunehmen.

 

Klimaziele 2030

Personen

Dr. Christian Konrad

Initiator

 

Dr. Christian Konrad

ehem. Generalanwalt, Initiator der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative

Dr. Franz Fischler

Vorsitzender

 

Dr. Franz Fischler

Vorsitzender der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative

Mag. Johann Költringer

Stellvertretender des Vorsitzenden

 

Mag. DI Johann Költringer

Stellvertreter

Dieter Aigner, Raiffeisen KAG, © David Sailer

Stellvertretender des Vorsitzenden

 

GF Mag. (FH) Dieter Aigner

Stellvertreter

Mag. Andrea Sihn-Weber © Foto: Thomas Preiss

Geschäftsführerin

 

Mag. Andrea Sihn-Weber

Geschäftsführung

Dr. Tanja Daumann

Projektmanagement

 

Dr. Tanja Daumann, CSE

Projektmanagement

Ulrike Capelare

Projektmanagement

 

Ulrike Capelare

Projektmanagement

 

Weitere Vorstandsmitglieder

VDir. Mag. Michaela Keplinger-Mitterlehner, GD DI Johann Marihart, VDir. Stefan Mayerhofer, GS Dr. Andreas Pangl, Mag. Wolfgang Pundy, GA Dr. Walter Rothensteiner, GF Dr. Jürgen Scheicher, GF Mag. Alexander Schmidecker, GDir. Mag. Manfred Url


Rechnungsprüfer

Mag. Gregor Höpler, GS Mag. DI Gertraud Wöber

Mitglieder

Die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative umfasst derzeit folgende Mitglieder:

Mitglieder
agrana AGRANA Beteiligungs-AG
1020 Wien, Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1
+43 1 211 37-0
http://www.agrana.com
goodmills_group GoodMills Group GmbH
1020 Wien, Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1
+43 1 535 11 24-521
http://www.goodmillsgroup.com/
KEPLER-FONDS Logo KEPLER-FONDS Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. 
4020 Linz, Europaplatz 1a
+43 732 6596-25314
www.kepler.at
rlb_kaernten Marketingverein der Kärntner Raiffeisenbanken und der Raiffeisenlandesbank Kärnten
9020 Klagenfurt, Raiffeisenplatz 1
+43 463 993 00-0
www.raiffeisen.at/ktn
oerv Österreichischer Raiffeisenverband
1020 Wien, F.-W.-Raiffeisen-Platz 1
+43 1 906 64-0
http://www.raiffeisenverband.at
rbi Raiffeisen Bank International AG
1030 Wien, Am Stadtpark 9
+43 0 1 717 07-0
www.rbinternational.com
rlb_tirol Raiffeisen-Bankengruppe Tirol
6021 Innsbruck, Adamgasse 1-7
+43 512 53 05-0
http://www.rlb-tirol.at
Raiffeisen Bausparkasse Raiffeisen Bausparkasse GmbH
1190 Wien, Mooslackengasse 12
+43 1 546 46-0
http://www.bausparen.at
Raiffeisen Factor Bank Raiffeisen Factor Bank AG
1190 Wien, Mooslackengasse 12
+43 1 219 74-57
http://www.raiffeisen-factorbank.at
raiffeisen-holding_noew Raiffeisen-Holding NÖ-Wien reg. Gen.m.b.H.
1020 Wien, F.-W.-Raiffeisen-Platz 1
+43 1 211 36-0
http://www.rhnoew.at
raiffeisen_informatik Raiffeisen Informatik GmbH
1020 Wien, Lilienbrunngasse 7-9
+43 1 993 99-0
www.r-it.at
rcm Raiffeisen Kapitalanlage Ges.m.b.H.
1190 Wien, Mooslackengasse 12
+43 1 711 70-0
http://www.rcm.at
rlb_burgenland Raiffeisenlandesbank Burgenland und Revisionsverband reg. Gen.m.b.H.
7000 Eisenstadt, Raiffeisenstraße 1
+43 2682 691-0
www.raiffeisen-burgenland.at
rlb_noew Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG
1020 Wien, F.-W.-Raiffeisen-Platz 1
05 17 00-900
http://www.rlbnoew.at
rlb_ooe Raiffeisenlandesbank OÖ AG
4020 Linz, Europaplatz 1a
+43 732 65 96-0
http://www.rlbooe.at
rlb_steiermark Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG
8010 Graz, Kaiserfeldgasse 5-7
+43 316 80 36-0
http://www.rlbstmk.at
rlb_vorarlberg Raiffeisenlandesbank Vorarlberg Waren- und Revisionsverband reg. Gen.m.b.H.
6900 Bregenz, Rheinstraße 11
+43 5574 405-0
http://www.raiba.at
leasing Raiffeisen-Leasing GmbH
1190 Wien, Mooslackengasse 12
+43 1 716 01-0
http://www.raiffeisen-leasing.at
rvs Raiffeisenverband Salzburg reg. Gen.m.b.H.
5020 Salzburg, Schwarzstr. 13 - 15
+43 662 88 86
http://www.salzburg.raiffeisen.at
lagerhaus Raiffeisen Ware Austria AG
1100 Wien, Wienerbergstraße 3
+43 1 605 15-0
http://www.rwa.at
raiffeisen_wohnbaubank Raiffeisen Wohnbaubank AG
1030 Wien, Am Stadtpark 9
+43 1 717 07-1563
http://www.raiffeisen-wohnbaubank.at
Strabag Real Estate STRABAG Real Estate GmbH
1020 Wien, Ernst-Melchior-Gasse 22
+43 1 717 06-0
http://www.strabag-real-estate.at
uniqa UNIQA Versicherungen AG
1029 Wien, Untere Donaustraße 21
+43 1 211 75-0
http://www.uniqagroup.com
valida Valida Holding AG
1190 Wien, Mooslackengasse 12
+43 1 316 48 - 0
http://www.valida.at

 

Partner

Die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative strebt Partnerschaften mit öffentlichen und privaten Einrichtungen an, die in der Erreichung der Klimaschutzziele einen Beitrag leisten können.

Die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative unterstützt dabei die Klimaschutzziele des Bundes und der Landesregierungen. Partnerschaften mit einschlägigen Instituten, Beratungseinrichtungen, Verbänden, den Dienststellen der Bundesministerien oder Landesregierungen sollen Know-how und Serviceleistungen zur Verfügung stellen, um die hochgesteckten Klimaschutzziele zu erreichen.


Folgende Institutionen waren/sind Partner der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative: