Kleiner planen, besser wohnen

Die eigenen vier Wände gelten für viele nach wie vor als großer Lebenstraum. Doch steigende Bau- und Wohnkosten stellen besonders junge Menschen vor große Herausforderungen. Muss der Traum vom Eigenheim deshalb aufgegeben werden?

Nein, sagt Immobilienexperte Thomas Kircher. Warum kleinere Grundrisse, flexible Wohnkonzepte und frühzeitige Beratung neue Möglichkeiten schaffen, erklärt er im Gespräch.

Weniger Fläche, gleiche Lebensqualität

Der Wunsch nach einem Einfamilienhaus ist nach wie vor ungebrochen. Um den Wohntraum leistbar zu halten, wird allerdings bewusster geplant, ohne auf Wohnqualität verzichten zu müssen.

"Trotz steigender Kosten träumen die meisten immer noch vom Einfamilienhaus. Damit dieses auch weiterhin leistbar ist, wird bei den Wohnflächen eingespart. Wir sehen das zum Beispiel bei der Verkleinerung von Schlafräumen oder bei Wohn-Essbereichen. Hier können jeweils rund 10 Quadratmeter eingespart werden. Bei den durchschnittlichen Quadratmeterpreisen in Kärnten sind das bei 20 Quadratmetern rund 70.000 Euro, die im 'Börserl' bleiben", so Kircher.

 

Aus zwei mach drei: Flexibler Wohnen

Besonders gefragt sind derzeit Wohnungen mit rund 65 Quadratmetern. Statt klassischer Zwei-Zimmer-Grundrisse werden heute oft drei Räume geplant. Das schafft mehr Flexibilität, etwa wenn aus einem Paarhaushalt eine kleine Familie wird oder zusätzlich Platz für Homeoffice benötigt wird.

Gleichzeitig werden Räume intelligenter genutzt: Hochbetten, multifunktionale Möbel oder klappbare Arbeitsplätze helfen dabei, vorhandene Flächen optimal auszuschöpfen.

"Wenn die Wohnflächen in den Zimmern kleiner werden, müssen diese natürlich auch besser beziehungsweise doppelt genutzt werden. Im Kinderzimmer gibt es dann vielleicht ein Stockbett, im Schlafzimmer ein hochklappbares Bett, damit tagsüber Platz für das Homeoffice ist“, erklärt Kircher.

Kinderzimmer mit Stockbett und Schreibtisch

Wenn der Sommer zum Planungsthema wird

Neben der Leistbarkeit spielt auch der Klimawandel eine zunehmende Rolle. Immer heißere Sommer verändern die Anforderungen an modernes Wohnen.

"Viele denken beim Bauen nur ans Heizen. Doch wir müssen uns auch damit auseinandersetzen, wie wir Wohnungen effizient kühlen können. Im Idealfall plant man eine Klimaanlage schon beim Neubau mit ein, denn eine Nachrüstung ist schwierig", sagt Kircher.

Wer bereits beim Neubau an entsprechende Lösungen denkt, spart oft Zeit und Kosten. Moderne Klimasysteme können heute nicht nur kühlen, sondern teilweise auch effizient heizen.

„Trotz aller Herausforderungen würde ich jungen Menschen weiterhin empfehlen, Eigentum zu schaffen. Mit jeder Kreditrate investiert man in die eigene Zukunft.“

Thomas Kircher, Raiffeisen Immobilien

modernes Haus mit Flachdach und Klimaanlage

Von der Suche bis zum Kauf

Wer seinen Wohntraum verwirklichen möchte, bekommt bei Raiffeisen Kärnten die nötige Unterstützung aus einer Hand. Immobilien- und Bankberater:innen arbeiten eng zusammen und begleiten Kund:innen von der ersten Idee bis zur Finanzierung. "Ziel ist es ein One-Stop-Shop zu sein", so Kircher.

Wir helfen Ihnen bei:

  • Entscheidungen zwischen Miete und Kauf
  • Finanzierung und Förderungen
  • dem Verkauf von Immobilien
  • Immobilienbewertungen und Grundstückswertermittlungen
  • der Immobiliensuche
  • und vieles mehr

Die Beratung von Raiffeisen Immobilien ist dabei kostenlos, auch für Neukund:innen.

 

Mannsteht vor einer großen Glasfassade
Raiffeisen Immobilienexperte Thomas Kircher

Fazit: Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden bleibt bestehen, auch wenn sich die Anforderungen verändern. Wer heute flexibel plant, moderne Wohnkonzepte nutzt und frühzeitig Beratung in Anspruch nimmt, kann den Traum vom Eigenheim auch in Zukunft verwirklichen.