So kommt's zu den Zinsen

Bei der Berechnung der Zinsen spielen so genannte Referenzzinssätze eine wichtige Rolle - allen voran der EURIBOR. Was hat es mit diesem auf sich?

Der EURIBOR und die Zinsentwicklung

Der EURIBOR (Euro Interbank Offered Rate) dient als Referenzzinssatz für eine Reihe von Anlageprodukten mit variablen Zinssätzen. Er wird täglich neu berechnet, indem repräsentative Referenzbanken ihre Angebotssätze für Ein- bis Zwölfmonatsgelder bekanntgeben. 
 

Wie geht’s weiter?

Laut Expertenmeinung dürfte uns die derzeitige Zinslandschaft noch eine Zeitlang erhalten bleiben. Die Entwicklung in den vergangenen Wochen und Monaten kann ein Indiz dafür sein, wie es mit den Zinsen weitergehen könnte. Die entsprechenden Charts dazu finden Sie auf der Website der Raiffeisen Centrobank.

Goldenes Sparschwein im Symbolhaus
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Vom EURIBOR zu den Zinsen am Beispiel Bausparen

Raiffeisen Bausparen bietet Ihnen neben der absoluten Sicherheit die garantierte Aussicht auf ein zinsgünstiges Darlehen. Während der Ansparphase können Sie für einen bestimmten Zeitraum von fixen Zinsen profitieren-

Nach Ablauf dieser Zeit wird der Zinssatz anhand des EURIBOR ermittelt. Dafür wird der 12-Monats-EURIBOR herangezogen. Allerdings gibt es dabei eine Untergrenze: Selbst wenn der EURIBOR stark fällt, so beträgt die Zinssatzuntergrenze beim Bausparen immer 0,2 Prozent. Die Höchstgrenze beträgt übrigens vier Prozent.

Zinserträge und Steuer

Auch wenn die Zinsen seit geraumer Zeit niedrig sind, so sind Zinserträge trotzdem steuerpflichtig. Sie haben damit aber keinen Aufwand. Durch die Kapitalertragsteuer in der Höhe von 25 Prozent, die von Ihrer Bank abgeführt wird, ist diese Frage für Sie erledigt. Das heißt: Sie müssen die Zinsen aus z.B. Sparguthaben oder dem Bausparen auch nicht in Ihre Steuererklärung aufnehmen. Die Kapitalertragsteuer ist eine so genannte Endbesteuerung.